DAS GENUSSVOLLE KULTURPROGRAMM

SALON LUITPOLD c/o OT Studio 10.06.2022 - jeden Freitag! | 18:00 - ca. 21:00 Uhr

Apéro Groove

MIT OT STUDIO - MUSIK IM CAFE LUITPOLD

Bring the Groove back! Das Cafe Luitpold prägt die Münchner Kaffeehauskultur seit nicht weniger als 134 Jahren. Vor allem seit der Wiedereröffnung im Jahre 2009 hat es sich neben feinster Kulinarik auch mit hochwertigen Kulturveranstaltungen einen Namen gemacht. Geprägt von Podiumsdiskussionen rund um Kultur, Politik oder Philosophie decken die Veranstaltungen ein breites Spektrum ab. Auch musikalisch ist das Café kein unbeschriebenes Blatt: Studenten der Musikhochschule haben letztes Jahr dort alle 32 Klaviersonaten von Beethoven live zum Besten gegeben.

Und jetzt? Wir schreiben das Jahr 2022. Seit über 2 Jahren wird die Welt durch ein Coronavirus eingeschränkt und lähmt das öffentliche Leben. Kultur in Deutschland erlebt wohl ihre schwierigste Phase seit dem letzten Weltkrieg. Viele Angebote sind beschränkt verfügbar oder haben sich mit virtuellen Events ins Internet verlagert. Langfristige Pläne kann in dieser Zeit keiner so richtig machen. Zum Restart werden die Karten neu gemischt. Andere Orte sind verstaubt, vergessen oder verschwunden und neue Events können sich etablieren: Die beste Voraussetzung, um neue Akzente zu setzen. So will das Cafe Luitpold in der Morgendämmerung der Pandemie-Nacht mit einem neuen Format aufwarten. Es möchte die Brücke von analoger zu digitaler Musik schlagen, …

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SALON LUITPOLD c/o OT Studio 17.06.2022 - jeden Freitag! | 18:00 - ca. 21:00 Uhr

Apéro Groove

MIT OT STUDIO - MUSIK IM CAFE LUITPOLD

Bring the Groove back! Das Cafe Luitpold prägt die Münchner Kaffeehauskultur seit nicht weniger als 134 Jahren. Vor allem seit der Wiedereröffnung im Jahre 2009 hat es sich neben feinster Kulinarik auch mit hochwertigen Kulturveranstaltungen einen Namen gemacht. Geprägt von Podiumsdiskussionen rund um Kultur, Politik oder Philosophie decken die Veranstaltungen ein breites Spektrum ab. Auch musikalisch ist das Café kein unbeschriebenes Blatt: Studenten der Musikhochschule haben letztes Jahr dort alle 32 Klaviersonaten von Beethoven live zum Besten gegeben.

Und jetzt? Wir schreiben das Jahr 2022. Seit über 2 Jahren wird die Welt durch ein Coronavirus eingeschränkt und lähmt das öffentliche Leben. Kultur in Deutschland erlebt wohl ihre schwierigste Phase seit dem letzten Weltkrieg. Viele Angebote sind beschränkt verfügbar oder haben sich mit virtuellen Events ins Internet verlagert. Langfristige Pläne kann in dieser Zeit keiner so richtig machen. Zum Restart werden die Karten neu gemischt. Andere Orte sind verstaubt, vergessen oder verschwunden und neue Events können sich etablieren: Die beste Voraussetzung, um neue Akzente zu setzen. So will das Cafe Luitpold in der Morgendämmerung der Pandemie-Nacht mit einem neuen Format aufwarten. Es möchte die Brücke von analoger zu digitaler Musik schlagen, …

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SALON LUITPOLD c/o Blessing: Walther Rathenau zum 100. Todestag - Rechtsextremismus damals und heute 06.07.2022 | 19:00 bis 20:30 Uhr

Walther Rathenau, damals und heute

MIT STEPHAN ABARBANELL UND DR. ROBERT BRAUNMÜLLER

Es ist ein kühler, bewölkter Junitag, als Walther Rathenau, seit wenigen Monaten Außenminister der Weimarer Republik, in einem offenen Wagen ins Ministerium fährt. Erst seit kurzem ist er, gezeichnet und erschöpft, von einer der großen Nachkriegskonferenzen aus Italien zurück in Berlin. In Rapallo hat er in einem nahezu erzwungenen Schulterschluss mit dem kommunistischen Russland einen Vertrag unterschrieben, der ihm nicht nur Kritik, sondern auch Morddrohungen eingebracht hat: Er, der Jude, habe Deutschland verraten.

Fünf Minuten nachdem er im Wagen Platz genommen hat, ist Rathenau tot - erschossen von Rechtsextremen. Diese letzte Fahrt gestaltet Stephan Abarbanell in seinem so poetischen wie psychologisch tiefgründigen Roman als eine Reise Rathenaus zu sich selbst, auf der er versucht, die Themen zu verstehen, die ihn sein ganzes Leben lang nicht losgelassen haben:

das Ständige Ringen mit dem übergroßen Vater und der jüdischen Identität; das Streben nach politischer Versöhnung gegen alle Widerstände; die innere Zerrissenheit als kunstsinniger Intellektueller und zugleich Mann der Industrie; die Unfähigkeit, eine tiefere Bindung einzugehen und die undefinierte Beziehung zu der verheirateten Lili Deutsch; schließglich die Einsamkeit und die große Frage seines Lebens: Wer bin ich, wer möchte ich sein?…

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SALON LUITPOLD c/o acatech 12.07.2022 | 18:00 - 19:30 Uhr

In Medizin, Mobilität und Arbeitswelt - Wie können wir Künstliche Intelligenz verantwortlich gestalten?   

Mit Dr. Corina Apachiţe, Prof. Dr. Peter Dabrock und Dr.-Ing. Reinhard Ploss

Moderation: PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Geschäftsstelle

Künstliche Intelligenz beeinflusst unser Leben immer mehr. KI-Systeme können die medizinische Behandlung verbessern, zu einer nachhaltigeren Mobilität beitragen und Beschäftigte am Arbeitsplatz entlasten. Ihr Einsatz kann aber auch mit ethischen und sicherheitstechnischen Risiken verbunden sein. Entsprechend wächst auch die Verantwortung in der Entwicklung und Nutzung dieser Systeme – um zu verhindern, dass die Empfehlung einer Assistenz-Software zu diskriminierenden Personalentscheidungen führt oder ein autonomes Fahrzeug einen Unfall verursacht.

Wie lassen sich KI-Systeme entsprechend ihrem Gefahrenpotenzial regulieren? Welche Rolle spielt der Anwendungskontext? Und wie können wir insbesondere bei autonomen Systemen Eingriffsmöglichkeiten für den Menschen sicherstellen?

Dr. Corina Apachiţe ist Leiterin der Abteilung Künstliche Intelligenz bei Continental Automotive Technologies und Leiterin der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen der Plattform Lernende Systeme. Bevor sie im Januar 2018 zu Continental gewechselt ist, verantwortete sie in ähnlicher Position die technische Strategie für künstliche Intelligenz und Big Data bei Robert Bosch GmbH, Chassis Systems Control in Abstatt.

Peter Dabrock ist Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war bis 2020 Vorsitzender des …

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SALON LUITPOLD c/o OT Studio 03.06.2022 - jeden Freitag! | 18:00 - ca. 21:00 Uhr

Apéro Groove

MIT OT STUDIO - MUSIK IM CAFE LUITPOLD

Bring the Groove back! Das Cafe Luitpold prägt die Münchner Kaffeehauskultur seit nicht weniger als 134 Jahren. Vor allem seit der Wiedereröffnung im Jahre 2009 hat es sich neben feinster Kulinarik auch mit hochwertigen Kulturveranstaltungen einen Namen gemacht. Geprägt von Podiumsdiskussionen rund um Kultur, Politik oder Philosophie decken die Veranstaltungen ein breites Spektrum ab. Auch musikalisch ist das Café kein unbeschriebenes Blatt: Studenten der Musikhochschule haben letztes Jahr dort alle 32 Klaviersonaten von Beethoven live zum Besten gegeben.

Und jetzt? Wir schreiben das Jahr 2022. Seit über 2 Jahren wird die Welt durch ein Coronavirus eingeschränkt und lähmt das öffentliche Leben. Kultur in Deutschland erlebt wohl ihre schwierigste Phase seit dem letzten Weltkrieg. Viele Angebote sind beschränkt verfügbar oder haben sich mit virtuellen Events ins Internet verlagert. Langfristige Pläne kann in dieser Zeit keiner so richtig machen. Zum Restart werden die Karten neu gemischt. Andere Orte sind verstaubt, vergessen oder verschwunden und neue Events können sich etablieren: Die beste Voraussetzung, um neue Akzente zu setzen. So will das Cafe Luitpold in der Morgendämmerung der Pandemie-Nacht mit einem neuen Format aufwarten. Es möchte die Brücke von analoger zu digitaler Musik schlagen, …

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SALON LUITPOLD c/o C.H.BECK 02.06.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Hybris am Hindukusch - Wie der Westen in Afghanistan scheiterte

MIT MICHAEL LÜDERS UND GÜNTER KEIL

Nach 9/11 stürzten die USA die Taliban in Kabul. Es war der Auftakt im «Krieg gegen den Terror». Allein in Afghanistan gab Washington dafür in 20 Jahren mehr als 2000 Milliarden Dollar aus. Doch jetzt sind die Taliban erneut an der Macht. Wie konnte es soweit kommen? Michael Lüders zieht eine schonungslose Bilanz des Desasters am Hindukusch und erklärt, warum der Westen dort scheitern musste.

Es ist keine gute Idee, in Afghanistan einzumarschieren. Dagegen sprechen die Geografie und historische Fakten. Im 19. Jahrhundert erlitten die Briten dort die vielleicht größte Niederlage ihrer Kolonialgeschichte. In den 1980er Jahren scheiterte die Sowjetunion bei dem Versuch, das Land zu unterwerfen. Diese selbstverschuldete Niederlage trug zu ihrem Untergang bei. Doch die USA und ihre Verbündeten haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Ohne Plan und klare Ziele besetzten sie 2001 Afghanistan. Sie finanzierten ein korruptes Regime in Kabul, während Tausende Zivilisten bei Drohnenangriffen und nächtlichen Razzien starben. Ein Land verändern zu wollen, ohne es zu verstehen – das ist Größenwahn. Hybris am Hindukusch.

Michael Lüders war lange Jahre Nahost-Korrespondent der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT und berichtete schon in den …

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SALON LUITPOLD c/o Murmann Publishers 30.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Zukunftsfest

MIT HARALD CHRIST UND JÖRG HACKESCHMIDT

*Zukunftsfest erscheint am 29. März 2022 - jetzt vorbestellen unter Murmann Publishers!

Jetzt geht’s ums Ganze: Wer den weltweiten Wettbewerb um die Bildung verliert, setzt die Zukunft des Landes, den Wohlstand und die Finanzierbarkeit der sozialen Marktwirtschaft aufs Spiel. Einer der wichtigsten Unternehmer im politischen Berlin fordert deshalb einen gigantischen Bildungsaufbruch. Ohne Schönfärberei. Harald Christ ist einer der bestvernetzten Unternehmer im politischen Herzen der Republik. Während der Koalitionsverhandlungen zur Ampel war er sogar der einzige Nicht-Berufspolitiker. Der Bundesschatzmeister der FDP meldet sich jetzt kritisch zu Wort. Er fordert einen mächtigen Pakt zwischen Wirtschaft und Politik. Raus aus der jeweiligen Komfortzone. Hinein in die Kampfzonen um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und Europas. Harald Christ kennt beide Welten aus dem Eff-Eff. Er ist Unternehmer, Politiker, Hochschuldozent, der seine Karriere aus einfachen Verhältnissen gestartet hat und zunächst in der SPD seine politische Heimat fand. Dieses Buch ist ein politisches Unternehmerbuch. Christ mischt sich ein, Christ argumentiert als Unternehmer für Unternehmer, Christ sorgt sich um die Zukunft des Landes. Vor allem um die Bildungschancen. Messerscharf seziert er den Abwärtstrend im internationalen Vergleich, das Abrutschen ins Mittelfeld innovativer Leistungsfähigkeit. Es brauche vor allem mutige Unternehmer, so …

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SALON LUITPOLD 30.05.2022 | 18:00 - 19:30 Uhr

Vom Umgang mit der eigenen Herkunft

MIT EDGAR SELGE, MICHAEL BORDT SJ UND CHRISTIAN GOHLKE

Prof. Dr. Michael Bordt SJ ist Mitglied des Jesuitenordens und lehrt an der Hochschule für Philosophie in München. Er studierte Theologie und Philosophie und wurde an der Universität Oxford promoviert. Als Geschäftsführer des Instituts für Philosophie und Leadership bietet er Fortbildung und Begleitung für das Topmanagement großer mittelständischer Unternehmen und Konzerne an. Sein Buch „Die Kunst die Eltern zu enttäuschen“ ist von seiner Arbeit mit Unternehmerfamilien inspiriert.

Edgar Selge gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. 1948 geboren, wuchs er im ostwestfälischen Herford als Sohn eines Gefängnisdirektors auf. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Edgar Selge lebt mit der Schauspielerin Franziska Walser zusammen. Die beiden haben zwei Kinder. «Hast du uns endlich gefunden» ist sein literarisches Debüt.

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort oder zum Livestream an: Anmeldung. …

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SALON LUITPOLD c/o unternehmensdemokraten 19.05.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

„Menschen. Bild. Störung?“ Einverstanden?

MIT KERSTIN HOCHMÜLLER, UWE SCHNEIDEWIND, NADJA TSCHIRNER UND ANDREAS ZEUCH

Warum ist es wichtig welches Menschenbild wir unseren Handlungen zugrunde legen? Ist das nicht eine sophistische Frage für elitäre philosophische Zirkel? Ganz und gar nicht. Denn der Kapitalismus durchdringt alle unsere Lebensbereiche und basiert auf dem Menschenbild des homo oeconomicus, das genauso zentrale Fragen aufwirft, wie das Menschenbild moderner Demokratietheoretiker wie Joseph Schumpeter: Sind wir wirklich nur auf unseren Eigennutzen aus? Entscheiden wir grundsätzlich rational? Sind wir als Masse der Raserei (Schumpeter) ausgeliefert? Will “der Mensch” eher mitgestalten oder geführt werden? Diese und weitere Fragen bestimmen maßgeblich, wie wir miteinander umgehen, inwiefern wir uns vertrauen, wir wir unsere Kinder auf ihr Leben vorbereiten und nicht zuletzt, wie wir unsere Gesellschaft und Demokratie von morgen gestalten.

Kerstin Hochmüller, CEO der marantec-group seit 2013, Dipl.-Betriebswirtin und MBA. Entwickelt marantec vom „Hidden“ zum „Open Champion“, denn Offenheit macht krisenfester. 

Prof. Dr. Schneidewind, OB Wuppertal, ehemaliger Direktor des Wuppertal Institut und ehemaliges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für globale Umweltveränderungen der Bundesregierung. 

Dr. Nadja Tschirner studierte Politik- und Rechtswissenschaften in München, Brügge und Tübingen. Nach ein paar Jahren in der Frauen- und Geschlechterforschung, machte sie sich sehr schnell …

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SALON LUITPOLD 16.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Montag, 16. Mai: Ländler und Walzer zu vier Händen. Ein charmant-kulinarischer Ausklang mit Spezialitäten und Weinen aus der österreichischen Küche  

Franz Schubert komponierte rund 650 Tänze und dies war ihm keinesfalls nur lästige Einnahmequelle. Sie zeigen vor allem eine tiefe Verbundenheit zur musikalischen Tradition und sind ein wichtiger Bestandteil seiner ungeheuren Begabung. Bei den regelmäßigen Treffen im Freundeskreis mußte man Schubert nicht lange bitten, sich ans Klavier zu setzen, um stundenlang Ländler und Walzer zu improvisieren. Ohne weiteres gab er zu:

                                                      Tanzmusik mach ich doch gar so gern

Zum Abschlußabend der Schubert Woche im Cafe Luitpold präsentieren die Pianistinnen Xinthian Zhu und Luowen Huang, Studierende der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Adrian Oetiker einen Ausschnitt aus dieser eher unbekannten, aber doch außerordentlich reichhaltigen Schaffensseite Franz Schuberts.

Unserem Publikum wünschen wir einen schönen und unterhaltsamen Abend zu Spezialitäten und Weinen aus unserer feinen und zu dieser Gelegenheit auch noch österreichischen Küche.

                                

Anmeldung 16. Mai

***

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SALON LUITPOLD 15.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 15. Mai

Sonntag, 15. Mai: Walzer und andere Tänze 

Wien entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Tanzmetropole, wobei die sozialen Umbrüche im Gefolge der Französischen Revolution den Gesellschaftstanz zu einem Vergnügen machten, an dem sich zunehmend auch das Bürgertum und die einfachere Bevölkerung erfreute. Anders als Mozart oder Haydn schrieb Franz Schubert seine Tanzmusik nicht als Auftragswerke für den Hof; seine Walzer entstanden zumeist für gesellige Gelegenheiten unter Freunden, die er mit kleinen, oft sehr charmanten Kompositionen beglückte.  

Doch auch die Musik Schuberts, die eigentlich gar nicht für den Tanz bestimmt war, regt bis heute durch ihre rhythmische Prägnanz, ihre Seelentiefe und ihren Facettenreichtum Choreographen dazu an, sich produktiv mit ihr auseinanderzusetzen. So erging es auch Quirin Brunhuber. Zum berühmten Mittelsatz aus dem späten Klaviertrio in Es-Dur, D. 929 schuf der junge Choreograph für die Schubert-Woche im Salon Luitpold sein Werk „Geteiltes Leid“, das von Severin Brunhuber und Shale Wagman, beide vom Bayerischen Staatsballett, zur Uraufführung gebracht wird.  

 

Quirin Brunhuber wurde 1998 in Ingolstadt geboren. Er ist …

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SALON LUITPOLD 14.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Samstag, 14. Mai: „Schwanengesang“. Franz Schuberts letzter Liederzyklus 

Jakob Schad, Bariton
Joshua Rupley, Klavier

Conrad Ahrens, Lesung

Aus der Mythologie stammt die Sage, daß Schwäne vor ihrem Sterben einen wunderschönen Gesang anstimmen. Franz Schuberts Musikverleger Tobias Haslinger erhoffte sich nach dem Tod des Komponisten einen kommerziellen Erfolg und bot Schuberts letzte Liedkompositionen unter dem Titel „Schwanengesang“ an.

Haslinger hatte aus dem Nachlaß 13 Lieder gekauft und den 2 Liederheften dann noch Schuberts letzte Komposition, Die Taubenpost  hinzugefügt. Anders als den Liederzyklen Die schöne Müllerin D 795und Winterreise D 911 liegt dem Schwanengesang somit kein zyklischer Plan zugrunde.

Der außergewöhnliche, erst 21jährige Bassbariton Jakob Schad, Studierender an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Lars Woldt debütiert mit dem anspruchsvoll dramatischen Liederzyklus an diesem Abend vor Publikum.

In Pausen liest der Jungschauspieler Conrad Ahrens, Absolvent der Otto Falckenberg-Schule Heiteres wie Besinnliches über letzte Worte und ihre Protagonisten, darunter Voltaire, Goethe, Sándor Márai und der Friedensaktivist Abie Nathan.

Jakob Schad (Bariton) 

Josh Rupley (Klavier) 

Moderation: Alexander Krampe 

Anmeldung 14. Mai

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SALON LUITPOLD 13.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Freitag, 13. Mai: Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur D. 959 

Dmitry Mayboroda (Klavier) 

Moderation: Michael Stallknecht und Christian Gohlke 

Anmeldung 13. Mai

***

Schuberts Sonate in A-Dur, D. 959 entstand im September des Jahres 1828 und gehört zum Trio seiner drei letzten Klaviersonaten. Sie wurden erst nach dem Tod des Komponisten veröffentlicht und fanden zunächst wenig Beachtung, nicht zuletzt, weil sie angeblich dem Vergleich mit Beethovens Klavierwerk nicht standhielten. Doch längst gilt ihre Eigenwilligkeit und emotionale Tiefe als beispiellos. Vielleicht ist keine andere Sonate in Schuberts Werk „so reich und sorgfältig, pianistisch so feinsinnig durchgestaltet“ wie jene in A-Dur (Klaus Wolters).

Satzbezeichnungen

1. Allegro

2. Andantino

3. Scherzo. Allegro vivace – Trio

4. Rondo. Allegretto

Dmitry Mayboroda, Klavier:

Dmitry Mayboroda studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Adrian Oetiker. Aktuell rundet er seine Ausbildung bei dem Heinrich Neuhaus-Schüler Boris Petrushansky an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola (Italien) ab. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Franz Liszt Wettbewerbs für …

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SALON LUITPOLD 12.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Donnerstag, 12. Mai: „An die Musik“. Ein Schubert-Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation 

„An die Musik“

Ein Schubert Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation

Mit Konzertformaten wie dem Schubert Abend „An die Musik“ beschreitet die Kammeroper München seit Jahren neue Wege in der klassischen Musik: Eingebettet in Stücke aus dem Schaffen Franz Schuberts, hier vor allem Lieder, arrangiert für Orchester, aber auch Tänze und Ländler fügen sich Berichte, Geschichten und Anekdoten über Schuberts Leben ein. Dem Zuhörer vermittelt sich auf diese Weise unterhaltsam und informativ ein stimmiges Bild einer großen Künstlerbiografie in ihrer Zeit.

Klaus Kalchschmid beschreibt den Abend in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Ganz zart – Der schöne Schubert-Abend der Kammeroper München“als „fein, originell und farbig.

Louis Vandory, Konzertmeister

Jonas Müller (Bariton) 

Viola von der Burg (Sprecherin) 

Orchester der Kammeroper München 

Anmeldung 12. Mai

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SALON LUITPOLD 11.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Mittwoch, 11. Mai: Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, D. 810.  

Insgesamt 15 Streichquartette komponierte Franz Schubert in seinem kurzen Leben. Entstanden die ersten Werke dieser Gattung in Schuberts Kindheit und sind in Tonsprache und Formgebung noch stark von klassischen Vorbildern geprägt, so gehören seine späten Quartette zu den eindrucksvollsten und reifsten dieses Genres überhaupt. Gerade der Vergleich des frühen Quartetts in D-Dur – Schubert war 16, als er es schrieb – mit einem späten Werk macht seine enorme künstlerische Entwicklung deutlich. „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 entstand 1824 während einer tiefen Lebenskrise und zeigt den Komponisten auf der Höhe seiner Ausdruckskraft.

Louis Vandory, Fabian Jüngling, Michael Nodel, Jonathan Drißner 

Streichquartett Nr. 6 in D-Dur, D. 74 (1813)

Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 (1824)

Moderation:

Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder …

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SALON LUITPOLD 10.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Der Auftakt zu den Schubert-Tagen

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 10. Mai

Dienstag, 10. Mai: Schubert und seine Zeit 

„Schubert – der freundlichste unter den Riesen, doch gleichzeitig auch der fürchterlichsten einer, mit dem man nie fertig wird. Vermutlich ist Schubert jeden Tag über sich selbst erschrocken gewesen.“ 

So charakterisierte Johannes Brahms seinen früh verstorbenen Kollegen Franz Schubert, der in den einunddreißig Jahren seines kurzen Lebens unvorstellbar produktiv war: Kammermusik, Lieder, Symphonien, Opern, Kirchenmusik – es gibt kaum eine Gattung, in der Schubert nicht wichtige und bleibende Beiträge geschaffen hätte. Schuberts Werk und Schuberts Wesen sind so reich und vielschichtig, dass man mit ihnen wirklich „nie fertig wird“.  

Zum Auftakt unserer Schubert-Woche wollen wir eine Annährung versuchen: Wer war der Mensch, der diese Musik schrieb? Wie hat Schubert gelebt in seiner politisch durchaus unruhigen Zeit? Warum wird die Musik gerade damals so bedeutsam? Was ist Romantik? Und warum ist Schuberts Musik romantisch? Über diese und andere Fragen kommen ins Gespräch: 

 

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur …

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SALON LUITPOLD 05.05.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Noch haben wir die Wahl - ein Zwiegespräch über Freiheit, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit

MIT LUISA NEUBAUER UND LUKAS KÖHLER/FDP

Grundlegende Beziehungen sind aus dem Gleichgewicht geraten. Es gibt einiges zu klären. Denn nur wenn wir jetzt zusammenkommen und die richtigen Entscheidungen treffen, haben wir auch in Zukunft noch eine Wahl. Was muss passieren, damit wir die Veränderungen selbst in der Hand behalten? Wie kann es gelingen, Jung und Alt, Mann und Frau, Stadt und Land nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zusammenzudenken? Gibt es Freiheit ohne Nachhaltigkeit? Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater, Millennial und Boomer – Luisa Neubauer und Bernd Ulrich haben je eine andere Sicht auf die Klimakrise, das Artensterben, den erstarkenden Populismus und die Freiheit der Späterlebenden. Ein überfälliges Klärungsgespräch zwischen zwei Generationen und die Analyse einer Welt, in der Ökologie nicht bloß ein Thema unter vielen ist, sondern Ausgangspunkt von allem.

Es diskutieren:

Luisa-Marie Neubauer ist eine deutsche Klimaschutzaktivistin. In Deutschland ist sie eine der Hauptorganisatorinnen des von Greta Thunberg inspirierten Schulstreiks Fridays for Future („Klimastreik“). Sie tritt für eine Klimapolitik ein, die mit dem Übereinkommen von Paris vereinbar ist und für einen Kohleausstieg Deutschlands bis 2030. Neubauer ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Jugend und …

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SALON LUITPOLD c/o Murmann Publishers 25.04.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Die Neue Welt - Meine Expeditionen zu den aufregendsten Orten und Menschen, die bereits in der Zukunft angekommen sind.

Achtung! Die Veranstaltung findet nicht wie angekündigt am 28. April, sondern am 25. April statt!

MIT FLORIAN HOFFMANN/THE DO SCHOOL UND PETER FELIXBERGER

*Die Neue Welt erscheint am 22. März 2022 - jetzt hier vorbestellen!

Bedrohlicher Klimawandel, soziale Ungleichheit, disruptive Arbeitswelten: Die Menschheit steht weiterhin ratlos vor den großen Herausforderungen unserer Zeit. Doch was wäre, wenn die Antworten auf diese gravierenden Probleme schon längst gefunden sind?

Florian Hoffmann ist Unternehmer und Gründer der Berliner "The DO School" für soziales Unternehmertum. Einer internationalen Bildungsplattform, die junge Talente auf ihrem Weg zu Gestaltern von morgen unterstützt. Hoffmann hat diese gesellschaftliche Transformation durch Politik, Wirtschaft und Philanthropie zum Mittelpunkt seiner Arbeit gemacht.

In den vergangenen zehn Jahren ist er durch die Welt gereist, um herauszufinden, welche Skills und Ressourcen wir konkret brauchen, um vom Fleck zu kommen. Er machte dabei eine großartige Entdeckung: es gibt zahlreiche Menschen, Gemeinschaften und Orte, die bereits in der Zukunft angekommen sind. In diesem Buch stellt er die Originellsten vor: ihre Ideen, Überzeugungen und Prinzipien, mit denen sie jeden Tag nachhaltige Transformationsarbeit leisten. Ihre Geschichten beweisen: Wir können …

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SALON LUITPOLD c/o Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 07.04.2022 | 18:00 - 19:00 Uhr

Aperitivo Politico – Das monatliche After-Work-Event im Cafe Luitpold

MIT PATRIZIA NANZ

Die monatliche Reihe „Aperitivo Politico“ der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Salon Luitpold startet am 07. April 2022 in das neue Jahr.

In dieser Reihe stellen wir uns der Frage: „Wie leben wir im Jahr 2035?“. Hierfür wird jeden Monat ein anderer Aspekt unseres (Zusammen-)Lebens in den Blick genommen.

Am 07.04.2022 stellen wir uns gemeinsam mit der international vernetzten Expertin für Fragen der Partizipation und Demokratie Prof. Dr. Patrizia Nanz der Frage: „Wie sieht unsere lebendige Demokratie und das Verhältnis zwischen Bürger*innen und Staat 2035 aus?“

Prof. Dr. Patrizia Nanz ist Direktorin des Deutsch-Französischen Zukunftswerks. Das Zukunftswerk vernetzt Bürgerinnen und Expertinnen beider Nationen miteinander, um grundlegende gesellschaftliche Fragen miteinander zu diskutieren. Außerdem ist sie Vizepräsidentin des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), welches als erste Behörde in Deutschland ausdrücklich die Partizipation bei der Lösung eines der großen gesellschaftlichen Konfliktthemen als zentrale Aufgabenstellung übertragen bekommen hat.

Bei einem Aperitif können Sie sich über relevante gesellschaftspolitische Zukunftsthemen informieren und austauschen. Nach einem kurzen Input lädt eine Fragerunde zum Austausch mit der Speakerin ein. Die einstündige Veranstaltung wird dabei musikalisch begleitet und bietet …

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SALON LUITPOLD 15.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Ethik und ihre Grenzen | Was gilt?

MIT WILHELM VOSSENKUHL UND KARSTEN FISCHER

Die Ethik macht Vorschriften und erhebt damit unbedingte Geltungsanspruche. Aber sie vermag weder die Motivation mitzuliefern, sich überhaupt an sie halten zu wollen, noch kann sie alle Probleme in unserer immer komplexer werdenden Welt widerspruchsfrei regeln. Daher bedarf es nicht nur des Nachdenkens über ethische Normen, sondern auch über die Grenzen der Ethik. Dies führt zu der Frage, wie das, was ist, und das, was sein soll, sich zueinander verhalten, also: was gilt. Mit diesen Fragen beschäftigen sich die beiden neuesten Bücher des Philosophen Wilhelm Vossenkuhl, und der Salon Luitpold lädt dazu ein, über die Ethik in ihrer Alltagstauglichkeit und Lebensdienlichkeit zu diskutieren.

Ethik und ihre Grenzen - Wilhelm Vossenkuhl, 2021 (Felix Meiner Verlag)

Was gilt - Wilhelm Vossenkuhl, 2021 (Felix Meiner Verlag)

Wilhelm Vossenkuhl ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Publikationen, darunter auch populärwissenschaftliche Werke wie Philosophie Basics (Piper Verlag).

Karsten Fischer ist Professor für Politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist zudem Mitglied des "Instituts für Religion und Politik". Seine Lehr- und Forschungsgebiete umfassen die Politische Ideengeschichte, …

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SALON LUITPOLD c/o Initiative München-Bordeaux 21.10.2021 | 19:00 - 20:30 Uhr

Bordeaux, Montesquieu und die Zukunft der liberalen Demokratie

VORTRAG VON PROF. DR. KARSTEN FISCHER

Charles Louis de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu, der berühmte Philosoph, Soziologe und Politologe, wurde 1689 in der Nähe von Bordeaux im Schloss la Brède geboren. Er lebte abwechselnd dort und in Paris, wo er 1755 starb. Er war der erste, der die Dreiteilung der staatlichen Gewalten vertreten hat.

Vor dem Vortrag stellt Mireille Schmich-Faurie, die Vorsitzende, den Verein Initiative München-Bordeaux kurz vor und gibt einige Informationen über Münchens Partnerstadt.

• Vortrag von Prof. Dr. Karsten Fischer zum Thema: „Bordeaux, Montesquieu und die Zukunft der liberalen Demokratie“ in Zusammenarbeit mit der Initiative München-Bordeaux.

• Die Vorsitzende, Mireille Schmich-Faurie, wird im Rahmen des Vortrags über die Stadt Bordeaux und die Initiative München-Bordeaux sprechen.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort oder zum Livestream an: Anmeldung.

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SALON LUITPOLD: 01.02.2021 | 19:00 - 21:30 Uhr

EINE KOOPERATION MIT DER EV. STADTAKADEMIE MÜNCHEN

Ein gesellschaftsdiagnostisches Gespräch mit PD Dr. Erik Schilling und Dr. Kia Vahland

Dem Münchner Literaturwissenschaftler Erik Schilling zufolge erleben wir in der Gegenwart eine neue Sehnsucht nach Authentizität. Politiker sollen authentisch auftreten. Romane erzählen ungefiltert vom wahren Leben. Und im Dasein des Individuums verspricht Authentizität unverfälschtes Glück.

Erik Schilling diagnostiziert diesen Authentizitätsboom als Reaktion auf zunehmende gesellschaftliche Komplexität, bedingt durch Digitalisierung, Globalisierung und die scheinbare Beliebigkeit der Postmoderne. Aber was ist der Preis? Wo bleiben Ambivalenzfähigkeit, Ironie und Humor? Wie hat sich der Authentizitätskult entwickelt? Und wieso schlägt er in einen Verlust an Pluralität, Toleranz und Freiheit um?

PD DR. ERIK SCHILLING lehrt Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU. Er hat in München, Pavia, Salamanca und Stanford studiert und in Harvard und Oxford geforscht. 2020 wurde er mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG ausgezeichnet. Autor von „Authentizität. Karriere einer Sehnsucht“, 2020

DR. KIA VAHLAND -Meinungsredakteurin und Kunstkritikerin der Süddeutschen Zeitung, lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Autorin mehrerer kulturwissenschaftlicher Sachbücher, darunter "Ansichtssachen. Alte Bilder, neue Zeiten", Suhrkamp / Inselverlag 2018, "Leonardo da Vinci und die Frauen. Eine Künstlerbiographie", Suhrkamp / Inselverlag 2019 (in mehrere Sprachen übersetzt und nominiert für den Sachbuchpreis …

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SALON LUITPOLD 13.06.2018 | 20:00 Uhr

Für eine gelassene Lebensführung

MIT ANSELM BILGRI, NIKOLAUS BIRKL UND KLAUS MAINZER

Die Fortschritte der künstlichen Intelligenz und generell der Digitalisierung beeinflussen unser Leben von Tag zu Tag mehr. Erleichtern diese neuen Technologien uns das Ziel ein möglichst gelassenes Leben zu führen? Wie erlangen wir Autonomie und ein selbstbestimmtes Leben in einem Umfeld von Beschleunigung und globalem Wettbewerb in allen Lebensbereichen? Die Akademie der Muße wurde 2013 gegründet vom früheren Benediktinermönch und Prior von Kloster Andechs Anselm Bilgri, dem Anwalt, Coach und systemischen Berater Dr. Nikolaus Birkl sowie dem ehemaligen Franziskanerprovinzial und psychologischen Berater Dr. Georg Reider. Sie wendet sich an Menschen, die zunehmend unter den negativen Auswirkungen der beschleunigten Leistungsgesellschaft leiden, die mehr Erfüllung in ihren Tätigkeiten suchen, die ihr Leben tiefer und sinnvoller empfi nden möchten und die nach mehr Achtsamkeit für sich und ihre Umgebung streben.

Prof. Dr. Klaus Mainzer arbeitet als Wissenschaftsphilosoph über Grundlagen und Zukunftsperspektiven von Wissenschaft und Technik. Bekannt wurde er als Komplexitätsforscher, der schwerpunktmäßig komplexe Systeme, Algorithmen und künstliche Intelligenz in Natur, Technik und Gesellschaft untersucht. Vor seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TUM und seiner Tätigkeit als Direktor der Carl von Linde Akademie arbeitete er u.a. an …

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SALON LUITPOLD 11.06.2018 | 18:30 Uhr

Salon Europa - Welche Zukunft für Europa?

Theo Waigel, Michael Theurer, Cécile Prinzbach und Wolfgang Heubisch im gemeinsamen Gespräch: Wohin steuert die Wirtschafts- und Währungsunion?

Aktuell verhandeln die EU-Mitgliedstaaten den EU-Haushalt für die kommenden 5 Jahre. Macrons Reformvorschläge bezüglich eines EU-Wirtschafts- und Finanzministers mit einem eigenen Euro-Gruppen- Budget spaltet die Nord- und Südstaaten der Union und scheint erst einmal ausgebremst. Eine deutsch-französische Initiative wurde erneut verschoben und ist nun für Juni angekündigt. Der Brexit reißt ein Loch in die Brüsseler Haushaltskasse und die Ausweitung der Euro-Gruppe auf EU-Mitgliedstaaten, die derzeit noch ohne die gemeinsame Währung sind, oder gar neue EU-Kandidaten, löst heftige Debatten aus. Wohin steuert die Wirtschafts- und Währungsunion? Wie können wir sie mit dem Voranschreiten und den Reformen der politischen Union und Institutionen abstimmen, die seit der Gründung der EU stets hinter der wirtschaftlichen Union hinterher hinkt? Droht die Europäische Union wieder zu einer reinen Wirtschaftsunion zu werden, wie in den Anfangszeiten der EWG? In den aktuellen Debatten um die Zukunft Europas landet man schnell beim Kern der der EU: der Wirtschaftsunion – und viele Fragen sind noch nicht abschließend beantwortet.

Dr. Theo Waigel, Vorsitzender der Europakonferenz, Bundesminister der Finanzen a.D.

Michael Theurer, Mitglied des Bundestags …

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SALON LUITPOLD 06.06.2018 | 20:00 Uhr

Der andere Faust

MIT BERND SUCHER UND PETER BLUM

Seit Monaten ist in dieser Stadt jeder Faust, wenn man den Plakaten Glauben schenken will und den Presseerklärungen der Festival-Macher. Nicht etwa der historische Faust, der sich Anfang des 16. Jahrhunderts einen Namen als Magier machte, dem ein Pakt mit dem Teufel gelungen sein soll, war gemeint. Nein, während des Faust-Festivals soll jeder Mensch, ob Mann, Frau, Kind Goethes Faust sein. Faust und Goethe – eine deutsche Bruderschaft?! Dabei gibt es so viele leidenschaftlichere und spannendere Fäuste, mögen sie auch weniger perfekt geschrieben sein. Diese wird C. Bernd Sucher vorstellen und die anderen Faust-Dichter feiern: Christopher Marlowe, Christian Dietrich Grabbe, Lord Byron, Oscar Wilde, Thomas Mann.

C. Bernd Sucher ist deutscher Theaterkritiker, Autor und Hochschullehrer. Er war verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater und Autor bei der Süddeutschen Zeitung. Sucher leitet den Postgraduate-Studiengang „Theater-, Fernseh- und Filmkritik“ an der Hochschule für Fernsehen und Film München in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding. Er studierte Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden: „Martin Luthers Stellung zu den Juden. Eine Interpretation aus germanistischer Sicht“. Seit 1999 ist C. Bernd Sucher Mitglied des PEN-Clubs. Mit seiner literarischen Vortragsreihe Suchers Leidenschaften tritt …

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SALON LUITPOLD: Über Denken, Gehirn und die Anderen 12.04.2016 | 20:00 Uhr

Wilhelm Vossenkuhl im Gespräch mit anschließender, selbstbestimmter Diskussion

Der angestrengte Blick ins Innere galt lange als Weg, das eigene Ich zu finden. Hirnforscher wie Wolf Singer erklärten, warum es außer Neuronen nichts zu finden gibt. Mit ähnlichem Ergebnis akklamiert Francis Crick, Mitentdecker der Struktur des Erbguts DNA: "Das ICH, seine Freuden und Sorgen, Erinnerungen und Sehnsüchte, das Gefühl persönlicher Identität und freien Willens sind nichts weiter als das Verhalten einer großen Zahl von Nervenzellen." Im Gehirn gebe es kein Selbst und kein Ich. Wo denn dann? Können wir überhaupt irgendwie fündig werden? Viele Philosophen meinen, dass der reduktionistisch denkende Naturalismus keine überzeugenden Antworten auf die Frage nach dem Ich anbietet. Prof. Vossenkuhl zeichnet einige Argumentationslinien von Determinismus und Willensfreiheit nach und stellt seinen Standpunkt zur Diskussion: Wir allein sind verantwortlich für das, was wir (aus uns) machen wollen, und wir können diese Verantwortung nicht an neuronale Strukturen abtreten. In der Selbstverantwortung für unser Handeln liegt unsere gute Freiheit. Die aber auch ziemlich lästig sein kann!

Wilhelm Vossenkuhl ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Publikationen, darunter auch populärwissenschaftliche Werke wie Philosophie Basics(Piper Verlag) Er ist bekannt aus Funk …

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SALON LUITPOLD 29.11.2017 | 20:00 Uhr

Welche Zukunft für Europa

Zwischen Weißbuch und Schwarzmalerei - auf dem Weg zu einem neuen europäischen Integrations-Narrativ mit Sylvie Goulard und Alexander Graf Lambsdorff moderiert von Jeanne Rubner / BR und Cecile Prinzbach / Puls of Europe

Die Bundestagswahl ist vorbei und nun geht es darum dem Deutsch-Französische Integrationsmotor wieder neuen Treibstoff zu geben. Wir diskutieren die geplanten Initiativen Frankreichs für den Beginn des europäischen Reformprozesses 2018 und im Spezifischen u.a. über "les conventions démocratiques". Was meint Präsident Macron, wenn er Europa und eine "radikale Grundsatzkritik" neu zu erfinden anstrebt? Es gibt viel zu erklären auf dem Weg zu einem neuen europäischen Integrations-Narrativ.

Sylvie Goulard arbeitet am Centre d'Etudes et de Recherches Internationales(CERI) und lehrt am Europa-Kolleg in Brügge. Sie ist Absolventin der Elite-Hochschulen Sciences Po und Écoles nationale d'administration(ENA), ehemalige Beraterin Romano Prodis in der Europäischen Kommission, MItglied der französischen Partei Mouvement démocrate(moDEm) und sei Juni 2009 Mitglied des europäischen Parlaments in der Fraktion ALDE. Im Mai 2017 trat sie als Beraterin des designierten französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Erscheinung. Vom 17. Mai bis 20. Juni war sie französische Verteidigungsministerin. Sie trat wegen Scheinbeschäftigungsvorwürfen gegen ihre Partei MoDe. zurück. Syslie Goulard ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

Alexander Graf

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SALON LUITPOLD c/o Kursbuch 22.11.2017 | 20:00 Uhr

Obi oder das Streben nach Glück

Ein Salon mit Karl Bruckmaier und Peter Felixberger / Murmann Publisher

Wir reden über Bayern. "Geranien sehen aus wie Kartoffelkraut, hängen über jeden zweiten Bakon in ihrem fetten Wohlstandsgrün, und das Rot ihrer Blüten ist so banal wie eine halbe Stunde Musikantenstadl", schreibt der bayerische Journalist Karl Bruckmaier. Das alles ist aber nicht einfach nur Kitsch, sondern ein "gereckter MIttelfinger" der provinuiellen Kleinbürgerlichkeit gegen das Geschmacksdiktat der Eliten, die sich Breit machen. Breit machen, mental übertragen, aber auch mit ihrer Arroganz. Deshalb, findet Bruckmaier, tauge der Kitsch der Vorgärten, die "wilde Schönheit der Baumarkt-alimentierten Volkskunst, des OBI-Pop" als Subkultur. Der SZ-Kolumnist und preisgekrönte BR-Hörspielregisseur Karl Bruckmaier im Gespräch mit Kursbuch-Herausgeber Peter Felixberger über ihr Buch "OBI oder das Streben nach Glück"

Karl Bruckmaier, geboren 1956 in Niederbayern, studierte Kommunikationswissenschaften und ist Pop-Kritiker, Autor und Hörspielregisseur.

Peter Felixberger ist Publizist und Programmgeschäftsführer der Murmann Publishers..

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SALON LUITPOLD 15.11.2017

Salon du livre au Luitpold

"Alles ist besser als noch ein Tag mit dir!" Jan Fleischhauer im Gespräch mit Amelie Fried

"Es war gar nicht so schwierig, angesichts einer Scheidung guter Dinge zu bleiben... Man braucht nur einen ausreichenden Vorrat an Gin Tonic, eine Werksausgabe von Sigmund Freud und ab und an das Zwiegespräch mit einem Engel."

Ein Mann, der die größte Katastrophe seines Lebens überstehen muss. Bestsellerautor Jan Fleischhauer erzählt in seinem gleichnamigen Roman die Geschichte seines Alter Ego, mit Herz und Witz und ziemlich schonunglos gegen sich selbst.

Bestsellerautor Jan Fleischhauer gehört der Readktion des "Spiegel" an, ist ein streitbarer Kolumnist, regelmäßiger Gast im TV und lebt in München.

Amelie Fried moderierte bis 2009 Deutschlands älteste Talkshow "3 nach 9" gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo. Zuletzt was sie mit Ijoma Mangold in der ZDF-Literatur-Sendung "Die Vorleser" zu sehen. Von 2012 bis 2016 arbeitete Amelie Fried als Kolumnistin für das Monatsmagazin "Cicero"

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SALON LUITPOLD c/o Kursbuch: Bullshit.Sprech 08.11.2017

Georg Oswald im Gespräch mit Peter Felixberger / Murmann Publishers und Armin Nassehi

Der Bullshit-Sprech geht um. Macht sich breit und verklebt die soziale Kommunikation - in Medien, in Unternehmen, in Parteien, im Tagesjournalismus, aber auch in Schulen und Universitäten, im gesamten Kulturbetrieb und - nicht zu vergessen - im ganz gewöhnlichen Alltagsdiskurs. Allüberall blühen und gedeihen sie in den schrillsten Farben, die Exoten des Seichten, Leichten und Windelweichen.

Der Kursbuch-Heuausgeber Peter Felixberger und Armin Nassihi diskutieren mit dem Münchner Rechtsanwalt und Schriftsteller Georg M. Oswald über unseren Umgang mit dieser gesellschaftlich anscheinend akzeptieren Bullshit-Produktion, das Internet, immer noch rezipieren.

Georg M. Oswald lebt und arbeitet als Jurist und Schriftsteller in München. Zuletzt erschien sein Roman "Alle, die du liebst"

Peter Felixberger ist Publizist und Programmgeschäftsführer der Murmann Publishers.

Armin Nassehi ist Inhaber der Lehrstuhles am Institut für Soziologe der LMU, Public Intelectual und Herausgeber des Kursbuches.…

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CAFE LUITPOLD

Das berühmte Kaffeehaus in München.
Seit 1888 der Treffpunkt für feine Küche und Confiserie.

CAFE LUITPOLD 
Brienner Strasse 11   D-80333 München
 T: +49-89-242875-0  info@cafe-luitpold.de

Öffnungszeiten
Montag: 8-20 Uhr
Dienstag bis Samstag: 8-22 Uhr
Sonntag: 9-20 Uhr

Feiertage
Maria Himmelfahrt, 15.08.2022: 9-20 Uhr
Tag der deutschen Einheit, 03.10.2022: 9-20 Uhr
Allerheiligen, 01.11.2022: 9-22 Uhr