DAS GENUSSVOLLE KULTURPROGRAMM

ARCHIV IM ÜBERBLICK

2010 bis 2021 - seit mehr als 10 Jahren gelebter Kulturgenuss im Cafe Luitpold

Salon Luitpold blickt zurück auf über weit 100 Ausgaben von einem abwechslungs- wie geistreichen, mitunter auch einfach genüsslichen, manchmal polarisierenden Programm zurück - präsentiert von Dr. Stephan Meier und seinen Gästen im Palmengarten des Cafe Luitpold.

Ob Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik oder Gesellschaft: Im Mittelpunkt des Salons stehen bekannte und weniger bekannte, stets interessante Persönlichkeiten aus München und dem Rest der Welt, deren Visionen zum Nachdenken, deren Projekte zum Mitmachen anstiften, und Impulse liefern für eine lebendige Münchner Diskussionskultur und Stadtgesellschaft.…

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SALON LUITPOLD c/o dtv 09.02.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Olympia zwischen Sport und Politik - von München 1972 bis Peking 2022  

MIT CHRISTIAN NEUREUTHER, KATHARINA SCHULZE, ROMAN DEININGER, UWE RITZER UND TIMO FRASCH 

Eine Diskussion zum Erscheinen des Buchs „Die Spiele des Jahrhunderts“ 

Sind Sport und Politik zu trennen? 1972 präsentierte sich bei den Sommerspielen in München das neue demokratische Deutschland – zugleich lieferten sich Ost und West einen Wettkampf der Systeme. 2022 inszeniert das kommunistische China die Winterspiele in Peking als nationales Megaprojekt. Sollte man auf die Menschenrechtsverletzungen im Olympialand mit einem Boykott reagieren? Hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) die schöne olympische Idee dem Kommerz geopfert? Und kann es heutzutage überhaupt noch Spiele geben, die Sport, Menschenrechte und Nachhaltigkeit zusammenbringen?  

Darüber diskutieren der ehemalige Weltklasse-Skifahrer Christian Neureuther, der in sportpolitischen Fragen kein Blatt vor den Mund nimmt, und die Grünen-Politikerin Katharina Schulze, die als Sprecherin der Initiative „NOlympia“ maßgeblich zum Bürgerentscheid gegen eine Münchner Bewerbung für die Spiele 2022 beitrug. Die SZ-Journalisten Roman Deininger und Uwe Ritzer haben gerade ein Buch über Olympia 1972 und das oft verhängnisvolle Verhältnis von Sport und Politik veröffentlicht („Die Spiele des Jahrhunderts“, dtv). Die Moderation übernimmt Timo Frasch von der FAZ. 

Podiumsgäste: 

Christian Neureuther, Sportexperte und ehemaliger Skirennläufer 

Katharina …

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SALON LUITPOLD 20.06.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (3/3)

Schubert Streichquintett C-Dur D. 956 

Mitwirkende: Louis Vandory, Violine; Luisa Wehrmann, Violine; Michael Nodel, Viola; Amrei Bohn, Cello; Valentin Lutter, Cello. 

Einführung: Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder dem Wiener Musikverein und ist gerngesehener Gast bei internationalen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, Bad Kissinger Sommer, Festival Aix en Provence, Festival de Musica y Dansa Granada, dem Heidelberger Frühling oder dem Schleswig Holstein Musikfestival. Seine Ausbildung als Bratschist erhielt er bei Hariolf Schlichtig an der Musikhochschule München und Jean Sulem am Conservatoire National de Paris. Seit 2017 studiert er Dirigieren bei Marcus Bosch, Georg Fritzsch und Alexander Liebreich in München. Weitere Musikalische Impulse als Solist, Kammermusiker und Dirigent erhielt er durch bedeutende Künstler wie Alfred Brendel, Kent Nagano, Christoph Poppen, Jorma Panula, Ferenc Rados, Julia Fischer, dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett, dem Guarneri Quartett, Antoine Tamestit, Lars Anders Tomter, Jörg Widmann und Herbert Blomstedt. Förderung erhielt Christoph Vandory seit 2011 als Stipendiat von Yehudi Menuhin Live …

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SALON LUITPOLD c/o Verlag Herder 24.06.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Hongkong - Umkämpfte Metropole, von 1841 bis heute

MIT JULIA HAES, KLAUS MÜHLHAHN, GEORG MECK

Von einem unbekannten Fischerdorf an der Peripherie Chinas wurde Hongkong während 156 Jahren britischer Herrschaft zu einer der spektakulärsten und kosmopolitischsten Städte der Welt. Hongkongs Entwicklung – von der Besetzung durch die Briten über die Rückgabe an China im Jahr 1997 bis zum Kampf um Selbstbehauptung in der Gegenwart – ist die faszinierende Geschichte einer Stadt zwischen den großen Mächten in Ost und West. Die seit Sommer 2019 immer wieder aufflackernden Proteste und schweren Ausschreitungen sind ohne Bezug auf die komplexe Geschichte Hongkongs nicht zu verstehen. Das Buch analysiert vor dem historischen Hintergrund den gegenwärtigen tiefgreifenden Wandel der Beziehungen zwischen China, Hongkong und der Welt.

Julia Haes ist Vorstand eines Familienunternehmens und unterstützt mit dem China-Institut für die deutsche Wirtschaft Unternehmen mit China-Training und Beratung. Ihr besonderes Interesse gilt der chinesischen Wirtschaft und Familienunternehmen. Sie hat an der Universität St. Gallen im Fach Wirtschaftswissenschaften promoviert.

Klaus Mühlhahn ist Professor für Sinologie und Präsident der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Zuvor war er Vizepräsident der Freien Universität Berlin. Zuletzt erschien seine umfassende »Geschichte des modernen China – von der Qing-Dynastie bis zur Gegenwart«.

Moderation: Georg Meck, Chefredakteur …

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SALON LUITPOLD c/o acatech 12.07.2022 | 18:00 - 19:30 Uhr

In Medizin, Mobilität und Arbeitswelt - Wie können wir Künstliche Intelligenz verantwortlich gestalten?   

Mit Dr. Corina Apachiţe, Prof. Dr. Peter Dabrock und Dr.-Ing. Reinhard Ploss

Moderation: PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Geschäftsstelle

Künstliche Intelligenz beeinflusst unser Leben immer mehr. KI-Systeme können die medizinische Behandlung verbessern, zu einer nachhaltigeren Mobilität beitragen und Beschäftigte am Arbeitsplatz entlasten. Ihr Einsatz kann aber auch mit ethischen und sicherheitstechnischen Risiken verbunden sein. Entsprechend wächst auch die Verantwortung in der Entwicklung und Nutzung dieser Systeme – um zu verhindern, dass die Empfehlung einer Assistenz-Software zu diskriminierenden Personalentscheidungen führt oder ein autonomes Fahrzeug einen Unfall verursacht.

Wie lassen sich KI-Systeme entsprechend ihrem Gefahrenpotenzial regulieren? Welche Rolle spielt der Anwendungskontext? Und wie können wir insbesondere bei autonomen Systemen Eingriffsmöglichkeiten für den Menschen sicherstellen?

Dr. Corina Apachiţe ist Leiterin der Abteilung Künstliche Intelligenz bei Continental Automotive Technologies und Leiterin der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen der Plattform Lernende Systeme. Bevor sie im Januar 2018 zu Continental gewechselt ist, verantwortete sie in ähnlicher Position die technische Strategie für künstliche Intelligenz und Big Data bei Robert Bosch GmbH, Chassis Systems Control in Abstatt.

Peter Dabrock ist Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war bis 2020 Vorsitzender des …

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SALON LUITPOLD 19.07.2022 | 19:00 Uhr

Denk-Theater: Kunst, Religion und Wissenschaft für einen Kulturwandel

MIT MICHAEL VON BRÜCK, LENNART BOYD SCHÜRMANN, MANFRED SPITZER

Mentale Stärke – welche Bildung brauchen wir?

Bildung ist Ausprägung dessen, was wir (griechisch) Charakter nennen. Ziel ist körperliche und mentale Stärke. Stärke bedeutet: Balance von Stabilität und Flexibilität, damit Bewegung möglich ist. Denn in der Evolution steht nichts still. Mentale Stärke bedeutet: Genaue Wahrnehmung von Ereignissen jenseits der Unstetigkeit von Gedankenbewegungen, konsistente Verarbeitung dieser Eindrücke zu kohärenten Erfahrungen und kluges Handeln, das Emotionen einzubinden weiß ohne von ihnen getrieben zu werden. Was aber sind Gedanken, was Emotionen, was ein starker und doch flexibler Wille? Wie können wir aus den Gefängnissen und Versklavungen festgefügter Schablonen ausbrechen, um kreativ zu werden? Wie können wir kluge Fragen stellen, ohne sogleich mit vorschnellen Antworten dazwischen zu fahren? Wie können wir dem Bombardement von Eindrücken standhalten, ohne im Strudel der Ereignisse, Manipulationen, Falschmeldungen und Interessenkonflikte unterzugehen? Sind wir unweigerlich gefangen „in uns selbst“ und den jeweiligen kollektiven Moden? Wie können wir aus Gefängnissen aller Art ausbrechen – oder stehen die Türen immer offen und wir sehen es nicht? Könnten wir vielleicht durch Bildung sogar „weise“ werden?

***

Künstlerische Darstellung: Lennart Boyd Schürmann

Referent: Prof. Dr. med. …

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SALON LUITPOLD 20.07.2022 | 19:00 Uhr

Unsinn: Eine kleine Philosophie für Kinder und Erwachsene

MIT WILHELM VOSSENKUHL UND CAROLINE HELBING

Wie erklärt man Kindern am besten den Sinn des Lebens?

Mit “Unsinn” hat Prof. emer. Wilhelm Vossenkuhl nach zahlreichen Publikationen und Philosophie-Fernsehsendungen für Erwachsene nun ein Buch speziell für Kinder (und ihre Eltern) veröffentlicht.

Denn der Unsinn bereitet nicht nur Freude, sondern führt auch spielend leicht in die Kunst des Philosophierens ein.

Der Autor diskutiert im Gespräch mit Caroline Helbing über die Verbindungen von Denken und Kunst, ihren Sitz im Leben und warum die Philosophie nicht nur in den Hörsaal, sondern auch ins Kinderzimmer gehört.

Wilhelm Vossenkuhl ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Publikationen, darunter auch populärwissenschaftliche Werke wie Philosophie Basics (Piper Verlag).

Caroline Helbing ist Analystin und Kommunikationsstrategin. Sie schloss ihre Studien der Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der Sorbonne Paris und der LMU München ab. Mit Thaumazo Publishing berät und begleitet sie AutorInnen und produziert Buchprojekte.

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SALON LUITPOLD c/o Ludwig Verlag 13.09.2022 | 19:00 Uhr

Für einen anderen Feminismus - Für ein neues "Wir"

MIT REBEKKA REINHARD UND SUSANNE HERMANSKI

»Du bist eine Frau. Du bist: Die Zentrale der Zuständigkeiten. Denn du kannst alles. Wer alles kann, ist auch für alles zuständig. Dein Können ist gefragt wie nie. Doch die Sache hat einen Haken. Einerseits willst und sollst du arbeiten, Geld verdienen, durchstarten - anderseits sorgen, lieben, achtsam sein. Der Widerspruch zwischen ›hart‹ und ›weich‹ zwingt dich in den Kampfmodus. Du kämpfst mit deinen eigenen Entscheidungen, Gedanken und Gefühlen; du kämpfst mit den Wünschen, Zielen, Meinungen anderer. Und den Nebenwirkungen: Wut, Stress, Angst, Zweifel, Nackenverspannungen!«

Rebekka Reinhard bietet 20 unerlässliche Strategien für mehr Leichtigkeit, Inspiration und Anleitung, um souverän durch diese widersprüchliche Welt zu navigieren: Von Alltagsproblemen bis zur Verwirklichung der eigenen Träume, jenseits des Ego-Feminismus.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort oder zum Livestream an: Anmeldung

Dr. Rebekka Reinhard promovierte über amerikanische und französische Gegenwartsphilosophie. Sie ist Speakerin zu Themen wie Führung und Women Power, stv. Chefredakteurin der Philosophie - Zeitschrift "Hohe Luft" und hostet den Podcast der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft wbg »Was sagen Sie dazu?«. Rebekka Reinhard ist Autorin zahlreicher Sachbücher, darunter der Spiegel-Bestseller "Die
Sinn-Diät", erschienen 2009 im Ludwig-Verlag. Dort …

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SALON LUITPOLD 28.10.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Der deutsche Wald. Zur Kultur-, Literatur- und Ideologiegeschichte

Der Wald ist viel mehr als eine Ansammlung von Bäumen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war er die maßgebliche Energie- und Materialressource für die Menschen und zugleich eine scheinbar ursprüngliche Gegenwelt zur Zivilisation. Er markiert die Grenze zwischen Kultur und Natur und ist nicht zuletzt eine Projektionsfläche für unsere Ängste und Sehnsüchte. Gerade in Deutschland ist die Beziehung der Menschen zum Wald besonders tief und komplex. Das zeigt sich nicht nur an heftig geführten Debatten über den Wald, seinen Zustand und unseren Umgang mit ihm, sondern besonders auffällig auch in der deutschen Literatur, die in romantischen oder realistischen Texten immer wieder von ihm erzählt.

Mit

Prof. Dr. Christian Begemann (Literaturwissenschaftler, LMU München)

Prof. Dr. Hansjörg Küster (Biologe, Leibniz Universität Hannover)

Dr. Klara Schubenz (Literaturwissenschaftlerin, Mainz)

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an: Anmeldung.

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SALON LUITPOLD c/o Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 01.06.2022 | 18:00 - 19:00 Uhr

Aperitivo Politico – Das monatliche After-Work-Event im Cafe Luitpold

MIT GÜNES SEYFARTH

Jeden ersten Mittwoch im Monat veranstaltet die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Salon Luitpold einen Aperitivo Politico. In dieser Reihe stellen wir uns der Frage: „Wie leben wir im Jahr 2035?“. Hierfür wird jeden Monat ein anderer Fokus unseres (Zusammen-)Lebens in den Blick genommen.

Wie konsumieren wir im Jahr 2035

Am 01.06..2022 geht es mit der Mehrfach-Gründerin Günes Seyfarth um das Thema: "Wie konsumieren wir im Jahr 2035?"               

Politik zum Aperitif

Bei einem Aperitif können Sie sich über relevante gesellschaftspolitische Zukunftsthemen informieren und austauschen. Dabei wird es immer einen kurzen Input und danach eine Fragerunde inklusive Austausch mit Ihnen und den Speaker*innen. Die einstündige Veranstaltung wird dabei musikalisch begleitet und bietet neben dem offiziellen Teil auch die Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung und Austausch.

Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Günes Seyfarth: Die Expertin Günes Seyfarth denkt nicht nur über Konsum nach, sondern packt ihn auch in den unterschiedlichsten Social Start-ups an. Von der Second-Hand-Börse „Mamikreisel“, über die ersten Fruchtgummis aus 100% frischen Biofrüchten mit „Fruitiverse“, bis hin zu ihrem neuesten Projekt der „Community Kitchen“, in der sie täglich bis zu sieben Tonnen Lebensmittel rettet.

Bitte …

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SALON LUITPOLD c/o Murmann Publishers 30.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Zukunftsfest

MIT HARALD CHRIST UND JÖRG HACKESCHMIDT

*Zukunftsfest erscheint am 29. März 2022 - jetzt vorbestellen unter Murmann Publishers!

Jetzt geht’s ums Ganze: Wer den weltweiten Wettbewerb um die Bildung verliert, setzt die Zukunft des Landes, den Wohlstand und die Finanzierbarkeit der sozialen Marktwirtschaft aufs Spiel. Einer der wichtigsten Unternehmer im politischen Berlin fordert deshalb einen gigantischen Bildungsaufbruch. Ohne Schönfärberei. Harald Christ ist einer der bestvernetzten Unternehmer im politischen Herzen der Republik. Während der Koalitionsverhandlungen zur Ampel war er sogar der einzige Nicht-Berufspolitiker. Der Bundesschatzmeister der FDP meldet sich jetzt kritisch zu Wort. Er fordert einen mächtigen Pakt zwischen Wirtschaft und Politik. Raus aus der jeweiligen Komfortzone. Hinein in die Kampfzonen um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und Europas. Harald Christ kennt beide Welten aus dem Eff-Eff. Er ist Unternehmer, Politiker, Hochschuldozent, der seine Karriere aus einfachen Verhältnissen gestartet hat und zunächst in der SPD seine politische Heimat fand. Dieses Buch ist ein politisches Unternehmerbuch. Christ mischt sich ein, Christ argumentiert als Unternehmer für Unternehmer, Christ sorgt sich um die Zukunft des Landes. Vor allem um die Bildungschancen. Messerscharf seziert er den Abwärtstrend im internationalen Vergleich, das Abrutschen ins Mittelfeld innovativer Leistungsfähigkeit. Es brauche vor allem mutige Unternehmer, so …

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SALON LUITPOLD 30.05.2022 | 18:00 - 19:30 Uhr

Vom Umgang mit der eigenen Herkunft

MIT EDGAR SELGE, MICHAEL BORDT SJ UND CHRISTIAN GOHLKE

Prof. Dr. Michael Bordt SJ ist Mitglied des Jesuitenordens und lehrt an der Hochschule für Philosophie in München. Er studierte Theologie und Philosophie und wurde an der Universität Oxford promoviert. Als Geschäftsführer des Instituts für Philosophie und Leadership bietet er Fortbildung und Begleitung für das Topmanagement großer mittelständischer Unternehmen und Konzerne an. Sein Buch „Die Kunst die Eltern zu enttäuschen“ ist von seiner Arbeit mit Unternehmerfamilien inspiriert.

Edgar Selge gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. 1948 geboren, wuchs er im ostwestfälischen Herford als Sohn eines Gefängnisdirektors auf. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Edgar Selge lebt mit der Schauspielerin Franziska Walser zusammen. Die beiden haben zwei Kinder. «Hast du uns endlich gefunden» ist sein literarisches Debüt.

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort oder zum Livestream an: Anmeldung. …

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SALON LUITPOLD c/o unternehmensdemokraten 19.05.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

„Menschen. Bild. Störung?“ Einverstanden?

MIT KERSTIN HOCHMÜLLER, UWE SCHNEIDEWIND, NADJA TSCHIRNER UND ANDREAS ZEUCH

Warum ist es wichtig welches Menschenbild wir unseren Handlungen zugrunde legen? Ist das nicht eine sophistische Frage für elitäre philosophische Zirkel? Ganz und gar nicht. Denn der Kapitalismus durchdringt alle unsere Lebensbereiche und basiert auf dem Menschenbild des homo oeconomicus, das genauso zentrale Fragen aufwirft, wie das Menschenbild moderner Demokratietheoretiker wie Joseph Schumpeter: Sind wir wirklich nur auf unseren Eigennutzen aus? Entscheiden wir grundsätzlich rational? Sind wir als Masse der Raserei (Schumpeter) ausgeliefert? Will “der Mensch” eher mitgestalten oder geführt werden? Diese und weitere Fragen bestimmen maßgeblich, wie wir miteinander umgehen, inwiefern wir uns vertrauen, wir wir unsere Kinder auf ihr Leben vorbereiten und nicht zuletzt, wie wir unsere Gesellschaft und Demokratie von morgen gestalten.

Kerstin Hochmüller, CEO der marantec-group seit 2013, Dipl.-Betriebswirtin und MBA. Entwickelt marantec vom „Hidden“ zum „Open Champion“, denn Offenheit macht krisenfester. 

Prof. Dr. Schneidewind, OB Wuppertal, ehemaliger Direktor des Wuppertal Institut und ehemaliges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für globale Umweltveränderungen der Bundesregierung. 

Dr. Nadja Tschirner studierte Politik- und Rechtswissenschaften in München, Brügge und Tübingen. Nach ein paar Jahren in der Frauen- und Geschlechterforschung, machte sie sich sehr schnell …

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SALON LUITPOLD 16.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Montag, 16. Mai: Ländler und Walzer zu vier Händen. Ein charmant-kulinarischer Ausklang mit Spezialitäten und Weinen aus der österreichischen Küche  

Franz Schubert komponierte rund 650 Tänze und dies war ihm keinesfalls nur lästige Einnahmequelle. Sie zeigen vor allem eine tiefe Verbundenheit zur musikalischen Tradition und sind ein wichtiger Bestandteil seiner ungeheuren Begabung. Bei den regelmäßigen Treffen im Freundeskreis mußte man Schubert nicht lange bitten, sich ans Klavier zu setzen, um stundenlang Ländler und Walzer zu improvisieren. Ohne weiteres gab er zu:

                                                      Tanzmusik mach ich doch gar so gern

Zum Abschlußabend der Schubert Woche im Cafe Luitpold präsentieren die Pianistinnen Xinthian Zhu und Luowen Huang, Studierende der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Adrian Oetiker einen Ausschnitt aus dieser eher unbekannten, aber doch außerordentlich reichhaltigen Schaffensseite Franz Schuberts.

Unserem Publikum wünschen wir einen schönen und unterhaltsamen Abend zu Spezialitäten und Weinen aus unserer feinen und zu dieser Gelegenheit auch noch österreichischen Küche.

                                

Anmeldung 16. Mai

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SALON LUITPOLD 15.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 15. Mai

Sonntag, 15. Mai: Walzer und andere Tänze 

Wien entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Tanzmetropole, wobei die sozialen Umbrüche im Gefolge der Französischen Revolution den Gesellschaftstanz zu einem Vergnügen machten, an dem sich zunehmend auch das Bürgertum und die einfachere Bevölkerung erfreute. Anders als Mozart oder Haydn schrieb Franz Schubert seine Tanzmusik nicht als Auftragswerke für den Hof; seine Walzer entstanden zumeist für gesellige Gelegenheiten unter Freunden, die er mit kleinen, oft sehr charmanten Kompositionen beglückte.  

Doch auch die Musik Schuberts, die eigentlich gar nicht für den Tanz bestimmt war, regt bis heute durch ihre rhythmische Prägnanz, ihre Seelentiefe und ihren Facettenreichtum Choreographen dazu an, sich produktiv mit ihr auseinanderzusetzen. So erging es auch Quirin Brunhuber. Zum berühmten Mittelsatz aus dem späten Klaviertrio in Es-Dur, D. 929 schuf der junge Choreograph für die Schubert-Woche im Salon Luitpold sein Werk „Geteiltes Leid“, das von Severin Brunhuber und Shale Wagman, beide vom Bayerischen Staatsballett, zur Uraufführung gebracht wird.  

 

Quirin Brunhuber wurde 1998 in Ingolstadt geboren. Er ist …

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SALON LUITPOLD 14.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Samstag, 14. Mai: „Schwanengesang“. Franz Schuberts letzter Liederzyklus 

Jakob Schad, Bariton
Joshua Rupley, Klavier

Conrad Ahrens, Lesung

Aus der Mythologie stammt die Sage, daß Schwäne vor ihrem Sterben einen wunderschönen Gesang anstimmen. Franz Schuberts Musikverleger Tobias Haslinger erhoffte sich nach dem Tod des Komponisten einen kommerziellen Erfolg und bot Schuberts letzte Liedkompositionen unter dem Titel „Schwanengesang“ an.

Haslinger hatte aus dem Nachlaß 13 Lieder gekauft und den 2 Liederheften dann noch Schuberts letzte Komposition, Die Taubenpost  hinzugefügt. Anders als den Liederzyklen Die schöne Müllerin D 795und Winterreise D 911 liegt dem Schwanengesang somit kein zyklischer Plan zugrunde.

Der außergewöhnliche, erst 21jährige Bassbariton Jakob Schad, Studierender an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Lars Woldt debütiert mit dem anspruchsvoll dramatischen Liederzyklus an diesem Abend vor Publikum.

In Pausen liest der Jungschauspieler Conrad Ahrens, Absolvent der Otto Falckenberg-Schule Heiteres wie Besinnliches über letzte Worte und ihre Protagonisten, darunter Voltaire, Goethe, Sándor Márai und der Friedensaktivist Abie Nathan.

Jakob Schad (Bariton) 

Josh Rupley (Klavier) 

Moderation: Alexander Krampe 

Anmeldung 14. Mai

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SALON LUITPOLD 13.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Freitag, 13. Mai: Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur D. 959 

Dmitry Mayboroda (Klavier) 

Moderation: Michael Stallknecht und Christian Gohlke 

Anmeldung 13. Mai

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Schuberts Sonate in A-Dur, D. 959 entstand im September des Jahres 1828 und gehört zum Trio seiner drei letzten Klaviersonaten. Sie wurden erst nach dem Tod des Komponisten veröffentlicht und fanden zunächst wenig Beachtung, nicht zuletzt, weil sie angeblich dem Vergleich mit Beethovens Klavierwerk nicht standhielten. Doch längst gilt ihre Eigenwilligkeit und emotionale Tiefe als beispiellos. Vielleicht ist keine andere Sonate in Schuberts Werk „so reich und sorgfältig, pianistisch so feinsinnig durchgestaltet“ wie jene in A-Dur (Klaus Wolters).

Satzbezeichnungen

1. Allegro

2. Andantino

3. Scherzo. Allegro vivace – Trio

4. Rondo. Allegretto

Dmitry Mayboroda, Klavier:

Dmitry Mayboroda studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Adrian Oetiker. Aktuell rundet er seine Ausbildung bei dem Heinrich Neuhaus-Schüler Boris Petrushansky an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola (Italien) ab. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Franz Liszt Wettbewerbs für …

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SALON LUITPOLD 12.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Donnerstag, 12. Mai: „An die Musik“. Ein Schubert-Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation 

„An die Musik“

Ein Schubert Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation

Mit Konzertformaten wie dem Schubert Abend „An die Musik“ beschreitet die Kammeroper München seit Jahren neue Wege in der klassischen Musik: Eingebettet in Stücke aus dem Schaffen Franz Schuberts, hier vor allem Lieder, arrangiert für Orchester, aber auch Tänze und Ländler fügen sich Berichte, Geschichten und Anekdoten über Schuberts Leben ein. Dem Zuhörer vermittelt sich auf diese Weise unterhaltsam und informativ ein stimmiges Bild einer großen Künstlerbiografie in ihrer Zeit.

Klaus Kalchschmid beschreibt den Abend in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Ganz zart – Der schöne Schubert-Abend der Kammeroper München“als „fein, originell und farbig.

Louis Vandory, Konzertmeister

Jonas Müller (Bariton) 

Viola von der Burg (Sprecherin) 

Orchester der Kammeroper München 

Anmeldung 12. Mai

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SALON LUITPOLD 11.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Mittwoch, 11. Mai: Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, D. 810.  

Insgesamt 15 Streichquartette komponierte Franz Schubert in seinem kurzen Leben. Entstanden die ersten Werke dieser Gattung in Schuberts Kindheit und sind in Tonsprache und Formgebung noch stark von klassischen Vorbildern geprägt, so gehören seine späten Quartette zu den eindrucksvollsten und reifsten dieses Genres überhaupt. Gerade der Vergleich des frühen Quartetts in D-Dur – Schubert war 16, als er es schrieb – mit einem späten Werk macht seine enorme künstlerische Entwicklung deutlich. „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 entstand 1824 während einer tiefen Lebenskrise und zeigt den Komponisten auf der Höhe seiner Ausdruckskraft.

Louis Vandory, Fabian Jüngling, Michael Nodel, Jonathan Drißner 

Streichquartett Nr. 6 in D-Dur, D. 74 (1813)

Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 (1824)

Moderation:

Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder …

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SALON LUITPOLD 10.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Der Auftakt zu den Schubert-Tagen

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 10. Mai

Dienstag, 10. Mai: Schubert und seine Zeit 

„Schubert – der freundlichste unter den Riesen, doch gleichzeitig auch der fürchterlichsten einer, mit dem man nie fertig wird. Vermutlich ist Schubert jeden Tag über sich selbst erschrocken gewesen.“ 

So charakterisierte Johannes Brahms seinen früh verstorbenen Kollegen Franz Schubert, der in den einunddreißig Jahren seines kurzen Lebens unvorstellbar produktiv war: Kammermusik, Lieder, Symphonien, Opern, Kirchenmusik – es gibt kaum eine Gattung, in der Schubert nicht wichtige und bleibende Beiträge geschaffen hätte. Schuberts Werk und Schuberts Wesen sind so reich und vielschichtig, dass man mit ihnen wirklich „nie fertig wird“.  

Zum Auftakt unserer Schubert-Woche wollen wir eine Annährung versuchen: Wer war der Mensch, der diese Musik schrieb? Wie hat Schubert gelebt in seiner politisch durchaus unruhigen Zeit? Warum wird die Musik gerade damals so bedeutsam? Was ist Romantik? Und warum ist Schuberts Musik romantisch? Über diese und andere Fragen kommen ins Gespräch: 

 

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur …

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SALON LUITPOLD c/o Verlag Herder 09.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Eine andere Jüdische Weltgeschichte

MIT MICHAEL WOLFFSOHN, RACHEL SALAMANDER UND PATRICK OELZE

Eine Veranstaltung anlässlich des 75. Geburtstags von Michael Wolffsohn am 17. Mai 2022

Michael Wolffsohn, der Meister der deutsch-jüdischen Geschichtsschreibung, erzählt in seinem neuen Buch die Historie der Juden von den Anfängen bis heute. Präzise, vielschichtig und spannend berichtet er von einem Volk und einer Religion, die Weltgeschichte und Weltkultur prägen. Er beleuchtet die Theologie ebenso wie die Geografie jüdischer Geschichte. Er stellt zentrale Persönlichkeiten vor und schreibt über jüdische Kultur und Wirtschaft sowie jüdisches Sozialleben – auch in der islamischen Welt. So entsteht eine Universalgeschichte des Judentums aus der Feder eines großen Kenners und Erzählers, die Schulweisheiten entkräftet und antisemitische Ideologien durch Fakten entlarvt.

Michael Wolffsohns Ziel: unterhaltsam und fundiert neue Einsichten und Zusammenhänge vermitteln, Informationen statt Moralpredigten transportieren und alte Vorurteile unaufgeregt widerlegen. Eine allgemeinverständliche Einführung, die Lust auf mehr Wissen über Juden und Judentum macht.

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist, 1981 bis 2012 Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München, hat zahlreiche Bücher, Aufsätze und Fachartikel verfasst, ist publizistisch und als vielbeachteter Vortragsredner tätig. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, der Deutsche Hochschulverband kürte Michael Wolffsohn 2017 zum Hochschullehrer des Jahres; 2018 …

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SALON LUITPOLD 05.05.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Noch haben wir die Wahl - ein Zwiegespräch über Freiheit, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit

MIT LUISA NEUBAUER UND LUKAS KÖHLER/FDP

Grundlegende Beziehungen sind aus dem Gleichgewicht geraten. Es gibt einiges zu klären. Denn nur wenn wir jetzt zusammenkommen und die richtigen Entscheidungen treffen, haben wir auch in Zukunft noch eine Wahl. Was muss passieren, damit wir die Veränderungen selbst in der Hand behalten? Wie kann es gelingen, Jung und Alt, Mann und Frau, Stadt und Land nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zusammenzudenken? Gibt es Freiheit ohne Nachhaltigkeit? Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater, Millennial und Boomer – Luisa Neubauer und Bernd Ulrich haben je eine andere Sicht auf die Klimakrise, das Artensterben, den erstarkenden Populismus und die Freiheit der Späterlebenden. Ein überfälliges Klärungsgespräch zwischen zwei Generationen und die Analyse einer Welt, in der Ökologie nicht bloß ein Thema unter vielen ist, sondern Ausgangspunkt von allem.

Es diskutieren:

Luisa-Marie Neubauer ist eine deutsche Klimaschutzaktivistin. In Deutschland ist sie eine der Hauptorganisatorinnen des von Greta Thunberg inspirierten Schulstreiks Fridays for Future („Klimastreik“). Sie tritt für eine Klimapolitik ein, die mit dem Übereinkommen von Paris vereinbar ist und für einen Kohleausstieg Deutschlands bis 2030. Neubauer ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Jugend und …

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SALON LUITPOLD c/o Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 04.05.2022 | 18:00 - 19:00 Uhr

Aperitivo Politico – Das monatliche After-Work-Event im Cafe Luitpold

MIT PROF. DR. JAN GROSSARTH

Jeden ersten Mittwoch im Monat veranstaltet die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Salon Luitpold einen Aperitivo Politico. In dieser Reihe stellen wir uns der Frage: „Wie leben wir im Jahr 2035?“. Hierfür wird jeden Monat ein anderer Fokus unseres (Zusammen-)Lebens in den Blick genommen.

Essen im Jahr 2035

Am 04.05.2022 stellen wir uns mit dem Experten für Welternährung Prof. Dr. Jan Grossarth die Frage: „Was isst die Welt 2035?“
               

Politik zum Aperitif

Bei einem Aperitif können Sie sich über relevante gesellschaftspolitische Zukunftsthemen informieren und austauschen. Dabei wird es immer einen kurzen Input und danach eine Fragerunde inklusive Austausch mit Ihnen und den Speaker*innen. Die einstündige Veranstaltung wird dabei musikalisch begleitet und bietet neben dem offiziellen Teil auch die Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung und Austausch.
Selbstverständlich wird auf die derzeit geltenden Corona-Regeln geachtet.

Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Bitte melden Sie sich hier zur kostenlosen Veranstaltung an: Anmeldung

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SALON LUITPOLD c/o Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 07.04.2022 | 18:00 - 19:00 Uhr

Aperitivo Politico – Das monatliche After-Work-Event im Cafe Luitpold

MIT PATRIZIA NANZ

Die monatliche Reihe „Aperitivo Politico“ der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Salon Luitpold startet am 07. April 2022 in das neue Jahr.

In dieser Reihe stellen wir uns der Frage: „Wie leben wir im Jahr 2035?“. Hierfür wird jeden Monat ein anderer Aspekt unseres (Zusammen-)Lebens in den Blick genommen.

Am 07.04.2022 stellen wir uns gemeinsam mit der international vernetzten Expertin für Fragen der Partizipation und Demokratie Prof. Dr. Patrizia Nanz der Frage: „Wie sieht unsere lebendige Demokratie und das Verhältnis zwischen Bürger*innen und Staat 2035 aus?“

Prof. Dr. Patrizia Nanz ist Direktorin des Deutsch-Französischen Zukunftswerks. Das Zukunftswerk vernetzt Bürgerinnen und Expertinnen beider Nationen miteinander, um grundlegende gesellschaftliche Fragen miteinander zu diskutieren. Außerdem ist sie Vizepräsidentin des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), welches als erste Behörde in Deutschland ausdrücklich die Partizipation bei der Lösung eines der großen gesellschaftlichen Konfliktthemen als zentrale Aufgabenstellung übertragen bekommen hat.

Bei einem Aperitif können Sie sich über relevante gesellschaftspolitische Zukunftsthemen informieren und austauschen. Nach einem kurzen Input lädt eine Fragerunde zum Austausch mit der Speakerin ein. Die einstündige Veranstaltung wird dabei musikalisch begleitet und bietet …

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SALON LUITPOLD c/o Denkfabrik R21 05.04.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Es brennt – die geopolitischen Risiken der neuen Weltordnung

MIT RÜDIGER FREIHERR VON FRITSCH, ANOUSCHKA HORN/BR, JAN FRIEDRICH KALLMORGEN 

Voll erwischt hat Deutschland der Krisenwirbel der Welt. Es brennt gleich an mehreren Fronten, nicht nur an der russisch-ukrainischen. Die geopolitischen Risiken sind vielschichtig. Auch der schwelende USA-China-Konflikt ist keineswegs trivial. Alle Augen sind allerdings auf Russlands Überfall und Krieg in der Ukraine sowie seine Drohkulisse gegen den Westen gerichtet. Wie ein kluger Beobachter kürzlich gesagt hat: Kreml-Chef Putin könnte sich verrechnet haben. Der Westen aber auch.

Was heißt das alles geostrategisch? Welche Rolle spielen die Wirtschaft, das Finanzsystem, der Handel mit Rohstoffen? Und: Wie verhalten sich die Chinesen? Ist Russland eine zerfallende Supermacht – oder wird Putin bald weitere Länder bedrohen und die Ukraine ganz oder teilweise Russland einverleiben? Der Überfall Russlands auf die Ukraine – darin besteht kein Zweifel – stellt eine historische Zäsur für die europäische Friedensordnung nach 1945 dar.

Wo auch immer die Welt am 05.04.2022 stehen wird: Jan F. Kallmorgen, Buchautor, Berater und Gründungsmitglied der Denkfabrik R21 sowie Botschafter a. D. Rüdiger von Fritsch werden Einblicke und Analysen in die komplexe Diskussion der Sicherheitslage des Westens geben und mit Anouschka Horn vom Bayerischen Rundfunk die aktuelle …

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SALON LUITPOLD c/o Europäische Kommission – Vertretung in München 01.04.2022 | 8:30 - 9:30 Uhr

Der Krieg in der Ukraine und die Folgen in Europa

MIT URSULA MÜNCH, JÖRG WOJAHN UND JULIA BERGHOFER

Russlands Angriff auf die Ukraine hat Europa und die Welt schockiert. Die EU zeigt sich in der ersten Reaktion geeint, unterstützt die Ukraine und in die EU geflüchtete Menschen und sanktioniert Putins Russland. Doch welche mittelfristigen Auswirkungen hat der Krieg auf die europäische Politik? Welche Veränderungen in der Sicherheitspolitik werden diskutiert, was für Auswirkungen hat die Aufnahme der Geflüchteten auf Migrations- und Integrationspolitik und wie wird Europa in Zukunft seine strategischen Abhängigkeiten reduzieren?

Es diskutieren Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, und Dr. Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland.

Moderiert wird die Veranstaltung von Julia Berghofer (European Leadership Network).

Die Diskussion findet hybrid statt. Digital können Sie die Veranstaltung über den Facebook-Kanal der EU Kommission - Vertretung in Deutschland verfolgen.

Der Einlass im Cafe Luitpold erfolgt ab 08:15 Uhr. Bitte melden Sie sich zur Teilnahme vor Ort im Cafe Luitpold (Brienner Strasse 11, 80333 München) an: Anmeldung.

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SALON LUITPOLD 31.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Kulturgespräch

MIT MAXIMILIAN MAIER/BR UND JOSEF E. KÖPPLINGER

Der international gefragte Regisseur Josef E. Köpplinger ist seit 2012 Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. An diesem Haus inszenierte er u.a. Opern wie Rossinis "Barbier von Sevilla", Operetten wie "Im Weißen Rössl" oder "Die Zirkusprinzessin" oder Musicals wie "My fair Lady". Außerdem übernahm er die Regie der Uraufführungen "Drei Männer im Schnee" von Thomas Pigor sowie "Schuberts Reise nach Atzenbrugg" von Johanna Doderer und Peter Turrini. Für Doderers Oper "Lilliom" war Köpplinger außerdem als Librettist verantwortlich. Sowohl als Intendant als auch für seine Regiearbeiten wurde Köpplinger mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung sowie dem Deutschen Musical Theater Preis.

Im Kulturgespräch am 31. März wird er neben kulturpolitischen Themen auch über sein neuestes Projekt am Gärtnerplatztheater berichten, "Die Fledermaus" von Johann Strauß, die eine Woche darauf, am 7. April Premiere haben wird.

Moderation: Maximilian Maier *1990 in München: Studium der Geschichte und Musikwissenschaft. Er ist Redakteur für Musik und Theater bei BR Klassik. Darüber hinaus verfasst er Interviews und Kritiken für den Münchner Merkur. Er moderierte Gespräche u.a. mit Christian Thielemann, Jonas Kaufmann und Anne Sophie Mutter. Weitere Informationen unter maximilianmaier.com

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SALON LUITPOLD c/o Europäische Akademie Bayern 31.03.2022 | 08:15 - 08:45 Uhr

Good Morning Europe

Russland: Zwischen Desinformation, Angst und einer Zwei-Drittel-Mehrheit für den Kriegskurs

MIT JAN DRESEL

Es heißt: eine Mehrheit der Russinen und Russen befürwortet den Krieg gegen die Ukraine. Wir wollen näher hinschauen: Wird ein Angriffskrieg befürwortet, oder ist die Desinformation so ausgeprägt, dass tatsächlich von einer "Befreiung" der Ukraine ausgegangen wird? Ist die Ablehnung des Krieges eigentlich viel größer, aber die Angst vor negativen Konsequenzen bei offenem Protest einfach zu groß?

Diese und andere Fragen können Sie diskutieren mit Jan Dresel, Leiter des Moskauer Büros der Hanns-Seidel-Stiftung.

Die Reihe "Good Morning Europe" findet wieder in Präsenz statt.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort: Anmeldung.

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SALON LUITPOLD 30.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (2/3)

E.T.A Hoffmann (1776–1822) zum 200. Todestag: Musiker, Dichter und andere Käuze. Künstlerfiguren im Werk E.T.A. Hoffmanns.

Mit: Prof. Dr. Christian Begemann (LMU), Prof. Dr. Christine Lubkoll (Erlangen), PD Dr. Mario Grizelj (LMU)

Musik: Quintett für Harfe und Streicher c-Moll. Mit: Melis Çom, Harfe; Louis Vandory, Violine; Fabian Jüngling, Violine; Carla Usberti, Viola; Johannes Välja, Cello. 

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Dass aus E.T.A. Hoffmann „ein Scribilifax“, also ein Schriftsteller, geworden ist, geschah, wie er 1813 in einem Brief bekundete, „wahrlich ohne mein sonderliches Bemühen“. Zwar wurden seine Erzählungen wie etwa die „Fantasiestücke“ (1814) vom Publikum durchaus geschätzt; die Hauptsache blieb für den in Königsberg geborenen Künstler jedoch ein Leben lang die Musik. Nicht umsonst änderte er als Hommage an den geliebten Mozart seinen dritten Vornamen (Wilhelm) in Amadeus. Als Komponist war Hoffmann erstaunlich produktiv – Kammermusik, Symphonien, und sogar eine Oper sind von ihm überliefert –, seinen Nachruhm verdankt er indes nicht der Musik, sondern seinen literarischen Arbeiten, mit denen er zu einem der wichtigsten Autoren der Romantik wurde. Als „entsetzlichen Angstschrei in zwanzig Bänden“ charakterisierte Heinrich Heine sein Œuvre, und wirklich sind Hoffmanns Geschichten nicht selten rätselhaft, abgründig und unheimlich. Doch immer …

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SALON LUITPOLD c/o Akademie der Muße 29.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Diskurs für eine gelassene Lebensführung 

MIT SUSANNE BREIT-KESSLER, ANSELM BILGRI, NIKOLAUS BIRKL

Susanne Breit-Keßler, Jahrgang 1954, aufgewachsen in Oberaudorf, hat Alte Geschichte, Germanistik und evangelische Theologie studiert, ist ausgebildete Journalistin, war von 2000 bis 2019 Regionalbischöfin im Kirchenkreis München und Oberbayern. Seit 2020 ist sie Vorsitzende des Ethikrates der Bayerischen Staatsregierung. Trotz vieler Ämter in Kirche und Gesellschaft strahlt sie stets Ruhe und Gelassenheit aus. Mit ihr sprechen Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl beim Diskurs für eine gelassene Lebensführung am 29. März.

Anselm Bilgri war bis 2004 Benediktinermönch, Cellerar und Prior des Klosters Andechs. Heute ist er ein „Gratwanderer zwischen Kirche und Welt“. Er zeigt Wege auf, wie der Mensch in der Moderne zum Wesentlichen vordringen kann.  

Dr. Nikolaus Birkl bringt seine über 35-jährige Berufserfahrung als Rechtsanwalt, Coach und systemischer Organisationsberater ein. Beide sind Gründer der Akademie der Muße. 

Eine Kooperation mit der Akademie der Muße.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an: Anmeldung.

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CAFE LUITPOLD

Das berühmte Kaffeehaus in München.
Seit 1888 der Treffpunkt für feine Küche und Confiserie.

CAFE LUITPOLD 
Brienner Strasse 11   D-80333 München
 T: +49-89-242875-0  info@cafe-luitpold.de

Öffnungszeiten
Montag: 8-20 Uhr
Dienstag bis Samstag: 8-22 Uhr
Sonntag: 9-20 Uhr

Feiertage
Maria Himmelfahrt, 15.08.2022: 9-20 Uhr
Tag der deutschen Einheit, 03.10.2022: 9-20 Uhr
Allerheiligen, 01.11.2022: 9-22 Uhr