DAS GENUSSVOLLE KULTURPROGRAMM

ARCHIV IM ÜBERBLICK

2010 bis 2021 - seit mehr als 10 Jahren gelebter Kulturgenuss im Cafe Luitpold

Salon Luitpold blickt zurück auf über weit 100 Ausgaben von einem abwechslungs- wie geistreichen, mitunter auch einfach genüsslichen, manchmal polarisierenden Programm zurück - präsentiert von Dr. Stephan Meier und seinen Gästen im Palmengarten des Cafe Luitpold.

Ob Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik oder Gesellschaft: Im Mittelpunkt des Salons stehen bekannte und weniger bekannte, stets interessante Persönlichkeiten aus München und dem Rest der Welt, deren Visionen zum Nachdenken, deren Projekte zum Mitmachen anstiften, und Impulse liefern für eine lebendige Münchner Diskussionskultur und Stadtgesellschaft.…

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SALON LUITPOLD c/o dtv 09.02.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Olympia zwischen Sport und Politik - von München 1972 bis Peking 2022  

MIT CHRISTIAN NEUREUTHER, KATHARINA SCHULZE, ROMAN DEININGER, UWE RITZER UND TIMO FRASCH 

Eine Diskussion zum Erscheinen des Buchs „Die Spiele des Jahrhunderts“ 

Sind Sport und Politik zu trennen? 1972 präsentierte sich bei den Sommerspielen in München das neue demokratische Deutschland – zugleich lieferten sich Ost und West einen Wettkampf der Systeme. 2022 inszeniert das kommunistische China die Winterspiele in Peking als nationales Megaprojekt. Sollte man auf die Menschenrechtsverletzungen im Olympialand mit einem Boykott reagieren? Hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) die schöne olympische Idee dem Kommerz geopfert? Und kann es heutzutage überhaupt noch Spiele geben, die Sport, Menschenrechte und Nachhaltigkeit zusammenbringen?  

Darüber diskutieren der ehemalige Weltklasse-Skifahrer Christian Neureuther, der in sportpolitischen Fragen kein Blatt vor den Mund nimmt, und die Grünen-Politikerin Katharina Schulze, die als Sprecherin der Initiative „NOlympia“ maßgeblich zum Bürgerentscheid gegen eine Münchner Bewerbung für die Spiele 2022 beitrug. Die SZ-Journalisten Roman Deininger und Uwe Ritzer haben gerade ein Buch über Olympia 1972 und das oft verhängnisvolle Verhältnis von Sport und Politik veröffentlicht („Die Spiele des Jahrhunderts“, dtv). Die Moderation übernimmt Timo Frasch von der FAZ. 

Podiumsgäste: 

Christian Neureuther, Sportexperte und ehemaliger Skirennläufer 

Katharina …

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SALON LUITPOLD c/o OT Studio 10.06.2022 - jeden Freitag! | 18:00 - ca. 21:00 Uhr

Apéro Groove

MIT OT STUDIO - MUSIK IM CAFE LUITPOLD

Bring the Groove back! Das Cafe Luitpold prägt die Münchner Kaffeehauskultur seit nicht weniger als 134 Jahren. Vor allem seit der Wiedereröffnung im Jahre 2009 hat es sich neben feinster Kulinarik auch mit hochwertigen Kulturveranstaltungen einen Namen gemacht. Geprägt von Podiumsdiskussionen rund um Kultur, Politik oder Philosophie decken die Veranstaltungen ein breites Spektrum ab. Auch musikalisch ist das Café kein unbeschriebenes Blatt: Studenten der Musikhochschule haben letztes Jahr dort alle 32 Klaviersonaten von Beethoven live zum Besten gegeben.

Und jetzt? Wir schreiben das Jahr 2022. Seit über 2 Jahren wird die Welt durch ein Coronavirus eingeschränkt und lähmt das öffentliche Leben. Kultur in Deutschland erlebt wohl ihre schwierigste Phase seit dem letzten Weltkrieg. Viele Angebote sind beschränkt verfügbar oder haben sich mit virtuellen Events ins Internet verlagert. Langfristige Pläne kann in dieser Zeit keiner so richtig machen. Zum Restart werden die Karten neu gemischt. Andere Orte sind verstaubt, vergessen oder verschwunden und neue Events können sich etablieren: Die beste Voraussetzung, um neue Akzente zu setzen. So will das Cafe Luitpold in der Morgendämmerung der Pandemie-Nacht mit einem neuen Format aufwarten. Es möchte die Brücke von analoger zu digitaler Musik schlagen, …

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SALON LUITPOLD c/o OT Studio 17.06.2022 - jeden Freitag! | 18:00 - ca. 21:00 Uhr

Apéro Groove

MIT OT STUDIO - MUSIK IM CAFE LUITPOLD

Bring the Groove back! Das Cafe Luitpold prägt die Münchner Kaffeehauskultur seit nicht weniger als 134 Jahren. Vor allem seit der Wiedereröffnung im Jahre 2009 hat es sich neben feinster Kulinarik auch mit hochwertigen Kulturveranstaltungen einen Namen gemacht. Geprägt von Podiumsdiskussionen rund um Kultur, Politik oder Philosophie decken die Veranstaltungen ein breites Spektrum ab. Auch musikalisch ist das Café kein unbeschriebenes Blatt: Studenten der Musikhochschule haben letztes Jahr dort alle 32 Klaviersonaten von Beethoven live zum Besten gegeben.

Und jetzt? Wir schreiben das Jahr 2022. Seit über 2 Jahren wird die Welt durch ein Coronavirus eingeschränkt und lähmt das öffentliche Leben. Kultur in Deutschland erlebt wohl ihre schwierigste Phase seit dem letzten Weltkrieg. Viele Angebote sind beschränkt verfügbar oder haben sich mit virtuellen Events ins Internet verlagert. Langfristige Pläne kann in dieser Zeit keiner so richtig machen. Zum Restart werden die Karten neu gemischt. Andere Orte sind verstaubt, vergessen oder verschwunden und neue Events können sich etablieren: Die beste Voraussetzung, um neue Akzente zu setzen. So will das Cafe Luitpold in der Morgendämmerung der Pandemie-Nacht mit einem neuen Format aufwarten. Es möchte die Brücke von analoger zu digitaler Musik schlagen, …

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SALON LUITPOLD 20.06.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (3/3)

Schubert Streichquintett C-Dur D. 956 

Mitwirkende: Louis Vandory, Violine; Luisa Wehrmann, Violine; Michael Nodel, Viola; Amrei Bohn, Cello; Valentin Lutter, Cello. 

Einführung: Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder dem Wiener Musikverein und ist gerngesehener Gast bei internationalen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, Bad Kissinger Sommer, Festival Aix en Provence, Festival de Musica y Dansa Granada, dem Heidelberger Frühling oder dem Schleswig Holstein Musikfestival. Seine Ausbildung als Bratschist erhielt er bei Hariolf Schlichtig an der Musikhochschule München und Jean Sulem am Conservatoire National de Paris. Seit 2017 studiert er Dirigieren bei Marcus Bosch, Georg Fritzsch und Alexander Liebreich in München. Weitere Musikalische Impulse als Solist, Kammermusiker und Dirigent erhielt er durch bedeutende Künstler wie Alfred Brendel, Kent Nagano, Christoph Poppen, Jorma Panula, Ferenc Rados, Julia Fischer, dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett, dem Guarneri Quartett, Antoine Tamestit, Lars Anders Tomter, Jörg Widmann und Herbert Blomstedt. Förderung erhielt Christoph Vandory seit 2011 als Stipendiat von Yehudi Menuhin Live …

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SALON LUITPOLD c/o Europäische Akademie Bayern e.V. & Thomas-Dehler-Stiftung | 23.06.2022 | 19:00 - 20:30

Chinas lautlose Eroberung der Welt - Wie der Westen seine Werte verteidigen kann

MIT MAREIKE OHLBERG, KAI STRITTMATTER UND PHILIPP MATTHEIS

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Europäischen Akademie Bayern e.V., der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Thomas-Dehler-Stiftung.

Chinas Aufstieg zur Weltmacht scheint unaufhaltsam. Lange erwartete man, dass sich das Land mit zunehmendem Wohlstand auch in eine demokratische Richtung entwickelt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Unter Xi Jinping sieht man eine Hinwende zur immer härteren Diktatur. Der Umgang mit Hongkong oder den Uiguren sind hier nur die hervorstechendsten Beispiele.


Die Kommunistische Partei Chinas will sich mit allen Mitteln an der Macht halten. Dafür werden Wirtschaft und Gesellschaft im Inland mit immer härteren Mitteln auf Linie gebracht. Im Ausland nutzt das Land seinen wirtschaftlichen Einfluss, um mit großen Investitionsprojekten und Krediten neue Abhängigkeiten zu schaffen, aber auch souveränen Staaten mit Sanktionen ein Verhalten im Interesse Chinas abzupressen. Wie vielfältig der chinesische Einfluss auch bei uns bereits ist und wie Deutschland und Europa darauf reagieren sollen, darüber spricht Dr. Mareike Ohlberg mit Kai Strittmatter.

Moderiert wird die Veranstaltung von Philipp Mattheis.

Impuls: Chinas lautlose Eroberung der Welt von Dr. Mareike Ohlberg

Senior Fellow im Asienprogramm des Global Marshall …

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SALON LUITPOLD c/o Verlag Herder 24.06.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Hongkong - Umkämpfte Metropole, von 1841 bis heute

MIT JULIA HAES, KLAUS MÜHLHAHN, GEORG MECK

Von einem unbekannten Fischerdorf an der Peripherie Chinas wurde Hongkong während 156 Jahren britischer Herrschaft zu einer der spektakulärsten und kosmopolitischsten Städte der Welt. Hongkongs Entwicklung – von der Besetzung durch die Briten über die Rückgabe an China im Jahr 1997 bis zum Kampf um Selbstbehauptung in der Gegenwart – ist die faszinierende Geschichte einer Stadt zwischen den großen Mächten in Ost und West. Die seit Sommer 2019 immer wieder aufflackernden Proteste und schweren Ausschreitungen sind ohne Bezug auf die komplexe Geschichte Hongkongs nicht zu verstehen. Das Buch analysiert vor dem historischen Hintergrund den gegenwärtigen tiefgreifenden Wandel der Beziehungen zwischen China, Hongkong und der Welt.

Julia Haes ist Vorstand eines Familienunternehmens und unterstützt mit dem China-Institut für die deutsche Wirtschaft Unternehmen mit China-Training und Beratung. Ihr besonderes Interesse gilt der chinesischen Wirtschaft und Familienunternehmen. Sie hat an der Universität St. Gallen im Fach Wirtschaftswissenschaften promoviert.

Klaus Mühlhahn ist Professor für Sinologie und Präsident der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Zuvor war er Vizepräsident der Freien Universität Berlin. Zuletzt erschien seine umfassende »Geschichte des modernen China – von der Qing-Dynastie bis zur Gegenwart«.

Moderation: Georg Meck, Chefredakteur …

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SALON LUITPOLD c/o Europäische Akademie Bayern 30.06.2022 | 08:15 - 08:45 Uhr

Good morning Europe

Einmal monatlich laden der Salon Luitpold und die Europäische Akademie zu Good Morning Europe, dem halbstündigen politischen Input zum Frühstück. Geboten sind ein interessanter Impuls einer ExpertIn zu einem bestimmten Thema, Möglichkeit zur Diskussion, Croissants und Kaffee.

Dieses Mal werden Wir uns gemeinsam mit Ralf Knobloch dem Thema "Koalition statt Co-Habitation: Muss sich Frankreichs politische Kultur neu erfinden?" zuwenden.

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SALON LUITPOLD c/o Blessing: Walther Rathenau zum 100. Todestag - Rechtsextremismus damals und heute 06.07.2022 | 19:00 bis 20:30 Uhr

Walther Rathenau, damals und heute

MIT STEPHAN ABARBANELL UND DR. ROBERT BRAUNMÜLLER

Es ist ein kühler, bewölkter Junitag, als Walther Rathenau, seit wenigen Monaten Außenminister der Weimarer Republik, in einem offenen Wagen ins Ministerium fährt. Erst seit kurzem ist er, gezeichnet und erschöpft, von einer der großen Nachkriegskonferenzen aus Italien zurück in Berlin. In Rapallo hat er in einem nahezu erzwungenen Schulterschluss mit dem kommunistischen Russland einen Vertrag unterschrieben, der ihm nicht nur Kritik, sondern auch Morddrohungen eingebracht hat: Er, der Jude, habe Deutschland verraten.

Fünf Minuten nachdem er im Wagen Platz genommen hat, ist Rathenau tot - erschossen von Rechtsextremen. Diese letzte Fahrt gestaltet Stephan Abarbanell in seinem so poetischen wie psychologisch tiefgründigen Roman als eine Reise Rathenaus zu sich selbst, auf der er versucht, die Themen zu verstehen, die ihn sein ganzes Leben lang nicht losgelassen haben:

das Ständige Ringen mit dem übergroßen Vater und der jüdischen Identität; das Streben nach politischer Versöhnung gegen alle Widerstände; die innere Zerrissenheit als kunstsinniger Intellektueller und zugleich Mann der Industrie; die Unfähigkeit, eine tiefere Bindung einzugehen und die undefinierte Beziehung zu der verheirateten Lili Deutsch; schließglich die Einsamkeit und die große Frage seines Lebens: Wer bin ich, wer möchte ich sein?…

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SALON LUITPOLD c/o acatech 12.07.2022 | 18:00 - 19:30 Uhr

In Medizin, Mobilität und Arbeitswelt - Wie können wir Künstliche Intelligenz verantwortlich gestalten?   

Mit Dr. Corina Apachiţe, Prof. Dr. Peter Dabrock und Dr.-Ing. Reinhard Ploss

Moderation: PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Geschäftsstelle

Künstliche Intelligenz beeinflusst unser Leben immer mehr. KI-Systeme können die medizinische Behandlung verbessern, zu einer nachhaltigeren Mobilität beitragen und Beschäftigte am Arbeitsplatz entlasten. Ihr Einsatz kann aber auch mit ethischen und sicherheitstechnischen Risiken verbunden sein. Entsprechend wächst auch die Verantwortung in der Entwicklung und Nutzung dieser Systeme – um zu verhindern, dass die Empfehlung einer Assistenz-Software zu diskriminierenden Personalentscheidungen führt oder ein autonomes Fahrzeug einen Unfall verursacht.

Wie lassen sich KI-Systeme entsprechend ihrem Gefahrenpotenzial regulieren? Welche Rolle spielt der Anwendungskontext? Und wie können wir insbesondere bei autonomen Systemen Eingriffsmöglichkeiten für den Menschen sicherstellen?

Dr. Corina Apachiţe ist Leiterin der Abteilung Künstliche Intelligenz bei Continental Automotive Technologies und Leiterin der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen der Plattform Lernende Systeme. Bevor sie im Januar 2018 zu Continental gewechselt ist, verantwortete sie in ähnlicher Position die technische Strategie für künstliche Intelligenz und Big Data bei Robert Bosch GmbH, Chassis Systems Control in Abstatt.

Peter Dabrock ist Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war bis 2020 Vorsitzender des …

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SALON LUITPOLD c/o Denkfabrik R21 | 13.07.2022 | 19:00 - 20:30

"Die Welt aus den Fugen? Deutschland und Europa in der Zeitenwende"

MIT CARLO MASALA, MARTIN WIESMANN, ANOUSCHKA HORN

Nicht erst mit Blick auf den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Putins auf die Ukraine offenbart sich: Am Horizont der Weltpolitik hat sich über viele Jahre hinweg Unheilvolles zusammengebraut, was wir lange Zeit nicht zur Kenntnis nehmen wollten. Die Anzahl demokratisch verfasster Länder ist rückläufig, die Bereitschaft zu internationaler Kooperation nimmt ab und harte Interessenkonflikte treten wieder offen zutage. Keine Rede kann davon sein, dass Machtkonflikte, Gewalt und der Einsatz von „hard power“ oder deren Androhung aus der internationalen Politik verschwunden wären. Blickt man auf die Krisenherde dieser Welt, bestätigt sich vielmehr das Gegenteil.

Der Krieg in der Ukraine beschleunigt derweil die Spaltung der Welt in politische und ökonomische Machtblöcke. Aber was heißt das für Deutschland und Europa genau? Haben wir es tatsächlich, wie es Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner Bundestagsrede vom 27. Februar verkündete, mit einer „Zeitenwende“ in der internationalen Politik zu tun? Droht ein Zurückfallen in alte sicherheitspolitische Muster, gar ein neuer Kalter Krieg? Welche Szenarien einer neuen politischen Weltordnung sind nach diesem Ereignis denkbar? Kann Deutschland eine gestaltende Kraft bei der Bewältigung dieser Herausforderungen sein? Werden wir tatsächlich „ärmer“, wie Bundeswirtschaftsminister Robert …

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SALON LUITPOLD | 14.07.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

‚Update‘ - Lesung mit Ausstellung

MIT JULIA DOLL, HANS-GEORG EICHNER UND VERONIKA VON QUAST

Bild und Wort an einem Abend in kunstvoller Synthese. Die Schauspiel-Legende Veronika von Quast liest Texte aus der Kunstedition „Update“ von Hans Georg Eichner und der Malerin Julia Doll. Die 30 Original-Bilder werden am Abend ausgestellt.

„...denn da ist keine Stelle, die dich nicht sieht.“ 

Rainer Maria Rilke 

Das Bild sieht dich.
Der Text sieht dich.
Die Welt sieht dich.
Du wirst neu verschaltet: Update! 

Subjekt und Objekt vereint,
innen und außen,
Zeichen und Bezeichnetes im absoluten Moment der Gegenwärtigkeit.
Das Vorne – das Dahinter,
Raum – Zeit, Anfang – Ende:
Die tektonischen Schichten unserer Wahrnehmung sind nicht ihr Ganzes. Bild steigert Wort und umgekehrt. Gemeinsam steigern sie dich. 

Du suchst mehr als alles.
Du suchst mehr als dich selbst. Du suchst Steigerung.
Realität plus X.
Update! #

Julia Doll studierte Bildhauerei und Malerei an den Akademien in Düsseldorf und München und arbeitet seither als freischaffende Künstlerin. Ihre Bilder sind erstarrte Zeit jenseits des Kontinuums. Suchbilder zum Entdecken und Enträtseln, Fenster und Grenzlinien, an denen Kontrast, Tiefe und Energie entstehen, manchmal Beben, die neue Welten hervorbringen. 

www.juliadoll.info

Hans-Georg Eichner schreibt seit seinem Studium der Biologie, Germanistik und …

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SALON LUITPOLD 19.07.2022 | 19:00 Uhr

Denk-Theater: Kunst, Religion und Wissenschaft für einen Kulturwandel

MIT MICHAEL VON BRÜCK, LENNART BOYD SCHÜRMANN, MANFRED SPITZER

Mentale Stärke – welche Bildung brauchen wir?

Bildung ist Ausprägung dessen, was wir (griechisch) Charakter nennen. Ziel ist körperliche und mentale Stärke. Stärke bedeutet: Balance von Stabilität und Flexibilität, damit Bewegung möglich ist. Denn in der Evolution steht nichts still. Mentale Stärke bedeutet: Genaue Wahrnehmung von Ereignissen jenseits der Unstetigkeit von Gedankenbewegungen, konsistente Verarbeitung dieser Eindrücke zu kohärenten Erfahrungen und kluges Handeln, das Emotionen einzubinden weiß ohne von ihnen getrieben zu werden. Was aber sind Gedanken, was Emotionen, was ein starker und doch flexibler Wille? Wie können wir aus den Gefängnissen und Versklavungen festgefügter Schablonen ausbrechen, um kreativ zu werden? Wie können wir kluge Fragen stellen, ohne sogleich mit vorschnellen Antworten dazwischen zu fahren? Wie können wir dem Bombardement von Eindrücken standhalten, ohne im Strudel der Ereignisse, Manipulationen, Falschmeldungen und Interessenkonflikte unterzugehen? Sind wir unweigerlich gefangen „in uns selbst“ und den jeweiligen kollektiven Moden? Wie können wir aus Gefängnissen aller Art ausbrechen – oder stehen die Türen immer offen und wir sehen es nicht? Könnten wir vielleicht durch Bildung sogar „weise“ werden?

***

Künstlerische Darstellung: Lennart Boyd Schürmann

Referent: Prof. Dr. med. …

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SALON LUITPOLD 20.07.2022 | 19:00 Uhr

Unsinn: Eine kleine Philosophie für Kinder und Erwachsene

MIT WILHELM VOSSENKUHL UND CAROLINE HELBING

Wie erklärt man Kindern am besten den Sinn des Lebens?

Mit “Unsinn” hat Prof. emer. Wilhelm Vossenkuhl nach zahlreichen Publikationen und Philosophie-Fernsehsendungen für Erwachsene nun ein Buch speziell für Kinder (und ihre Eltern) veröffentlicht.

Denn der Unsinn bereitet nicht nur Freude, sondern führt auch spielend leicht in die Kunst des Philosophierens ein.

Der Autor diskutiert im Gespräch mit Caroline Helbing über die Verbindungen von Denken und Kunst, ihren Sitz im Leben und warum die Philosophie nicht nur in den Hörsaal, sondern auch ins Kinderzimmer gehört.

Wilhelm Vossenkuhl ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Publikationen, darunter auch populärwissenschaftliche Werke wie Philosophie Basics (Piper Verlag).

Caroline Helbing ist Analystin und Kommunikationsstrategin. Sie schloss ihre Studien der Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der Sorbonne Paris und der LMU München ab. Mit Thaumazo Publishing berät und begleitet sie AutorInnen und produziert Buchprojekte.

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SALON LUITPOLD c/o Ludwig Verlag 13.09.2022 | 19:00 Uhr

Für einen anderen Feminismus - Für ein neues "Wir"

MIT REBEKKA REINHARD UND SUSANNE HERMANSKI

»Du bist eine Frau. Du bist: Die Zentrale der Zuständigkeiten. Denn du kannst alles. Wer alles kann, ist auch für alles zuständig. Dein Können ist gefragt wie nie. Doch die Sache hat einen Haken. Einerseits willst und sollst du arbeiten, Geld verdienen, durchstarten - anderseits sorgen, lieben, achtsam sein. Der Widerspruch zwischen ›hart‹ und ›weich‹ zwingt dich in den Kampfmodus. Du kämpfst mit deinen eigenen Entscheidungen, Gedanken und Gefühlen; du kämpfst mit den Wünschen, Zielen, Meinungen anderer. Und den Nebenwirkungen: Wut, Stress, Angst, Zweifel, Nackenverspannungen!«

Rebekka Reinhard bietet 20 unerlässliche Strategien für mehr Leichtigkeit, Inspiration und Anleitung, um souverän durch diese widersprüchliche Welt zu navigieren: Von Alltagsproblemen bis zur Verwirklichung der eigenen Träume, jenseits des Ego-Feminismus.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort oder zum Livestream an: Anmeldung

Dr. Rebekka Reinhard promovierte über amerikanische und französische Gegenwartsphilosophie. Sie ist Speakerin zu Themen wie Führung und Women Power, stv. Chefredakteurin der Philosophie - Zeitschrift "Hohe Luft" und hostet den Podcast der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft wbg »Was sagen Sie dazu?«. Rebekka Reinhard ist Autorin zahlreicher Sachbücher, darunter der Spiegel-Bestseller "Die
Sinn-Diät", erschienen 2009 im Ludwig-Verlag. Dort …

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SALON LUITPOLD 28.10.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Der deutsche Wald. Zur Kultur-, Literatur- und Ideologiegeschichte

Der Wald ist viel mehr als eine Ansammlung von Bäumen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war er die maßgebliche Energie- und Materialressource für die Menschen und zugleich eine scheinbar ursprüngliche Gegenwelt zur Zivilisation. Er markiert die Grenze zwischen Kultur und Natur und ist nicht zuletzt eine Projektionsfläche für unsere Ängste und Sehnsüchte. Gerade in Deutschland ist die Beziehung der Menschen zum Wald besonders tief und komplex. Das zeigt sich nicht nur an heftig geführten Debatten über den Wald, seinen Zustand und unseren Umgang mit ihm, sondern besonders auffällig auch in der deutschen Literatur, die in romantischen oder realistischen Texten immer wieder von ihm erzählt.

Mit

Prof. Dr. Christian Begemann (Literaturwissenschaftler, LMU München)

Prof. Dr. Hansjörg Küster (Biologe, Leibniz Universität Hannover)

Dr. Klara Schubenz (Literaturwissenschaftlerin, Mainz)

Moderation: Dr. Christian Gohlke

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SALON LUITPOLD c/o OT Studio 03.06.2022 - jeden Freitag! | 18:00 - ca. 21:00 Uhr

Apéro Groove

MIT OT STUDIO - MUSIK IM CAFE LUITPOLD

Bring the Groove back! Das Cafe Luitpold prägt die Münchner Kaffeehauskultur seit nicht weniger als 134 Jahren. Vor allem seit der Wiedereröffnung im Jahre 2009 hat es sich neben feinster Kulinarik auch mit hochwertigen Kulturveranstaltungen einen Namen gemacht. Geprägt von Podiumsdiskussionen rund um Kultur, Politik oder Philosophie decken die Veranstaltungen ein breites Spektrum ab. Auch musikalisch ist das Café kein unbeschriebenes Blatt: Studenten der Musikhochschule haben letztes Jahr dort alle 32 Klaviersonaten von Beethoven live zum Besten gegeben.

Und jetzt? Wir schreiben das Jahr 2022. Seit über 2 Jahren wird die Welt durch ein Coronavirus eingeschränkt und lähmt das öffentliche Leben. Kultur in Deutschland erlebt wohl ihre schwierigste Phase seit dem letzten Weltkrieg. Viele Angebote sind beschränkt verfügbar oder haben sich mit virtuellen Events ins Internet verlagert. Langfristige Pläne kann in dieser Zeit keiner so richtig machen. Zum Restart werden die Karten neu gemischt. Andere Orte sind verstaubt, vergessen oder verschwunden und neue Events können sich etablieren: Die beste Voraussetzung, um neue Akzente zu setzen. So will das Cafe Luitpold in der Morgendämmerung der Pandemie-Nacht mit einem neuen Format aufwarten. Es möchte die Brücke von analoger zu digitaler Musik schlagen, …

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SALON LUITPOLD c/o C.H.BECK 02.06.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Hybris am Hindukusch - Wie der Westen in Afghanistan scheiterte

MIT MICHAEL LÜDERS UND GÜNTER KEIL

Nach 9/11 stürzten die USA die Taliban in Kabul. Es war der Auftakt im «Krieg gegen den Terror». Allein in Afghanistan gab Washington dafür in 20 Jahren mehr als 2000 Milliarden Dollar aus. Doch jetzt sind die Taliban erneut an der Macht. Wie konnte es soweit kommen? Michael Lüders zieht eine schonungslose Bilanz des Desasters am Hindukusch und erklärt, warum der Westen dort scheitern musste.

Es ist keine gute Idee, in Afghanistan einzumarschieren. Dagegen sprechen die Geografie und historische Fakten. Im 19. Jahrhundert erlitten die Briten dort die vielleicht größte Niederlage ihrer Kolonialgeschichte. In den 1980er Jahren scheiterte die Sowjetunion bei dem Versuch, das Land zu unterwerfen. Diese selbstverschuldete Niederlage trug zu ihrem Untergang bei. Doch die USA und ihre Verbündeten haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Ohne Plan und klare Ziele besetzten sie 2001 Afghanistan. Sie finanzierten ein korruptes Regime in Kabul, während Tausende Zivilisten bei Drohnenangriffen und nächtlichen Razzien starben. Ein Land verändern zu wollen, ohne es zu verstehen – das ist Größenwahn. Hybris am Hindukusch.

Michael Lüders war lange Jahre Nahost-Korrespondent der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT und berichtete schon in den …

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SALON LUITPOLD c/o Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 01.06.2022 | 18:00 - 19:00 Uhr

Aperitivo Politico – Das monatliche After-Work-Event im Cafe Luitpold

MIT GÜNES SEYFARTH

Jeden ersten Mittwoch im Monat veranstaltet die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Salon Luitpold einen Aperitivo Politico. In dieser Reihe stellen wir uns der Frage: „Wie leben wir im Jahr 2035?“. Hierfür wird jeden Monat ein anderer Fokus unseres (Zusammen-)Lebens in den Blick genommen.

Wie konsumieren wir im Jahr 2035

Am 01.06..2022 geht es mit der Mehrfach-Gründerin Günes Seyfarth um das Thema: "Wie konsumieren wir im Jahr 2035?"               

Politik zum Aperitif

Bei einem Aperitif können Sie sich über relevante gesellschaftspolitische Zukunftsthemen informieren und austauschen. Dabei wird es immer einen kurzen Input und danach eine Fragerunde inklusive Austausch mit Ihnen und den Speaker*innen. Die einstündige Veranstaltung wird dabei musikalisch begleitet und bietet neben dem offiziellen Teil auch die Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung und Austausch.

Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Günes Seyfarth: Die Expertin Günes Seyfarth denkt nicht nur über Konsum nach, sondern packt ihn auch in den unterschiedlichsten Social Start-ups an. Von der Second-Hand-Börse „Mamikreisel“, über die ersten Fruchtgummis aus 100% frischen Biofrüchten mit „Fruitiverse“, bis hin zu ihrem neuesten Projekt der „Community Kitchen“, in der sie täglich bis zu sieben Tonnen Lebensmittel rettet.

Bitte …

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SALON LUITPOLD c/o Murmann Publishers 30.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Zukunftsfest

MIT HARALD CHRIST UND JÖRG HACKESCHMIDT

*Zukunftsfest erscheint am 29. März 2022 - jetzt vorbestellen unter Murmann Publishers!

Jetzt geht’s ums Ganze: Wer den weltweiten Wettbewerb um die Bildung verliert, setzt die Zukunft des Landes, den Wohlstand und die Finanzierbarkeit der sozialen Marktwirtschaft aufs Spiel. Einer der wichtigsten Unternehmer im politischen Berlin fordert deshalb einen gigantischen Bildungsaufbruch. Ohne Schönfärberei. Harald Christ ist einer der bestvernetzten Unternehmer im politischen Herzen der Republik. Während der Koalitionsverhandlungen zur Ampel war er sogar der einzige Nicht-Berufspolitiker. Der Bundesschatzmeister der FDP meldet sich jetzt kritisch zu Wort. Er fordert einen mächtigen Pakt zwischen Wirtschaft und Politik. Raus aus der jeweiligen Komfortzone. Hinein in die Kampfzonen um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und Europas. Harald Christ kennt beide Welten aus dem Eff-Eff. Er ist Unternehmer, Politiker, Hochschuldozent, der seine Karriere aus einfachen Verhältnissen gestartet hat und zunächst in der SPD seine politische Heimat fand. Dieses Buch ist ein politisches Unternehmerbuch. Christ mischt sich ein, Christ argumentiert als Unternehmer für Unternehmer, Christ sorgt sich um die Zukunft des Landes. Vor allem um die Bildungschancen. Messerscharf seziert er den Abwärtstrend im internationalen Vergleich, das Abrutschen ins Mittelfeld innovativer Leistungsfähigkeit. Es brauche vor allem mutige Unternehmer, so …

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SALON LUITPOLD 30.05.2022 | 18:00 - 19:30 Uhr

Vom Umgang mit der eigenen Herkunft

MIT EDGAR SELGE, MICHAEL BORDT SJ UND CHRISTIAN GOHLKE

Prof. Dr. Michael Bordt SJ ist Mitglied des Jesuitenordens und lehrt an der Hochschule für Philosophie in München. Er studierte Theologie und Philosophie und wurde an der Universität Oxford promoviert. Als Geschäftsführer des Instituts für Philosophie und Leadership bietet er Fortbildung und Begleitung für das Topmanagement großer mittelständischer Unternehmen und Konzerne an. Sein Buch „Die Kunst die Eltern zu enttäuschen“ ist von seiner Arbeit mit Unternehmerfamilien inspiriert.

Edgar Selge gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. 1948 geboren, wuchs er im ostwestfälischen Herford als Sohn eines Gefängnisdirektors auf. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Edgar Selge lebt mit der Schauspielerin Franziska Walser zusammen. Die beiden haben zwei Kinder. «Hast du uns endlich gefunden» ist sein literarisches Debüt.

Moderation: Dr. Christian Gohlke

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SALON LUITPOLD c/o MCube 23.05.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

MCube Speaker Series: Zukunft der Mobilität

MIT KATJA DIEHL, KATRIN HABENSCHADEN UND OLIVER MAY-BECKMANN

Katja Diehls eindrückliches Plädoyer für eine inklusive und klimagerechte Verkehrswende ist in aller Munde. Die Mobilitätsexpertin macht mit Schwung, Know-how und Kreativität Lust auf eine Gesellschaft, die gemeinsam eine attraktive und klimafreundliche Zukunft für alle baut. Eine Zukunft, die mehr Lebensqualität in Städten und auf dem Land bietet sowie moderne Formen von Arbeit berücksichtigt.

Ihr Buch »Autokorrektur« soll Kick Off einer Gesellschaft sein, die gemeinsam eine attraktive Mobiltätszukunft baut – und zwar schon heute. In Katja Diehls Vorstellung der Zukunft können die Menschen Auto fahren, so sie es denn wollen. Sie müssen es aber nicht mehr – denn es gibt attraktive Alternativen.

»Jede:r sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können.« Ist Katha Diehls Credo.

Katrin Habenschaden (2. Bürgermeisterin München) treibt die Mobilitätswende konsequent in Münchne mit ähnlich viel Schwung, Wissen und Kreativität voran. Sie fordert und fördert das 365-Euro-Tickets für alle, die Umsetzung der Münchner Radbegehren, die Erweiterung und Ergänzung des U-Bahn-Netzes, gleichzeitig Ausbau und Beschleunigung des Busnetzes, Errichtung eines S-Bahn-Rings und vieles mehr.

Zusammen werden Katja Diehl und Katrin Habenschaden bei der MCube SpeakerSeries „Zukunft der Mobilität“ am 23. …

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SALON LUITPOLD c/o unternehmensdemokraten 19.05.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

„Menschen. Bild. Störung?“ Einverstanden?

MIT KERSTIN HOCHMÜLLER, UWE SCHNEIDEWIND, NADJA TSCHIRNER UND ANDREAS ZEUCH

Warum ist es wichtig welches Menschenbild wir unseren Handlungen zugrunde legen? Ist das nicht eine sophistische Frage für elitäre philosophische Zirkel? Ganz und gar nicht. Denn der Kapitalismus durchdringt alle unsere Lebensbereiche und basiert auf dem Menschenbild des homo oeconomicus, das genauso zentrale Fragen aufwirft, wie das Menschenbild moderner Demokratietheoretiker wie Joseph Schumpeter: Sind wir wirklich nur auf unseren Eigennutzen aus? Entscheiden wir grundsätzlich rational? Sind wir als Masse der Raserei (Schumpeter) ausgeliefert? Will “der Mensch” eher mitgestalten oder geführt werden? Diese und weitere Fragen bestimmen maßgeblich, wie wir miteinander umgehen, inwiefern wir uns vertrauen, wir wir unsere Kinder auf ihr Leben vorbereiten und nicht zuletzt, wie wir unsere Gesellschaft und Demokratie von morgen gestalten.

Kerstin Hochmüller, CEO der marantec-group seit 2013, Dipl.-Betriebswirtin und MBA. Entwickelt marantec vom „Hidden“ zum „Open Champion“, denn Offenheit macht krisenfester. 

Prof. Dr. Schneidewind, OB Wuppertal, ehemaliger Direktor des Wuppertal Institut und ehemaliges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für globale Umweltveränderungen der Bundesregierung. 

Dr. Nadja Tschirner studierte Politik- und Rechtswissenschaften in München, Brügge und Tübingen. Nach ein paar Jahren in der Frauen- und Geschlechterforschung, machte sie sich sehr schnell …

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SALON LUITPOLD 16.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Montag, 16. Mai: Ländler und Walzer zu vier Händen. Ein charmant-kulinarischer Ausklang mit Spezialitäten und Weinen aus der österreichischen Küche  

Franz Schubert komponierte rund 650 Tänze und dies war ihm keinesfalls nur lästige Einnahmequelle. Sie zeigen vor allem eine tiefe Verbundenheit zur musikalischen Tradition und sind ein wichtiger Bestandteil seiner ungeheuren Begabung. Bei den regelmäßigen Treffen im Freundeskreis mußte man Schubert nicht lange bitten, sich ans Klavier zu setzen, um stundenlang Ländler und Walzer zu improvisieren. Ohne weiteres gab er zu:

                                                      Tanzmusik mach ich doch gar so gern

Zum Abschlußabend der Schubert Woche im Cafe Luitpold präsentieren die Pianistinnen Xinthian Zhu und Luowen Huang, Studierende der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Adrian Oetiker einen Ausschnitt aus dieser eher unbekannten, aber doch außerordentlich reichhaltigen Schaffensseite Franz Schuberts.

Unserem Publikum wünschen wir einen schönen und unterhaltsamen Abend zu Spezialitäten und Weinen aus unserer feinen und zu dieser Gelegenheit auch noch österreichischen Küche.

                                

Anmeldung 16. Mai

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SALON LUITPOLD 15.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 15. Mai

Sonntag, 15. Mai: Walzer und andere Tänze 

Wien entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Tanzmetropole, wobei die sozialen Umbrüche im Gefolge der Französischen Revolution den Gesellschaftstanz zu einem Vergnügen machten, an dem sich zunehmend auch das Bürgertum und die einfachere Bevölkerung erfreute. Anders als Mozart oder Haydn schrieb Franz Schubert seine Tanzmusik nicht als Auftragswerke für den Hof; seine Walzer entstanden zumeist für gesellige Gelegenheiten unter Freunden, die er mit kleinen, oft sehr charmanten Kompositionen beglückte.  

Doch auch die Musik Schuberts, die eigentlich gar nicht für den Tanz bestimmt war, regt bis heute durch ihre rhythmische Prägnanz, ihre Seelentiefe und ihren Facettenreichtum Choreographen dazu an, sich produktiv mit ihr auseinanderzusetzen. So erging es auch Quirin Brunhuber. Zum berühmten Mittelsatz aus dem späten Klaviertrio in Es-Dur, D. 929 schuf der junge Choreograph für die Schubert-Woche im Salon Luitpold sein Werk „Geteiltes Leid“, das von Severin Brunhuber und Shale Wagman, beide vom Bayerischen Staatsballett, zur Uraufführung gebracht wird.  

 

Quirin Brunhuber wurde 1998 in Ingolstadt geboren. Er ist …

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SALON LUITPOLD 14.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Samstag, 14. Mai: „Schwanengesang“. Franz Schuberts letzter Liederzyklus 

Jakob Schad, Bariton
Joshua Rupley, Klavier

Conrad Ahrens, Lesung

Aus der Mythologie stammt die Sage, daß Schwäne vor ihrem Sterben einen wunderschönen Gesang anstimmen. Franz Schuberts Musikverleger Tobias Haslinger erhoffte sich nach dem Tod des Komponisten einen kommerziellen Erfolg und bot Schuberts letzte Liedkompositionen unter dem Titel „Schwanengesang“ an.

Haslinger hatte aus dem Nachlaß 13 Lieder gekauft und den 2 Liederheften dann noch Schuberts letzte Komposition, Die Taubenpost  hinzugefügt. Anders als den Liederzyklen Die schöne Müllerin D 795und Winterreise D 911 liegt dem Schwanengesang somit kein zyklischer Plan zugrunde.

Der außergewöhnliche, erst 21jährige Bassbariton Jakob Schad, Studierender an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Lars Woldt debütiert mit dem anspruchsvoll dramatischen Liederzyklus an diesem Abend vor Publikum.

In Pausen liest der Jungschauspieler Conrad Ahrens, Absolvent der Otto Falckenberg-Schule Heiteres wie Besinnliches über letzte Worte und ihre Protagonisten, darunter Voltaire, Goethe, Sándor Márai und der Friedensaktivist Abie Nathan.

Jakob Schad (Bariton) 

Josh Rupley (Klavier) 

Moderation: Alexander Krampe 

Anmeldung 14. Mai

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SALON LUITPOLD 13.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Freitag, 13. Mai: Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur D. 959 

Dmitry Mayboroda (Klavier) 

Moderation: Michael Stallknecht und Christian Gohlke 

Anmeldung 13. Mai

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Schuberts Sonate in A-Dur, D. 959 entstand im September des Jahres 1828 und gehört zum Trio seiner drei letzten Klaviersonaten. Sie wurden erst nach dem Tod des Komponisten veröffentlicht und fanden zunächst wenig Beachtung, nicht zuletzt, weil sie angeblich dem Vergleich mit Beethovens Klavierwerk nicht standhielten. Doch längst gilt ihre Eigenwilligkeit und emotionale Tiefe als beispiellos. Vielleicht ist keine andere Sonate in Schuberts Werk „so reich und sorgfältig, pianistisch so feinsinnig durchgestaltet“ wie jene in A-Dur (Klaus Wolters).

Satzbezeichnungen

1. Allegro

2. Andantino

3. Scherzo. Allegro vivace – Trio

4. Rondo. Allegretto

Dmitry Mayboroda, Klavier:

Dmitry Mayboroda studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Adrian Oetiker. Aktuell rundet er seine Ausbildung bei dem Heinrich Neuhaus-Schüler Boris Petrushansky an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola (Italien) ab. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Franz Liszt Wettbewerbs für …

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SALON LUITPOLD 12.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Donnerstag, 12. Mai: „An die Musik“. Ein Schubert-Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation 

„An die Musik“

Ein Schubert Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation

Mit Konzertformaten wie dem Schubert Abend „An die Musik“ beschreitet die Kammeroper München seit Jahren neue Wege in der klassischen Musik: Eingebettet in Stücke aus dem Schaffen Franz Schuberts, hier vor allem Lieder, arrangiert für Orchester, aber auch Tänze und Ländler fügen sich Berichte, Geschichten und Anekdoten über Schuberts Leben ein. Dem Zuhörer vermittelt sich auf diese Weise unterhaltsam und informativ ein stimmiges Bild einer großen Künstlerbiografie in ihrer Zeit.

Klaus Kalchschmid beschreibt den Abend in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Ganz zart – Der schöne Schubert-Abend der Kammeroper München“als „fein, originell und farbig.

Louis Vandory, Konzertmeister

Jonas Müller (Bariton) 

Viola von der Burg (Sprecherin) 

Orchester der Kammeroper München 

Anmeldung 12. Mai

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SALON LUITPOLD 11.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Mittwoch, 11. Mai: Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, D. 810.  

Insgesamt 15 Streichquartette komponierte Franz Schubert in seinem kurzen Leben. Entstanden die ersten Werke dieser Gattung in Schuberts Kindheit und sind in Tonsprache und Formgebung noch stark von klassischen Vorbildern geprägt, so gehören seine späten Quartette zu den eindrucksvollsten und reifsten dieses Genres überhaupt. Gerade der Vergleich des frühen Quartetts in D-Dur – Schubert war 16, als er es schrieb – mit einem späten Werk macht seine enorme künstlerische Entwicklung deutlich. „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 entstand 1824 während einer tiefen Lebenskrise und zeigt den Komponisten auf der Höhe seiner Ausdruckskraft.

Louis Vandory, Fabian Jüngling, Michael Nodel, Jonathan Drißner 

Streichquartett Nr. 6 in D-Dur, D. 74 (1813)

Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 (1824)

Moderation:

Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder …

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CAFE LUITPOLD

Das berühmte Kaffeehaus in München.
Seit 1888 der Treffpunkt für feine Küche und Confiserie.

CAFE LUITPOLD 
Brienner Strasse 11   D-80333 München
 T: +49-89-242875-0  info@cafe-luitpold.de

Öffnungszeiten
Montag: 8-20 Uhr
Dienstag bis Samstag: 8-22 Uhr
Sonntag: 9-20 Uhr

Feiertage
Maria Himmelfahrt, 15.08.2022: 9-20 Uhr
Tag der deutschen Einheit, 03.10.2022: 9-20 Uhr
Allerheiligen, 01.11.2022: 9-22 Uhr