DAS KOMPLETTE PROGRAMM

SALON IM LUITPOLD

Salon Luitpold - das Kulturprgramm des Cafe Luitpold - Diskurse mit zahlreichen Referenten

 

Der Salon Luitpold finden an wechselnden Terminen um 20:00 Uhr im Palmengarten des Cafe Luitpold statt.

Abonnieren Sie unsere Salons im Kanal Luitpold auf      You tube Kanal

Newsletteranmeldung: salon@cafe-luitpold.de

 

Download Winter-Salonprogramm 2018/19

 

 

 

 

Organisatorisches zu den Salons:


Der große Zuspruch unserer Salons zwingt uns für Ihr Wohl sich organisatorisch weiterzuentwickeln.
Wir möchten Sie bitten bei Ihrer Reservierung Ihre Präferenz für eine von zwei Kategorien mitzuteilen:

 

Abendessen:
Sitzplatz mit Tisch in direkter Nähe zu den jeweiligen Protagonisten (in Verbindung mit Speisen & Getränken)

oder

Apéro:
Sitzplatz in Verbindung mit Getränken. Bei später Ankunft und sehr großem Andrang, eventuell ein Hocker-, Treppen- oder Steh Platz auf der Galerie (gerne kann man auch im Anschluss an die Veranstaltung bis 22.30 Uhr, nach „Umzug an einen Tisch“, noch gespeist werden).

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir ab 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung nicht wahrgenomme Reservierungen anderweitig vergeben. Damit Sie dem spannenden Programm ungestört folgen können, servieren wir Ihnen auch gerne bereits im Vorfeld der Veranstaltung Ihre frei gewählten Speisen und Getränke.

Mit Ihrer Konsumation leisten Sie einen wertvollen Beitrag, um weiterhin Protagonisten aus Politik, Kunst, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft mit Rang und Namen, ohne Eintritt zu erheben.

 

In Vorfreude auf viele genuß- und diskursreiche Veranstaltungen!

 

 

Dienstag, 18.09.2018 , 20:00 Uhr

SALON LUITPOLD - SEPARATISMUS IN KATALONIEN

Separatistische Bestrebungen haben in Katalonien schon eine  längere Tradition, zu der die Franco-Diktatur beigetragen hat. Dennoch hat die jüngste, mit Carles Puigdemont verbundene Eskalation die europäischen Staaten überrascht. Entsprechend hilflos fragen sie sich, ob hier ein legitimes Selbstbestimmungsrecht geltend gemacht wird, oder ob es sich nur um eine illegitime Desintegration Europas handelt. Antworten auf diese und weitere Fragen suchen die Politikwissenschaftlerin Sabine Riedel (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin), der Völkerrechtler Christian Walter (LMU), der Psychiater Thomas Schulze (LMU) und der katalanische Journalist Oriol Serra, moderiert von dem Politikwissenschaftler Karsten Fischer (LMU). 

Sabine Riedel ist Professorin für Politikwissenschaft und arbeitet nach Stationen an der LMU, der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, an der Uni Magdeburg, Alfred-Grosser-Gastlehrstuhl Sciences Po Paris/Nancy, aktuell an der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin (SWP). Ihre Forschungsgebiete sind die kulturelle Zukunft Europas, Demokratien im gesellschaftlichen Wandel, Konflikte um nationale Identitäten und Minderheiten, der vielstimmige Islam in Europa, interkulturelle Dialoge mit islamischen Staaten, Verhältnis von Religion und Politik im EU-Nachbarschaftsraum (Osteuropa und Nordafrika).

Christian Walter ist seit 2011 Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Ludwig Maximilians-Universität München nach Stationen am Bundesverfassungsgericht als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. P. Kirchhof und Prof. Dr. Dr. U. Di Fabio, Universität Heidelberg, Universität Montpellier, der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und an der Harvard Law School.  Er ist u.a. Hauptantragssteller der Exzellenzinitiative bewilligten Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Moderne und Vormoderne“ und in vielen Wissenschaftlichen Gremien, Ämter und Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen tätig. U.a.

Stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der Deutschen Sektion der Internationalen Juristenkommission, Mitglied des Rates der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht (seit April 2009), Mitglied des Vorstands der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung Mitherausgeber der Schriftenreihe „ius internationale et europaeum“ im Verlag Mohr (Siebeck) zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn, Gutachtertätigkeit für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Oxford University Press (OUP), Prozessvertretungen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Bundesverfassungsgericht.

Thomas G. Schulze ist deutscher Psychiater (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie). Er ist Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und hat dort den Lehrstuhl für Psychiatrische Phänomik und Genomik inne. Damit verbunden ist die Leitung des gleichnamigen Instituts (IPPG) am Klinikum, zu dem eine Spezialambulanz zur Behandlung von Patienten mit bipolarer Störung gehört. Schulze forscht auch an der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland, USA. Thomas Schulze studierte Medizin an den Universitäten Nürnberg-Erlangen, Barcelona (Katalonien), University of North Carolina (Chapel Hill, NC, USA) und Wake Forest University (Winston-Salem, NC, USA). Im Fokus seiner Forschung stehen die Wechselwirkungen zwischen Genen und Umwelt bei psychischen. Das Ziel dieser Forschung ist es in Zukunft psychische Erkrankungen aufgrund umfassender Kenntnisse biologischer sowie nicht-biologischer Faktoren früher zu erkennen und sie individueller als bisher behandeln zu können.

Oriol Serra ist Korrespondent des Senders „Televisió de Catalunya (TV3) & Catalunya Ràdio“ in Berlin und hat u.a. Germanistik und Journalismus an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona studiert. In seiner beruflichen Laufbahn hat er u.a. beim ADAC und bei DRÄGER gearbeitet.

Prof. Karsten Fischer ist Politikwissenschaftler, Philosoph und Jurist. nach Stationen an der Humboldt-Universität zu Berlin, Greifswald, Friedrichshafen und Vallendar ist erseit 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie and der LMU und Direktor des Geschwister-Scholl-Institut. U.a. gehört er dem Advisory Board des Forschungsprojekts "The Origins of Political Philosophy in Ancient Greece" der Universität Uppsala an.

Freitag, 21.09.2018 , 19:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD - SCIENCE DINNER

Gleich vier Mal ist Kim Ludwig-Petsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hauptabteilung Bildung und interaktive Vermittlung mit Schwerpunkt Physik vom Deutschen Museum bei uns zu Gast. Erleben Sie erstaunliche Experimente und begreifen Sie spielerisch Naturphänomene gemeinsam mit Ihren Tischnachbarn. Dieser Abend verbindet auf unterhaltsame Weise Naturwissenschaften, Kunst und kulinarischen Genuss. Neben einer Vielzahl verblüffender Experimente auf der Bühne und an den Tischen, erwartet Sie ein abgestimmtes 3-Gänge-Menü mit einer exklusiven musikalischen Begleitung durch Petra Lewi.

Eine Kooperation mit dem Deutschen Museum München. Infos auch unter experimentierbar.de

 

p. Person: 39,00 Euro (Menü und inklusive Apéritif)
p. Person: 14,50 Euro (nur Apéritif) auf der Galerie

Frühzeitige Reservierung erforderlich unter T 089 242875-11 oder info@cafe-luitpold.de

 

Wir bitten um Überweisung des Betrages der Veranstaltung mit Angabe der genauen Bezeichnung, Datum und Teilnehmernamen innerhalb von mindestens 6 Werktagen vor Veranstaltungsbeginn.
Bankverbindung: La Gaterie GmbH& Co.KG
IBAN DE49702501500022112742  BIC BYLADEMIKMS

Bei einer Absage von weniger als 48 Stunden von Veranstaltungsbeginn wird der bereits bezahlte Ticketpreis nicht zurückerstattet.

Samstag, 22.09.2018 , 19:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold - Science Dinner

Gleich vier Mal ist Kim Ludwig-Petsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hauptabteilung Bildung und interaktive Vermittlung mit Schwerpunkt Physik vom Deutschen Museum bei uns zu Gast. Erleben Sie erstaunliche Experimente und begreifen Sie spielerisch Naturphänomene gemeinsam mit Ihren Tischnachbarn. Dieser Abend verbindet auf unterhaltsame Weise Naturwissenschaften, Kunst und kulinarischen Genuss. Neben einer Vielzahl verblüffender Experimente auf der Bühne und an den Tischen, erwartet Sie ein abgestimmtes 3-Gänge-Menü mit einer exklusiven musikalischen Begleitung durch Petra Lewi.

Eine Kooperation mit dem Deutschen Museum München. Infos auch unter experimentierbar.de

 

p. Person: 39,00 Euro (Menü und inklusive Apéritif)
p. Person: 14,50 Euro (nur Apéritif) auf der Galerie

Frühzeitige Reservierung erforderlich unter T 089 242875-11 oder info@cafe-luitpold.de

 

Wir bitten um Überweisung des Betrages der Veranstaltung mit Angabe der genauen Bezeichnung, Datum und Teilnehmernamen innerhalb von mindestens 6 Werktagen vor Veranstaltungsbeginn.
Bankverbindung: La Gaterie GmbH& Co.KG
IBAN DE49702501500022112742  BIC BYLADEMIKMS

Bei einer Absage von weniger als 48 Stunden von Veranstaltungsbeginn wird der bereits bezahlte Ticketpreis nicht zurückerstattet.

Dienstag, 09.10.2018 , 20:00 - 22:00 Uhr

SALON LUITPOLD - WIE DIE REVOLUTION DIE WELT VERÄNDERT

Wie die Revolution 4.0 die Welt verändert?!

Beleuchtung des Spannungsfeldes zwischen Robocalypse und Digital Utopia mit Alexandra Borchardt/ Reuters Institute University of Oxford, Sabine Pfeiffer/FAU Erlangen-Nürnberg und Ulrich Schäfer/SZ

 

Die digitale Welt verändert nicht nur Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, sie schafft auch einen neuen Menschen. Ständig vernetzt, scheint er der Mittelpunkt eines selbst gestalteten Universums zu sein. Tatsächlich aber werden wir manipulierbar, abgelenkt und getrieben. Wie verändern die neuen Technologien unsere Sicht auf die Welt? Können wir mehr mitbestimmen, oder werden wir zu nützlichen Idioten ökonomischer und politischer Interessen? Welche Prozesse sozialer Innovationen sind nötig, um die unbestreitbaren Vorteile der Digitalisierung zu realisieren?

Alexandra Borchardt ist „Director of Strategic Development at the Reuters Institute for the Study of Journalism at the University of Oxford“. Zuvor war Sie „Chefin vom Dienst“ der Süddeutschen Zeitung, nach Stationen u.a. in der Gründungsredaktion der Financial Times Deutschland. Zusätzlich lehrt Sie an der TU München “Leadership and Strategy in the 21st Century“. In 2018 hat sie das viel rezensierte Buch „Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt“ veröffentlicht.

Sabine Pfeiffer leitet an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik – Arbeit – Gesellschaft, nach Stationen an der Uni Hohenheim und der Hochschule München.

Nach Stationen beim „Spiegel“ in der Wirtschaftsredaktion und später im Parlamentsbüro ist Ulrich Schäfer seit 2003 für die Süddeutsche Zeitung tätig. Zuerst als stellvertretender Leiter des Parlamentsbüros und leitender Wirtschaftsredakteur. Seit Mai 2013 bekleidet er mit Marc Beise die Leitung der Wirtschaftsredaktion.

Donnerstag, 18.10.2018 , 20:00 - 22:00 Uhr

CAFE EUROPA #1 DIE EUROPÄISCHE UNION

Die Europäische Union: Eine Weltmacht wider Willen?

Die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik  zwischen Anspruch und Wirklichkeit

 

Syrien, Russland, Türkei, Irak, Iran, Afghanistan, Nordkorea, internationaler Terrorismus, … – wir scheinen zunehmend in einer Ära der Weltunordnung zu leben. Verlässlichkeit, stets als das höchste Gut in internationalen Beziehungen gehandelt, wird immer mehr durch nationalistische Reflexe, durch einen vielerorts aufflammenden Protektionismus, durch autoritäre Machtgebaren und unabgestimmte Alleingänge hintertrieben – und damit auch über Jahrzehnte gewachsene Vertrauensverhältnisse offensichtlich zur Makulatur. Weltpolitische Akteure ziehen sich anscheinend aus ihrer traditionell wahrgenommen Verantwortung für die globale Werteordnung zurück.

Welche Rolle nimmt aber die Europäische Union in dieser neuen Welt(un)ordnung ein? Als Staatenverbund mit mehr als 500 Millionen Einwohnern, als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt sowie als Garant einer der drei Leitwährungen ist sie längst zu einer globalen Supermacht avanciert. Aber anstelle, dass sie als Werte- und Wirtschaftsmacht dieses Potenzial in die Waagschale wirft und durch europäisches konzertiertes Handeln den wachsenden globalen Ungewissheiten und Unsicherheiten entgegensteuert, scheint sie von außen diesen Missentwicklungen eher unbeteiligt zuzuschauen und sich an inneren Konflikten aufzureiben. Sei es an der überfälligen Bewältigung der Migrationsphänomene samt der Etablierung eines Verteilungsschlüssels, sei es an einer nachhaltigen Lösungsstrategie für die nach wie vor schwelende Eurokrise, sei es an Erosionstendenzen mit dem vollzuziehenden Brexit und oder den euroskeptischen Stimmungen, vor allem in den Visegrád-Staaten.

Wie ist es tatsächlich um die Macht und Einflusspotenzial der Soft Power EU bestellt? Wo liegen die Chancen, aber auch Hindernisse und Grenzen für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU? Was kann die Union neben dem, unter ihrer Federführung verhandelten Iran Abkommens als außenpolitische Erfolge verbuchen? Welche Antworten hat sie auf die gegenwärtigen sicherheitspolitischen Herausforderungen – sei es in Syrien, Afghanistan oder Nordkorea – parat? Welche Strategien und Möglichkeiten hat sie im drohenden Außenhandelskrieg mit den Vereinigten Staaten? Welche glaubwürdigen Antworten kann und sollte sie als Wertemacht auf die Entwicklungen etwa in der Türkei, in Russland oder Saudi Arabien vorweisen?

Referenten:
Wir haben hochkarätige Politiker, Experten und Journalisten eingeladen. Wir werden ca vier Wochen vor der Veranstaltung die schriftlich bestätigten Teilnehmer auf unserer Homepage veröffentlichen und Sie über unseren Newsletter informieren. Sollten Sie ihn noch nicht abonniert haben, schreiben Sie uns: salon@cafe-luitpold.de

 

Dienstag, 23.10.2018 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD DAS NEUE UND DIE AVANTGARDE

Das Neue und die Avantgarde oder: Über die Revolution in der Kunst

Ein Abend mit Sybille Ebert-Schifferer/Kunsthistorikerin und Michael Hofstetter/Künstler und Theoretiker.


Muß gute Kunst Avantgarde/revolutionär sein?“ Dieser Frage wollen sich unsere beiden Protagonisten stellen. Hofstetter überschreitet in seinen Werken das Autonomiepostulat der modernen Kunst und holt den Betrachter als Benutzer in und bisweilen auf sein Werk. Er spielt mit dem unentschiedenen Status des Kunstwerks zwischen Intentionslosigkeit und Inbesitznahme durch die Rezeption. Hofstetter ist Fotograf – auch wenn seine Kunstwerke keine Fotografien sind. Denn die Fotografie ist mehr als eine Technik: Sie bestimmt den Blick des Betrachters. Sie verwandelt das offene Schauen auf Welt in einen aneignenden Blick und vollzieht so einen Perspektivenwechsel: Kunst ist nicht mehr, wie es die erste Avantgarde der Moderne verkündete, das Labor einer offenen und besseren Zukunft – Kunst ist immer schon verstrickt in das Begehren des Betrachters und damit ein Ereignis der Vergangenheit. Was ist dann aber heute Avangarde? Warum muss der „neue akademische“ Künstler sein Werk auch erklären und einordnen können, um dem Diktat der Diskursivität als Erfolgsvoraussetzung zu folgen? Ist „zeitgenössische Kunst“ vollkommen Entschlackt von jeglichem wirklichen Inhalt? Sind Ort- und Zeitlosigkeit notwendige Voraussetzungen für den boomenden Kunstmarkt? Welche Rolle spielte die historisierende Transformation, die Postrationalisierung durch die Kunsthistoriker? Eine unterhaltsame und interessante Diskussion auf und neben dem Podium ist garantiert.

 
Sybille Ebert-Schifferer ist Kunsthistorikerin. Nach dem Studium der Musikwissenschaft, der Theaterwissenschaft, der Philosophie und der Kunstgeschichte an der LMU, war Sie zuerst als als Regieassistentin und Dramaturgin aktiv. Nach Stationen als Austellungsmacherin in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main, dem Hessischen Landesmuseums in Darmstadt, leitete Sie als Generaldirektorin die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.  Von 2001 bis 2018 war sie Direktorin der Bibliotheca Hertziana, des Max-Planck-Instituts für Kunstgeschichte in Rom. Sie ist ausgewiesene Caravaggio-Expertin. 

Michael Hofstetter studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Tübingen, Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in München und Fotografie an der School of Visual Arts New York. Seit 1993 lehrt er in verschiedenen Positionen an der Akademie der Bildenden Künste München und hat verschiedenste Preise gewonnen. Seine Werke sind u.a. in die Sammlungen der Städtische Galerie Lenbachhaus, der BMW Group, Kunststiftung Altana und Allianz aufgenommen worden.

Dienstag, 06.11.2018 , 20:00 - 22:00 Uhr

SALON LUITPOLD FÜR EINE GELASSENE LEBENSFÜHRUNG

Ein Abend mit Barbara Stamm, Anselm Bilgri und Nikolaus Birkl

 

Seit den 70er Jahren ist Barbara Stamm in der Politik aktiv. Zuerst als Stadträtin in Würzburg, dann Abgeordnete im Landtag, Staatssekretärin und schließlich Sozial- und Gesundheitsministerin. Seit 2008 ist sie neben dem Ministerpräsidenten als Vertreterin des Souveräns das weibliche Gesicht des Freistaats. Sie gilt als das soziale Gewissen der CSU und führt seit Jahren die Liste der beliebtesten bayerischen Politiker an. Dabei strahlt sie immer Ruhe und Gelassenheit aus, die sie – so steht zu vermuten – auch anderen Entscheidungsträgern zu vermitteln vermag. Darüber und über die Grundlagen einer solchen Haltung werden Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl von der Akademie der Muße mit der Politikerin sprechen.

Eine Kooperation mit der Akademie der Muße
www.akademie-der-musse.de

Dienstag, 13.11.2018 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD c/o KURSBUCH

Post-Fake-Marketing

„Tod der Werbung“ mit Hermann Sottong, Michael Trautmann, moderiert von Peter Felixberger

Dass Werbung mehr und mehr in Ungnade fällt, liegt auch an der Art und Weise, wie sie vielfach kommuniziert, an den Versprechungen, die sie uns macht und häufig genug auch daran, dass sie unsere Intelligenz beleidigt. Marken malen uns die Produktwelt in den schönsten Farben, die den Alltag zum quietschbunten Glückserlebnis machen und versprechen Wünsche zu erfüllen, die in den Köpfen der Angesprochenen womöglich noch nicht einmal existieren. Und weil die Bilder der Kreativen so schön, die transportierten Versprechungen so verlockend sind, kaufen die Leute. So weit, so logisch? Wie also werden Marken eigentlich zu Marken?

Hermann Sottong wechselte zum Studium von der Saar an die Isar, wo die prägende Begegnung mit Strukturalismus und Semiotik zur Promotion über Denksysteme in der Literatur des 19. Jahrhunderts erlebte. Sein Freiheitsdrang und die Mechaniken des Unibetriebs erwiesen sich als inkompatibel, also gründete er eine Beratungsagentur für Unternehmenskommunikation. Da die kommunikativen Fähigkeiten von Wirtschaftsorganisationen nach seiner Beobachtung eher nicht zugenommen haben, bleibt hier noch viel zu tun.

Dr. Michael Trautmann, Gründer und Chairman der Werbeagentur Thjink, wird seit Jahren als Marketingikone gehandelt. u.a. wegen folgender renommierten Stationen: Global head of Marketing AUDI, Geschäftsführer bei Springer & Jacobi, zuvor bei Kempertrautmann, bis dann gemeinsam mit André Kemper die Firma Thjnk wurde. Als bisher einziger Deutscher war er sowohl Mitglied der Cannes Lions Jury als auch in den Jurys des deutschen Effie, des Euros und des Global Effie vertreten.

Peter Felixberger ist Programmgeschäftsführer der Murmann Publishers und Herausgeber des Kursbuches.


Mittwoch, 14.11.2018 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD GENERATIONENGERECHTIGKEIT

Generationengerechtigkeit, nach mir die "Sinnflut"?!

Ein Abend mit Daniel Cohn-Bendit (angefragt), Lukas Köhler und Andreas Lenz, moderiert von Johan Schloemann.

 

„Die Zukunft hat schwache Advokaten“, so umschrieb Wolfgang Kersting, Professor für politische Philosophie, das Problem. Dabei interessiert die heutigen Generationen die Zukunft ihrer Kinder grundsätzlich schon. Doch offenbar reicht guter Wille allein nicht aus, um auf gesamtgesellschaftlicher Ebene funktionsfähige Institutionen zu schaffen, die Nachhaltigkeit sicherstellen. Nie waren einerseits der technische Fortschritt so schnell, die Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten, so vielfältig und die Lebenserwartung so hoch, wie in den letzten Jahrzehnten. Doch andererseits zeigen Themen wie Staatsverschuldung, Rentnerdemokratie und Klimawandel, dass unser Erbe auch Schattenseiten mit sich bringt. Wodurch entstehen diese Schattenseiten? Und sind sie unausweichlich? Wir wollen Schlaglichter werfen aus unterschiedlichen Perspektiven, Ursachen und Verantwortlichkeiten suchen und das Problembewusstsein schärfen.

„Ich fürchte, wir sehen gerade die Vorboten einer Rentnerdemokratie: Die Älteren werden immer mehr, und alle Parteien nehmen überproportional Rücksicht auf sie. … Das könnte am Ende in die Richtung gehen, dass die Älteren die Jüngeren ausplündern.“ (Roman Herzog, 2008)

 

Lukas Köhler ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages für die FDP. Nach Zivildienst und Studium der Philosophie in München und London, übernahm er nach der Dissertation die Geschäftsführung des Zentrums für Umweltethik und Umweltbildung an der Münchner Hochschule für Philosophie der Jesuiten. Er ist Ordentliches Mitglied und Obmann für die FDP-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Andreas Lenz trat früh der Jungen Union und 2003 der CSU bei. Nach Banklehre und BWL Studium in Rosenheim, promovierte er an der LMU. 2013 gewann Lenz bei der Bundestagswahl das Direktmandat im Wahlkreis Erding – Ebersberg. Im aktuellen Bundestag arbeitet Lenz als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung. Lenz ist ebenso wie Köhler Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.

Johan Schloemann studierte Klassische Philologie und Philosophie in Freiburg, Kopenhagen und Berlin; er wurde an der Berliner Humboldt-Universität mit einer Arbeit zur griechischen Rhetorik promoviert und war Visiting Fellow an der School of Advanced Study der University of London; er arbeitete als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin und als PR-Berater; seit 2004 ist er im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung für Sachbücher, Geisteswissenschaften und Bildungsfragen zuständig.

Donnerstag, 15.11.2018 , 18:30 - 22:00 Uhr

CAFE EUROPA #2 MAUT, VIGNETTEN

Maut, Vignetten, Wegelagerei?
Verkehrsinfrastruktur zwischen Kleinstaaterei und einem Europa ohne Grenzen

 

Thematische Eckpunkte:
-Widerstreit nationaler Politiken in der Verkehrs(infrastruktur)politik
-Mautsysteme und Mautprojekte: nationale Lösungen vs. EU-weites System
-TEN – grenzüberschreitende Verkehrsinfrastrukturprojekte (z.B. Brennerbasistunnel)
-Verlagerung von Straße auf Schiene 
-klimaschonende Verkehrspolitik

Wir haben hochkarätige Politiker, Experten und Journalisten eingeladen. Wir werden jeweils ca. vier Wochen vor der Veranstaltung die schriftlich bestätigten Teilnehmer auf unserer Homepage veröffentlichen und Sie über unseren Newsletter informieren. Sollten Sie ihn noch nicht abonniert haben, schreiben Sie uns: salon@cafe-luitpold.de

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