DAS KOMPLETTE PROGRAMM

SALON IM LUITPOLD

Salon Luitpold - das Kulturprgramm des Cafe Luitpold - Diskurse mit zahlreichen Referenten

 

Café Europa und der Salon Luitpold finden an wechselnden Terminen um 20:00 Uhr im Palmengarten des Cafe Luitpold statt.

Abonnieren Sie unsere Salons im Kanal Luitpold auf      You tube Kanal

Newsletteranmeldung: veranstaltung@cafe-luitpold.de

 

Download Salonprogramm Frühling 2018

 

 

 

 

Organisatorisches zu den Salons:


Der große Zuspruch unserer Salons zwingt uns für Ihr Wohl sich organisatorisch weiterzuentwickeln.
Wir möchten Sie bitten bei Ihrer Reservierung Ihre Präferenz für eine von zwei Kategorien mitzuteilen:

 

Abendessen:
Sitzplatz mit Tisch in direkter Nähe zu den jeweiligen Protagonisten (in Verbindung mit Speisen & Getränken)

oder

Apéro:
Sitzplatz in Verbindung mit Getränken. Bei später Ankunft und sehr großem Andrang, eventuell ein Hocker-, Treppen- oder Steh Platz auf der Galerie (gerne kann man auch im Anschluss an die Veranstaltung bis 22.30 Uhr, nach „Umzug an einen Tisch“, noch gespeist werden).

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir ab 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung nicht wahrgenomme Reservierungen anderweitig vergeben. Damit Sie dem spannenden Programm ungestört folgen können, servieren wir Ihnen auch gerne bereits im Vorfeld der Veranstaltung Ihre frei gewählten Speisen und Getränke.

Mit Ihrer Konsumation leisten Sie einen wertvollen Beitrag, um weiterhin Protagonisten aus Politik, Kunst, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft mit Rang und Namen, ohne Eintritt zu erheben.

 

In Vorfreude auf viele genuß- und diskursreiche Veranstaltungen!

 

 

Samstag, 17.02.2018 , 12:00 - 14:00 Uhr

Salon Luitpold c/o Münchner Sicherheitskonferenz

Die EU als Global Player. Zukunft der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik

Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren wir die Rolle der EU als Global Player und fragen nach der Zukunft der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, unter besonderer Berücksichtigung des deutsch-französischen Motors. Welche Prioritäten hat die PESCO im anstehenenden EU-Reformprozess? Welche Rolle wird Frankreich nach dem Ausscheiden Großbritanniens einnehmen? Wie positioniert sich die EU innerhalb der NATO un der UNO? Daneben wollen wir einen Blickwechsel wagen: Wie sehen die anderen Weltmächte wie China, Russland oder die USA Europa? Welche Erwartungen haben sie an uns? Und: Vor welche Herausforderungen stellen deren jeweilige Politiker Europa und die EU?

Michael Georg Link, Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Europa-Ausschusses des Bundetages, Staatminister a.D. im Auswärtigen Amt und von 2012-2017 Direktor des "Ost-Büros" der OSZE/ODIHR in Warschau.

Dr. Karine Lisbonne-de Vergeron, Global Policy Institute, Leiterin der GPI-Europa-Abteilung. Neben der deutsch-französischen Beziehung befasst sie sich vor allem mit der Außenansicht nicht-europäsischer Mächte (insbesondere Asien) auf die EU.

Dr. Andrew B. Dension, Transatlantic Networks, Politikberater mit besonderem Schwerpunkt der transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und den USA.

Moderation: Cécile Prinzbach, Mitglied des Vorstands der Europa-Union München, komm. Vorsitzende der DGLI Bayern, Europa-Aktivistin bei Pulse of Europe und Mitorganisatorin der European Conventions München.

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Europa-Union München, der DGLI Bayern und des Salon Luitpold statt.


Dienstag, 20.02.2018 , 20:00 Uhr

SALON LUITPOLD: GLÜCK IST KOPFSACHE

Ein Salon mit Jeanne Rubner (BR), Wilhelm Vossenkuhl (LMU) und Christina Berndt (SZ)

40 Millionen Einträge zählt die Suchmaschine Google beim Stichwort »Glück«. 2800 deutschsprachige Bücher nennt der Versandhändler Amazon. Es gibt Ratgeber für jede Lebenslage und jedes Buch hat ein anderes Glücksrezept. Warum gehen manche Menschen unbeschwert durchs Leben, während es anderen trotz zahlreicher Bemühungen und Therapien nicht gelingt, zufrieden und glücklich zu sein? Jeanne Rubner und Wilhelm Vossenkuhl diskutieren mit Christina Berndt die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung – denn Glück ist im Wesentlichen ein Gehirnzustand. Wenn wir verstehen, wie das Belohnungssystem in unserem Kopf funktioniert und unter welchen Bedingungen es Glücksgefühle auslöst, können wir unser Befinden aktiv beeinflussen. Die Autoren entwickeln keine simple Glücksformel, sondern erklären fachlich fundiert und unterhaltsam wie Emotionen im Körper entstehen. Dabei gehen sie auch auf Angst und Depressionen ein und geben Impulse, mit denen wir erlernen können, glücklich zu sein.

 

Dr. Jeanne Rubner, promovierte über Gehirnforschung an der TU München. Von 1991 bis 2012 arbeitete sie bei der Süddeutschen Zeitung, heute leitet sie die Redaktion Wissen und Bildung beim Bayerischen Rundfunk.

Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Publikationen, darunter auch populärwissenschaftliche Werke wie Philosophie Basics (Piper Verlag). Er ist bekannt aus Funk und Fernsehen u.a. durch Sendungen mit Harald Lesch.

Dr. Christina Berndt ist Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung. Dort beschäftigt sie sich vor allem mit dem Themenbereich Medizin, Lebenswissenschaften und Psychologie. Ihre Bücher über „Resilienz“ und „Zufriedenheit“ wurden zu Bestsellern.

 

Der Salon findet in Kooperation mit dem Piper Verlag statt.

Freitag, 02.03.2018 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD: PHILOSOPHIE TRIFFT MEDIZIN

Nathalie Grams und Nikil Mukerji (LMU) im Gespräch
Philosophie und Medizin sind auf den ersten Blick zwei ganz unterschiedliche Sphären. Und doch haben sie sich viel zu sagen. Denn wenn man genau hinschaut, stellt man fest, dass Medizin ohne Philosophie und Ethik gar nicht auskommen kann. Für die Medizinerin Natalie Grams und den Philosophen Nikil Mukerji ist das ausreichend, die philosophischen Grundfragen der Medizin in einem gemeinsamen Gespräch zu erkunden.

Drei Themenkomplexe werden dabei im Vordergrund stehen:
1. Wie stellt man wissenschaftlich fest, dass eine medizinische Behandlung wirkt, und warum sind pseudowissenschaftliche Verfahren (z.B. die Homöopathie) aus wissenschaftlicher Sicht problematisch?
2. Was bedeuten eigentlich die zentralen Begriffe der Medizin? Was ist z.B. mit „Gesundheit“ gemeint, was mit „Krankheit“?
3. Welche wissenschafts- und berufsethischen Pflichten haben überhaupt Mediziner, und wie kann unser Gesundheitssystem sie bei der Erfüllung dieser Pflichten unterstützen?


Natalie Grams ist Medizinerin und Autorin (u.a. Gesundheit, Springer 2017).
Nikil Mukerji ist Philosoph, Unternehmensberater und Autor (u.a. Die 10 Gebote des gesunden Menschenverstands, Springer 2017).
 

Das Cafe Luitpold richtet dieses Event in Kooperation mit der Ortsgruppe München der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) aus.

 

 

Dienstag, 06.03.2018 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon du livre au Luitpold: Auf dem Parkett

Über das weltläufige Benehmen - ein Gespräch mit Enrico Brissa (Protokollchef Deutscher Bundestag) und Judith Heilkamp (BR)

Wie bringt man einen Toast aus? Wie entschuldigt man sich stilvoll? Wie lernt man mit Komplimenten umzugehen? Viele von uns spüren eine Verunsicherung, was die Formen des Umgangsmit unseren Mitmenschen angeht. Enrico Brissa, langjähriger Protokollschef, will mit seinem "Kleinen Handbuch des weltläufigen Benehmens" Abhilfe schaffen.

In Stichworten  von "Pünktlichkeit" bis "Protokoll", von "Absage" bis "Zeremoniell", von "Knicks" bis "Rücksicht" legt Brissa ein unterhaltsames wie lehrreiches Kompendium des sozialen Miteinanders vor - dabei geht es weniger im die korrekte Ausübung äußerlicher Verhaltensweisen, sondern vielmehr um eine Art innere Kultivietheit, eine Haltung und einen Stil im zwischenmenschlichen Umgang. Denn nur wer die Regeln kennt, kann mit ihnen souverän umgehen.

Enrico Brissa, Sohn eines Italieners und einer Deutschen, wurde 1971 in Heidelberg geboren. Der promovierte Jurist arbeitete u.a. in der Verwaltung des Deutschen Bundestages, bevor er 2011 ins Bundespräsidialamt wechselte, wo er als Protokollchef für die Bundespräsidenten Wulff und Gauck tätig war. Seit 2016 leitet er das Protokoll beim Deutschen Bundestag. Daneben unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der juristischen Fakultät der Universität Jena.

Judith Heitkamp ist Literaturredakteurin beim Bayerischen Rundfunk und moderiert u.a. die Sendungen „Literaturwelt“ und „Radiotexte“. Sie absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete u.a. auch für den  WDR und MDR. Ihr Steckenpferd ist die aktuelle französische Literatur.


Dieser Salon findet in Kooperation mit dem Siedler Verlag statt.
Enrico Brissa - Auf dem Parkett

Donnerstag, 08.03.2018 , 20:00 Uhr

Salon im Luitpold c/o Kursbuch: Hochbegabt

Ein Abend mit Gerhard Roth, Peter Felixberger und Thomas Vasek

Das Thema "Begabung" beziehungsweise "Hochbegabung" wird im öffentlichen Diskurs überwiegend kritisch behandelt, und die staatliche Förderung von (Hoch-)Begabten wird oft als undemokratische Belohnung von Töchtern und Söhnen aus reichem Hause gebrandgemarkt. Gleichzeitig wird vehement eine stärkere Förderung beegabter Menschen aus "bidlungsfernen Schichten" gefordert, und die Wirtschaft mahnt eindringlich die "Ressource Begabung" an. Was sagt die Wissenschaft (Psychologie, Hirnforschung) dazu? Wie sieht die Praxis aus und wie sollten Staat und Gesellschaft begabte junge Menschen am besten fördern?

 

Prof. Dr. Gerhard Roth, einer der international renomiertesten Gehirnforscher und Verhaltensphysiologen
Dr. Peter Felixberger ist Publizist und Herausgeber der Zeitschrift Kursbuch
Dr. Thomas Vasek ist Chefredakteur der Zeitschrift Hohe Luft

In Kooperation mit Hohe Luft     Hohe Luft Zeitschrift


Kursbuch_193

Dienstag, 10.04.2018 , 20:00 Uhr

SALON LUITPOLD Die globale Unordnung

Mehr Wohlstand - mehr Ungleichheit – neue Konflikte? Ein Diskurs mit Rainer Hank (FAZ), Stephan Lessenich (LMU München),
moderiert von Karsten Fischer (LMU München)

Auf der ganzen Welt ist der Wohlstand gestiegen - und mit ihm die Ungleichheit seiner Verteilung. Und so sehr alle Menschen den Wohlstand wollen, so sehr stört sie die Ungleichheit. Das produziert Konflikte in den betroffenen Gesellschaften und zwischen ihnen. Leben wir im Westen über die Verhältnisse der ärmeren Weltregionen, auf deren ökonomische, ökologische und soziale Kosten wir unseren Wohlstand organisieren, so daß die westliche »Externalisierungsgesellschaft« Ungleichheit produziert? Oder ist die kapitalistische Globalisierung die Bedingung für die weltweite Wohlstandszunahme, die Ungleichheit eher verringert? Ist Ungleichheit nicht überhaupt unvermeidlich? Und was bedeutet heutzutage die Annahme der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, daß alle Menschen gleich geschaffen seien?

 

Dr. Rainer Hank ist deutscher Wirtschaftsjournalist. Er leitet die Wirtschafts- und Finanzredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). Hank studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Katholische Theologie. Er vertritt neoliberale Positionen, kritisiert den Wohlfahrtsstaat als ursächlich für die Eurokrise und favorisiert eine Austeritätspolitik. Seine aktuelle Monographie „Das Lob der Macht“ Klett Cotta 2017, wurde vielfach rezensiert.

Prof. Dr. Stephan Lessenich ist deutscher Soziologe. Er war bis Ende 2017 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Seit 2014 lehrt er an der LMU. Seine Arbeitsgebiete sind u.a. politische Soziologie, Wohlfahrtsforschung und Kapitalismustheorie. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von ATTAC und des Basic Income Earth Network (BIEN) für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Seine aktuelle Monographie wurde auch international stark rezensiert: „Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis“. Hanser, Berlin 2016

Prof. Dr. Karsten Fischer ist Politikwissenschaftler, Philosoph und Jurist. nach Stationen an der Humboldt-Universität zu Berlin, Greifswald, Friedrichshafen und Vallendar, ist er seit 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der LMU und Direktor des Geschwister-Scholl-Institut. U.a. gehört er dem Advisory Board des Forschungsprojektts "The Origins of Political Philosophy in Ancient Greece" der Universität Uppsala an.

Dienstag, 17.04.2018 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold für eine gelassene Lebensführung

Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl diskutieren in ihren Salons mit einem Gesprächsgast über Themen zu einer gelassenen Lebensführung in unterschiedlichen Bereichen. Der Gast wird Anfang März auf der Salonseite bekanntgegeben.

Die Akademie der Muße wurde 2013 gegründet vom früheren Benediktinermönch und Prior von Kloster Andechs Anselm Bilgri, dem Anwalt, Coach und systemischen Berater Dr. Nikolaus Birkl sowie dem ehemaligen Franziskanerprovinzial und psychologischen Berater Dr. Georg Reider. Sie wendet sich an Menschen, die zunehmend unter den negativen Auswirkungen der beschleunigten Leistungsgesellschaft leiden, die mehr Erfüllung in ihren Tätigkeiten suchen, die ihr Leben tiefer und sinnvoller empfinden möchten und die nach mehr Achtsamkeit für sich und ihre Umgebung streben.

In den „Salons für eine gelassene Lebensführung“ werden in einem gemeinsamen Gespräch, dann auch im Kontakt mit den Teilnehmern des Abends, den hohen Wert der Gelassenheit aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

 

Überraschungsgast: Der Name wird im März bekanntgegeben

Anselm Bilgri war bis 2004 Benediktinermönch, Cellerar und Prior des Klosters Andechs. Heute ist er ein „Gratwanderer zwischen Kirche und Welt“. Er zeigt Wege auf, wie der Mensch in der Moderne zum Wesentlichen vordringen kann.
Dr. Nikolaus Birkl bringt seine über 35-jährige Berufserfahrung als Rechtsanwalt, als Coach und systemischer Organisationsberater, in die gemeinsam mit Dr. Georg Rieder gegründete Akademie der Muße, ein.

In Kooperation mit der AKADEMIE DER MUSSE, Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl.
www.akademie-der-musse.de

Mittwoch, 25.04.2018 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON DIPLOMATIQUE WELCHE ZUKUNFT FÜR EUROPA

Welche Rolle kann der französisch-deutsche Motor spielen? Prof. Henri Oberdorff (IEP Grenoble), Prof. Berthold Rittberger (LMU), moderiert von Prof. Karsten Fischer (LMU)

In Frankreich haben die Wähler dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron genau vor einem Jahr eine breite politische Basis verschafft. Bereits am 26.9., nur wenige Tage nach der Bundestagswahl, hat er an der Sorbonne seine vielfach rezensierte Rede „Initiative für Europa“ gehalten, in der er sich u.a. dafür ausspricht Frankreich und Deutschland wieder zum Motor der Europäischen Union werden zu lassen. Das könnte wichtige Voraussetzung sein für eine Neuausrichtung und notwendige Reform der EU. „Es geht um ein Europa, das angesichts der Globalisierung Schutz bietet und ein neues Gesellschafts- und Wachstumsmodell ausarbeitet. Irgendwann müssen die europäischen Verträge geändert werden, da dieses Europa unvollständig ist. Die Frage ist nicht, ob diese Änderungen nötig werden, sondern wann und wie“, so Macron wörtlich. Aber die Ausgangspositionen – etwa für eine verstärkte Kooperation in der Sicherheitspolitik oder einen europäischen Finanzminister – sind alles andere als unumstritten und erfordern den Willen zur Einigung untereinander und gemeinsame Überzeugungskraft gegenüber anderen. Da der Austausch auf allen gesellschaftlichen Ebenen und Professionen auf diesem Wege wichtig ist, hat sich der Salon Luitpold vorgenommen in diese Richtung einen Vorstoß zu unternehmen und renommierte Politikwissenschaftler zusammen zu bringen. Prof. Henri Oberdorffs Diskussionsbeiträge werden live simultan übersetzt werden.


Prof. Henri Oberdorff forscht und lehrt am Institut d'Etudes Politiques in Grenoble, angegliedert an die Université Pierre Mendès France de Grenoble, nach Stationen an der Universität Jean Monnet in Saint-Etienne, Nancy II und Paris IV. Als Politik- und Rechtswissenschaftler forscht er u.a. zu den Themen Fundamentale Menschenrechte, Europäische Verfassung und Digitalisierung der Demokratie. Prof. Oberdorff ist Träger des Französischen Verdienstordens 1. Grades.
Prof. Berthold Rittberger lehrt und forscht am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen am Geschwister Scholl Institut der LMU, nach Stationen in Mannheim, Karlsruhe, Oxford. Rittberger ist Herausgeber des Journal of European Public Policy und Autor zahlreicher Aufsätze zur EU Verfassungspolitik, Integrationstheorie, Regulierungspolitik in der EU, neuen Institutionentheorien und demokratischen Legitimität der EU.
Prof. Dr. Karsten Fischer ist Politikwissenschaftler, Philosoph und Jurist. nach Stationen an der Humboldt-Universität zu Berlin, Greifswald, Friedrichshafen und Vallendar, ist er seit 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der LMU und Direktor des Geschwister-Scholl-Institut. U.a. gehört er dem Advisory Board des Forschungsprojektts "The Origins of Political Philosophy in Ancient Greece" der Universität Uppsala an.

 

POUR NOS AMIS FRANCAIS

Salon Diplomatique Luitpold: Quel futur pour l´Europe? Quel rôle peut jouer le moteur franco-allemand? Avec Prof. Dr. Henri Oberdorff (IEP), Prof. Dr. Berthold Rittberger (LMU), modération par Prof. Dr. Karsten Fischer (LMU)

Il y a exactement un an, avec le nouveau président Emmanuel Macron, les francais ont choisi un mouvement polique étendu au delà des partis connus. Déjà quelques jours  après l´élection au Bundestag, le 26 septembre 2017, E. Macron a tenu un discours très débattu à la Sorbonne sur „l´initiative pour l´Europe“, durant lequel il a affirmé que la France et l´Allemagne devaient redevenir un moteur pour l´Union Européenne. Ce moteur pourrait-être la condition importante pour un nouvel élan et des réformes nécessaires de l´Europe. „Nous avons besoin de convergence et de stabilité par les réformes nationales, mais aussi par une coordination de nos politiques économiques et un budget commun.“, affirme Macron mot  pour mot. Mais les positions de départ – pour une coopération plus forte au niveau de la politique de sécurité ou pour un ministère des finances européen – sont très contreversées et requièrent une volonté très forte pour se mettre d´accord et gagner une force de persuasion par rapport aux autres. Au vu de l´ampleur des débats et de la diversité des couches sociales et professions concernées, le Salon Luipold a décidé d´aborder ce sujet et de rassembler des experts renommés en sciences politiques pour en discuter.

 

Prof. Henri Oberdorff (les discussions seront traduites simultanément) a enseigné et conduit ses recherches à l´Institut d´Etudes Politiques de Grenoble et à l’Université de Grenoble-Alpes. Il a auparavant enseigné à l´Université Jean Monnet de Saint-Etienne, et à l’Université de Valenciennes et du Hainaut-Cambrésis. En tant que chercheur en Droit et en Sciences Politiques, il s´est notament penché sur les Droits de l´Homme et les libertés fondamentales, l’Union européennes et le processus d’intégration et les transformations numériques des démocraties.
Prof. Berthold Rittberger enseigne et conduit ses recherches à la Chaire pour les Relations Internationals de l´Institut Scholl de la LMU après plusieurs stations à l´Université de Mannheim, Karlsruhe, Oxford. Rittberger est éditeur dun Journal European Public Policy et auteur de plusieurs articles sur la politique de constitution de l´UE, la théorie de l´intégration, des politiques de régulation en Europe, et des nouvelles théories institutionelles et démocratiques pour la légitimité de l´Union Européenne.
Prof. Karsten Fischer enseigne et conduit ses recherches à la Chaire pour la Théorie des Sciences Politiques depuis 2010 à la LMU (après des stations à la Humboldt-Universität Berlin, à Greifswald, Friedrichshafen et Vallendar). Il diriges egalement l` Institut „Geschwister Scholl“ et fait partie du conseil du projet de recherche „The Origins of Political Philosophy in Ancient Greece“ à l’Université d’Uppsala.

 

Freitag, 27.04.2018 , 19:30 - 22:00 Uhr

SALON GASTROSOPHIQUE: Cucina Povera

Hintergründiger Diskurs über kulinarische Themen und darauf abgestimmte Schmankerl. Durch den Abend führt Dr. Peter Peter. Der Münchner Journalist lehrt Gastrosophie an der Universität Salzburg und ist Autor zahlreicher Kulturgeschichten der italienischen, deutschen und österreichischen Küche (www.pietropietro.de).

Cucina Povera. Vom Luxus der einfachen Küche

„Arme Küche“: Mit diesem Schlagwort haben die Italiener die kulinarische Welt umgekrempelt. Dahinter steckt eine tief verwurzelte Essphilosophie, die wunderbar zum modernen Zeitgeist passt. Wenige aber frische lokale Zutaten, intensive Aromen, schnelle oder einfache Zubereitungsarten, gesunde Kost: Viel Salat, Fisch, Gemüse pur. Delizioso! Unsere Frage: Können wir in Deutschland davon lernen?

3 ½  Gänge Menu mit Weinbegleitung von GARIBALDI:

Passato di fave con olio d’oliva aromatizzato al limone
Apulisches Saubohnenpuree mit zitroniertem Olivenöl

Spaghetti alla carrettiera
Sizilianische „Lastwagenfahrer-Spaghetti“ mit Petersilie, Peperoncino und Röst-Knoblauch

Peposo fiorentino alla Brunelleschi con carde
Toskanisches Pfefferrindfleisch mit Speisedisteln

Castagnaccio
Maronentorte

p.Person: 59,00 Euro inklusive Weinbegleitung und Wasser
Frühzeitige Reservierung erforderlich unter Tel. +49 (0) 89 24 28 75-11 | veranstaltung@cafe-luitpold.de


In Kooperation mit Logo Garibaldi

Donnerstag, 03.05.2018 , 20:00 Uhr

CAFE EUROPA #1/10: Europa ohne Grenzen, Grenzen Europas

Gespräch mit Martin Selmayr (Kabinettchef von Kommissionspräsident Jean-Claude Junker) und von Oliver Bendixen (BR)

Das grenzfreie Europa des Schengen-Raums ist eine für den Bürger und die Wirtschaft wichtigsten Errungenschaften der europäischen Einigung. Unter dem Eindruck großer Migrations- und Fluchtbewegungen und neuen Herausforderungen für die innere Sicherheit, insbesondere durch den Terrorismus, ist das Europa ohne Grenzen allerdings an seine Grenzen gestoßen: Nicht nur wurden in zahlreichen Mitgliedstaaten  – neue Grenzkontrollen aufgebaut. Vielmehr gehört nationalistische Rhetorik zunehmend zum Standardrepertoire einiger Politiker quer durch die Union.

Gleichwohl ist seit 2015 viel erreicht worden, um das Leitmotiv „Europa ohne Grenzen“ zu schützen, beziehungsweise wiederherzustellen. Neue gemeinsame Regeln für Migration, Flüchtlingsaufnahme und europäische Solidarität sind auf den Weg gebracht sowie der Schutz der Außengrenzen deutlich verstärkt wurde. Zugleich bemühen sich die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten um eine Politik, die den Ursachen der Krise entgegenwirkt und zu einer Verbesserung der Lebenssituation, insbesondere in Afrika, dem Nahen Osten und den Staaten des Maghreb beiträgt. 

Stößt Europa an seine Grenzen? Kann eine gemeinsame Politik der Mitgliedstaaten den Ursachen für massenhafte Migration wirksam entgegentreten? Sind die Regeln der Europäischen Union zum Grenzschutz zeitgemäß? Braucht Europa neue Regeln für das Verfahren zur Anerkennung und die Aufnahme von Flüchtlingen? Und vor allem: Lässt sich nachhaltig innere Sicherheit in einem Europa ohne Binnengrenzen gewährleisten?

Prof. Dr. Martin Selmayr ist seit 2014 Kabinettchef von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker. Er ist deutscher Rechtswissenschaftler, Honorarprofessor für Europäisches Wirtschafts- und Finanzrecht an der Universität des Saarlandes, Lehrbeauftragter für das Recht der Wirtschafts- und Währungsunion an der Europa-Universität Krems und ehrenamtlicher Direktor des an der Universität Passau ansässigen Centrums für Europarecht. Er steht der CDU und der Europäischen Volkspartei (EVP) nahe.

Oliver Bendixen (BR) ist sei über 40 Jahren für BR Hörfunk und BR Fernsehen journalistisch tätig.

In Kooperation mit

Europäische Kommission               Akademie für politische Bildung

 

European Convention "I have a dream" - Vision Europa
Was schätzen Sie an Europa? Was möchten Sie verbessern? Diskutieren Sie mit über die Zukunft Europas im Bürgerforum Europa, organisiert vom Netzwerk der proeuropäischen Organisationen Münchens. Machen Sie mit!

Jeweils Mittwoch am 15.03., 18.04. und 16.05.2018
Einlass 18:00 Uhr, Start 19:00 Uhr

Vorschau:
Café Europa #2/10
, 7.06.2018 Maut, Vignette, Wegelagerei?
Verkehrsinfrastruktur zwischen Kleinstaaterei und einem Europa ohne Grenzen
Café Europa #3/10, 19.07.2017: Brexit wider Willen? Großbritannien und das Europa der 27