DAS KOMPLETTE PROGRAMM

SALON IM LUITPOLD

Salon Luitpold - das Kulturprgramm des Cafe Luitpold - Diskurse mit zahlreichen Referenten

 

Der Salon Luitpold findet an wechselnden Terminen in den meisten Fällen um 20:00 Uhr im Palmengarten des Cafe Luitpold statt. Bitte beachten Sie die Ausnahmen.

Abonnieren Sie unsere Salons im Kanal Luitpold auf      You tube Kanal

Newsletteranmeldung: salon@cafe-luitpold.de

Download neues Frühjahr/Sommer Programm 2019

 

 

 

 

Organisatorisches zu den Salons:


Der große Zuspruch unserer Salons zwingt uns für Ihr Wohl sich organisatorisch weiterzuentwickeln.
Wir möchten Sie bitten bei Ihrer Reservierung Ihre Präferenz für eine von zwei Kategorien mitzuteilen:

 

Abendessen:
Sitzplatz mit Tisch in direkter Nähe zu den jeweiligen Protagonisten (in Verbindung mit Speisen & Getränken)

oder

Apéro:
Sitzplatz in Verbindung mit Getränken. Bei später Ankunft und sehr großem Andrang, eventuell ein Hocker-, Treppen- oder Steh Platz auf der Galerie (gerne kann man auch im Anschluss an die Veranstaltung bis 22.30 Uhr, nach „Umzug an einen Tisch“, noch gespeist werden).

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir ab 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung nicht wahrgenomme Reservierungen anderweitig vergeben. Damit Sie dem spannenden Programm ungestört folgen können, servieren wir Ihnen auch gerne bereits im Vorfeld der Veranstaltung Ihre frei gewählten Speisen und Getränke.

Mit Ihrer Konsumation leisten Sie einen wertvollen Beitrag, um weiterhin Protagonisten aus Politik, Kunst, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft mit Rang und Namen, ohne Eintritt zu erheben.

 

In Vorfreude auf viele genuß- und diskursreiche Veranstaltungen!

 

Um Anmeldung wird gebeten mit Angabe des Namen, Personenanzahl, Salon Namen und Kategorie an:
info@cafe-luitpold.de

Mittwoch, 15.05.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold: Europa vor dem Zusammenbruch?

Ein Abend mit PD Dr. Karin Schnebel, Moritz Leibinger und Delian Schnebel. c/o Gesellschaftswissenschaftliches Institut München für Zukunftsfragen (GIM).

 

Die Wahlen zum Europäischen Parlament stehen kurz bevor. Die Gesellschaft gespalten; auf der einen Seite stehen die begeisterten Europaanhänger und auf der anderen Seite sind die Europaskeptiker, die der Ansicht sind, dass Europa unsere Kultur zerstört, dass die Europäische Union gar von den Deutschen finanziert wird und dass dieses Gebilde nur den armen Ländern nützt, aber dass Europa insgesamt in der Weltpolitik sowieso nur 7% der Bevölkerung ausmacht und daher wenig ausrichten kann. Diese zwei Lager wollen wir hier in eine spannende Diskussion führen.

Hier soll am Beispiel Flucht und Asyl kontrovers diskutiert werden, wie die verschiedenen Seiten ihre Anliegen begründen bzw. begründen können. Kann es eine Lösung für ganz Europa geben oder ist mit diesem Thema gar das Ende von Europa angekündigt worden. Fast 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Warum verlassen so viele Menschen ihre Heimat und suchen Schutz in Europa? Was passiert mit Schutzsuchenden in der Europäischen Union? Welche Regelungen bestehen derzeit in der EU und wie werden diese umgesetzt? Hier sollen freiwillige Teilnehmende ermutigt werden, sich auf politische Diskussionen über die Europäische Union und den Referenten einzulassen. Teilnehmende, die mitmachen wollen, übernehmen hierzu Rollen von führenden Politikern der Europäischen Staaten. Sie erhalten vorab Informationen und eine Einführung und üben sich dann darin, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen und darüber zu diskutieren. Das Publikum ist nach kurzer Diskussion auf dem Podium eingeladen ebenfalls mitzumachen. Natürlich können dann auch weitere, damit zusammenhängende Themen diskutiert werden, wie der Brexit, oder Unruhen in verschiedenen Teilen Europas, etc.

Bitte Anmeldung unter info@cafe-luitpold.de

 

 

Donnerstag, 23.05.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold c/o C.H. BECK Die hohe Kunst des Alterns

Kleine Philosophie des guten Lebens!

 

Ein Abend mit Otfried Höffe

 

Altern will gelernt sein, sagt der Tübinger Philosoph Otfried Höffe. Umfassend behandelt er auch die ökonomischen, medizinischen, juristischen und sozialen Aspekte des Themas und fragt sehr konkret nach den Voraussetzungen, um in Würde glücklich altern zu können. Das Buch richtet sich unmittelbar an die Betroffenen und behandelt auch die Themen Sterben und Tod. Denn was die Erfahrung lehrt, das hat die Forschung längst bestätigt: Dass man die dem Alter entgegenwirkenden Kräfte zu einem erheblichen Teil bei sich und in sich selbst findet.

 

Prof. Otfried Höffe lehrte u.a. in Freiburg/Schweiz, Zürich, sankt Gallen und Tübingen, wo er die Forschungsstelle Politische Philosophie leitet. Bei C.H.BECk erschienen zuletzt: "Geschichte des politischen Denkens. Zwölf Porträts und acht Miniaturen" (2016) und "Kritik der Freiheit. Das Grundproblem der Moderne" (2015).

 

Gemeinsam mit C.H.BECK Verlag

Dienstag, 28.05.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD C.H.BECK

Salon Luitpold c/o C.H. Beck Russisches Roulette, Vom Kalten Krieg zum Kalten rieden

 

Ein Gespräch mit Horst Teltschik und Stefan Kornelius/SZ

 

Die NATO und Russland befinden sich in einer Eskalationsspirale, die nicht selten an Sandkastenspiele trotziger Kinder erinnert: Truppen werden an die Grenze verlegt, die Militärs führen Manöver durch, die jeweils klar gegen den anderen gerichtet sind, es wird aufgerüstet und von gegenseitigem Vertrauen ist nichts mehr zu spüren. Wie konnte es so weit kommen? Horst Teltschik zeigt in seinem Buch, wie die Chancen von 1989/90 auf eine stabile internationale Friedensordnung verspielt wurden und warum die heutige Konfrontation zwischen NATO und Russland durch eine neue Entspannungspolitik entschärft werden muss.

 

Horst Teltschik war unter Helmut Kohl stellvertretender Leiter des Kanzleramtes und Chef der Abteilung für auswärtige Beziehungen. Als Sonderbeauftragter spielte er eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen zur deutschen Einheit 1989/90. Von 1999 bis 2008 leitete Horst Teltschik die Münchner Sicherheitskonferenz.

Stefan Kornelius ist Ressortleiter Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung

 

Gemeinsam mit C.H. BECK Verlag

 

Mittwoch, 29.05.2019 , 20:00 - 22:00 Uhr

SALON LUITPOLD FÜR EINE GELASSENE LEBENSFÜHRUNG

Ein Abend mit Prof. Dr. Michael von Brück, Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl

 

Der gebürtige Dresdener Michael von Brück war bis zu seiner Emeritierung 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er studierte Theologie und Indologie in Rostock, Buddhismus und indische Philosophie in Madras. Seit 1985 ist er zudem Zen- und Yogalehrer und ein vertrauter Gesprächspartner des Dalai Lama. Achtsamkeit und Gelassenheit sind Kernbegriffe der fernöstlichen Lebenskunst. Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl freuen sich auf einen spannenden und informativen Diskurs für eine gelassene Lebensführung.

 

Dienstag, 04.06.2019 , 20:00 - 22:00 Uhr

SALON LUITPOLD: QUO VADIS DEUTSCHLAND

Ein philosophisch-ökonomisches Gespräch über ein Land am Scheideweg mit Buchautor Timo Baudzus und Philosoph Nikil Mukerji

 

Die Arbeitslosenzahl ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die Konjunktur läuft und der Staat beginnt endlich, damit seine Schuldenlast abzutragen. Deutschland geht es gut, könnte man meinen. Aber es gibt auch Schattenseiten, und die liegen vor allem in der Zukunft: Politik und Wirtschaft drohen, die Digitalisierung zu verschlafen. Die staatlichen Rettungsaktionen im Zuge der Finanz- und Eurokrise haben dem deutschen Steuerzahler gigantische Ausfallrisiken beschert. Und die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Diese Entwicklungen werfen schwierige Fragen an der Schnittstelle zwischen Philosophie und Ökonomie auf. Timo Baudzus und Nikil Mukerji werden über einige dieser Fragen sprechen und auch mögliche Lösungen diskutieren.

 

Timo Baudzus ist Buchautor („Unsere fetten Jahre sind vorbei“, FinanzBuch Verlag) und Wirtschaftsjournalist bei Focus Money.

Nikil Mukerji ist Philosoph, Unternehmensberater und Autor („Die 10 Gebote des gesunden Menschenverstandes“, Springer). Derzeit ist er als Geschäftsführer des Studiengangs Philosophie Politik Wirtschaft (PPW) an der LMU München tätig und selbständiger Berater für das Institut für Argumentation (München).

Donnerstag, 06.06.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold - Der Rechtsstaat: Gigant in Gefahr?

Salon Luitpold Der Rechtsstaat: Gigant in Gefahr?

 

Mit Jens Kersten, Christoph Möller und Karsten Fischer

 

Der Rechtsstaat ist ein Erfolgs- und Exportmodell moderner westlicher Demokratie. Heutzutage wird die »rule of law« jedenfalls allenthalben befürwortet. Allerdings gibt es nicht nur unterschiedliche Verständnisse, sondern vielerorts auch unzureichende Berücksichtigung des Rechtsstaatsprinzips, und das gilt zunehmend auch in den etablierten westlichen Demokratien und den mittel- und osteuropäischen Transformationsstaaten: US-Präsident Trump behindert rechtsstaatliche Ermittlungen und polemisiert gegen Urteile unabhängiger Gerichte, der polnische Präsident Kaczynski und der ungarische Ministerpräsident Orbán versuchen, die Verfassungsgerichtsbarkeit auszuhebeln, und Alexander Gauland hat ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs als »Brüsseler Diktat« bezeichnet und zu seiner Mißachtung aufgerufen.

Vor diesem Hintergrund lädt der Salon dazu ein, die Frage, welchen Sinn das Rechtsstaatsprinzip hat,wie seine aktuellen Herausforderungen einzuschätzen sind, und welche Zukunftsperspektiven sich entwickeln lassen, mit zwei Experten zu diskutieren.

 

Prof. Dr. Jens Kersten ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen vom Staats-, Verwaltungs- und Europarecht über das Biomedizinrecht bis zu Digitalisierung, Demographie und Arbeitsrecht.

Prof. Dr. Christoph Möllers, LL.M. ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Träger des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Verfassungsrecht, Rechtsvergleich, Demokratie-, Rechts- und Normentheorie sowie Regulierungsrecht.

Prof. Dr. Karsten Fischer, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wird die Diskussion moderieren.

Dienstag, 18.06.2019 , 19:00 - 23:00 Uhr

Salon Gastrosophique - Champagner-Soirée mit Lesung

Französische Tafelgeschichten – Champagner-Soirée mit Lesung

 

„Emma rieselte ein Schauder über den ganzen Körper“

 

Die Perlage des Champagne hat schon immer Dichter inspiriert,Flirts begünstigt, Menus veredelt. Dr. Peter Peter, Autor einer „Kulturgeschichte der französischen Küche“, liest seine poetischen Lieblingsstellen. Begleitet werden die literarischen und kulinarischen Kostproben vom „Münchner“ Champagner der Winzerin Valérie Hattat-Decker.

 

Peter Peter unterrichtet am Gastrosophiezentrum der Universität Salzburg und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Er schreibt. u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

 

8 Gänge Menü 39 Euro p. P., Weinbegleitung 18 Euro p. P. Frühzeitige Reservierung erforderlich.

Reservierungen ausschließlich per Email unter info@cafe-luitpold.de

 

Bitte überweisen Sie den aufgeführten Betrag der jeweiligen Veranstaltung mit Angabe der genauen Bezeichnung, Datum und Teilnehmernamen mindestens 6 Werktage vor Veranstaltungsbeginn an folgende Bankverbindung: La Gâterie GmbH Co.KG IBAN: DE49 70250150 0022 1127 42 BIC:YLADEM1KMS. Bei einer Absage der Teilnahme von weniger als 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn wird der bereits bezahlte Ticketpreis nicht zurückerstattet.

 

Sonntag, 23.06.2019 , 11:00 - 13:00 Uhr

ANALOG SONNTAG

Analog Sonntag (Idee von Patrick Molnar, Sebastian Zimmerhackl und Fabian Knöbl) versteht sich als Labor, Werkstatt, Spielzimmer und Ideenfabrik.

 

Das oberste Anliegen ist es, ohne digitale Hilfsmittel zu arbeiten: analog - mit den eigenen Händen und den uns umgebenen Materialien.Inspiration, Motivation und letztendlich der Spaß an der Sache zählen zu den wesentlichen Faktoren bei der Arbeit. Während der gemeinsamen Workshops versuchen wir die alltägliche Sicht der Dinge durch Experimente und Aufgabenstellungen/Übungen zu ändern und Zusammenhänge aufzubrechen – ihnen einen anderen Sinn beziehungsweise Unsinn zu geben. Medium/Medien: Zeichnung, Illustration,Installation »Qualifikationsziel«: interdisziplinäres Denken, spielerisches und konzeptionelles Arbeiten, Teamarbeit und nicht zuletzt die Freude am Gestalten. Für Material ist gesorgt. Gerne aber auch „Lieblingsmaterial“ mitbringen. Teilnahme ab 14 Jahren möglich.

 

Idee und Durchführung: Fabian Knöbl (Design Studium, Mainz; Publikationen und Stipendien(u.w Landesstipendium Rheinland Pfalz, Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf; Kunstsammlung des Landes Niederösterreich, Atelierhaus Linz; Landesstipendium Sachsen Anhalt, Künstlerhaus, Salzwedel; Styria Artist Programm, Steiermark, Graz; Extrapool, Nijmegen; Index, Zürich); Ausstellungsbeteiligungen weltweit.

 

Für diese Veranstaltung bitten wir um einen Mindestverzehr bei 19 Euro/p. Person. Kommen Sie gerne rechtzeitig vorher und Speisen Sie schon vorab in Ruhe, oder auch danach. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei einigen wenigen Formaten den international anerkannten Künstlern zumindest moderate Gagen bezahlen wollen. Gleichzeitig verzichten wir auf Eintrittspreise, um möglichst wenig „Schwellenängste“ zu erzeugen und ein heterogenes Publikum anzusprechen. Gerne können Sie ihren Konsum auch teilweise oder ganz durch Mitnahmeartikel z.B. Pralinen oder Weine realisieren. Ihr Kellner hilft! Danke für Ihre Unterstützung.

Dienstag, 25.06.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD Macht die Migration die Demokratie kaputt?

Mit der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Gudrun Brendel-Fischer (MdL), Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer, Prof. Dr. Manuela Pietraß, Dr. Peter Seyferth und PD Dr. KarinB. Schnebel. Dr. Andrea Taubenböck führt in die Wertebündnis-Initiative für Integration und Toleranz ein. c/o Gesellschaftswissenschaftliches Institut München für Zukunftsfragen (GIM) & Stiftung Wertebündnis Bayern.

 

Die Zuwanderungen im Jahr 2015 haben dieses Land verändert. Seither sind die Lager gespalten. Auf der einen Seite die Willkommenskultur, die versucht, alle Menschen, die gekommen sind, aufzunehmen. Auf der anderen Seite bildet sich ein wachsender Anteil der Bevölkerung, welcher die Zuwanderung begrenzen oder gar vermeiden will. Manche wollen die Grenzen öffnen, andere verstehen nicht, dass noch immer nicht alle europäischen Außengrenzen undurchlässig sind. Auch wenn eine Mehrheit der Bevölkerung die bleibeberechtigten Flüchtlinge integrieren will, wird darunter ganz Unterschiedliches verstanden. Geht es dabei darum, bestimmte Werte zu vermitteln oder eher die eigene Herkunftskultur der Zugewanderten zu pflegen? Ersteres kann zur Assimilation führen, letztgenanntes hingegen zur Segregation der Gesellschaft. Je mehr sich Menschen mit diesem Land hier identifizieren, desto größer wird der Ab-stand zu ihrem Herkunftsland. Was ist für die Gesellschaft sinnvoll? Wie kann mit Integration gerade vor der zunehmenden Religionsheterogenität  umgegangen werden? Mit diesem Thema hat sich die Initiative „Integration und Toleranz“ der Stiftung Wertebündnis Bayern befasst und insgesamt 11 Projekte hierzu ins Leben gerufen. Was sind die Grundlagen für ein Gelingen eines solchen Projektes? Und was verstehen wir unter Gelingen? Diese und weitere Fragen diskutieren werden Wissenschaftler und Projektträger.

 

Donnerstag, 27.06.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold: Handschrift

Im Dschungel der Algorithmen c/o Initiative Schreiben e.V.

 

Ein Abend mit Prof. Dr. Michael Piazolo (Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus), Simone Fleischmann (Präsidentin des BLLV - Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V.) und Dr. Michael Krämer (Initiative Schreiben).

 

„Wer nicht schreibt, bleibt dumm“ ist der Titel eines vor kurzem erschienen Buches. Aber bleibt nicht derjenige eher dumm, wer sich nicht mit Algorithmen auskennt und stattdessen immer noch zum Stift greift, wenn Sinnvolles notieren, zu müssen meint? Das, was man heute Digitalisierung nennt, geht längst auf alle unsere Lebensbereiche über. Es ist eine Chance, die Welt noch einmal anders zu begreifen und zu gestalten, als das bisher möglich war. Es verändert aber auch die Menschen und bringt Ängste hervor (wie alle neuen Technologien bisher), es wirft damit politische und gesellschaftliche Fragen auf. Wieso sollte da ausgerechnet das Schreiben, gar noch mit der Hand, in irgendeiner Weise hilfreich sein? Ein Liebesbrief nach allen Regeln der Kunst von einer Künstlichen Intelligenz (AI) geschrieben, ist vielleicht wirklich schöner als das kaum lesbare Gestammel aus tropfender Feder. Oder träumen wir auch in Zukunft immer noch von Nähe statt von Algorithmen?

Anmeldung bitte: info@cafe-luitpold.de

Montag, 01.07.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD : DIE SPD IM AUFWIND?!

Politische Unterhaltung, unterhaltende Politik!

 

Mit Christian Ude, Jan Fleischhauer und Überraschungsgast

Der deutsche Humor hat seinen Tempel: das Kabarett. Eine Tradition, die ins frühe zwanzigste Jahrhundert zurückgeht. Die Satire als Urform der „politischen Hygiene“ in der deutschen Kultur ist in München, mitseinen vielen aufklärerischen Spaß-Anstalten, besonders tief verankert. Kirche und Politik dem Spott preiszugeben, den Mächtigen gegenüber seiner Kritik gemeinsam Luft machen zu können, scheint den Bayern besonders wichtig.

 

Christian Ude, auch genannt der „Bürger King“ pflegte auch während seiner 20jährigen Amtszeit Ausflüge ins Kabarett als Ventil. Gemeinsam mit einem kabarettistischen Überraschungsgast wird er mit Jan Fleischhauer aktuellelandes- und bundespolitische Fragestellungen „spielerisch“ behandeln.

 

Denn es bleiben viele Baustellen, das Klimaschutzgesetz liegt auf Eis, das geplante Ende des Solidarzuschlages bleibt unklar, der Streit um die Grundrente – nicht zuletzt vor dem Hintergrund aktueller Konjunkturprognosen - birgt Zündstoff. Ohnehin haben die Sozialdemokraten mit ihren Sozialstaatsplänen die Latte hochgelegt – ob diese Koalition die Selbstüberprüfung, vereinbart in einer Revisionsklausel, überlebt, verheißt gute Unterhaltung bei dieser attraktiven Konstellation.

Dienstag, 09.07.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold Steinzeit, Neuzeit, Zukunft?

Steinzeit,Neuzeit, Zukunft: Endet die Ernährungs-Evolution mit der Digitalisierung?

 

Mit Bruno Jahn, Prof. Dr. em. Dr. Hannelore Daniel, PD Dr. Uwe Spiekermann, Rupert Lindlmeier,  moderiert von Dr. Malte Rubach

 

Ernährung ist ein heiß diskutiertes Thema. Laut dem letzten Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums 2019 antworten bei Mehrfachnennung 91% der Befragten auf die Frage „Worauf kommt es beim Essen an?“: Gesundheit. 99% geben „Genuss“ an. Dann kommt lange nichts, denn nur 45% nennen „einfache Zubereitung“ und 39% „Kalorien“ als wichtigste Assoziationen. 50% geben an, beim Einkaufen auf das Bio-Siegel zu achten. Die Realität sieht freilich anders aus: Obwohl über 90% Essen und Gesundheit miteinander verbinden, sind zwei Drittel der Deutschen adipös oder übergewichtig, steigen die Diabetes-Erkrankungen an. Obwohl jeder Zweite auf ökologisch erzeugte Lebensmittel Acht geben will, liegt deren Marktanteil im Durchschnitt gerade einmal bei 5,3% (AMI, 2019) und wächst längst nicht mehr zweistellig. Was jedoch boomt, ist der Ratgeber-Markt für Ernährungsweisen, Diäten, Genusskultur und Öko-Romantik. Unter dem Motto "Ernährung - Umwelt und .... Kaffee" bietet der erste Themenabend mit dem Titel "Steinzeit, Neuzeit, Zukunft: Endet die Ernährungs-Evolution mit der Digitalisierung?" einen wissensreichen, spannenden und unterhaltsamen Diskurs über die Ernährung des Menschen, wie er sich seit der Steinzeit verändert hat und dabei die Umwelt in großen Teilen nach seinen Ansprüchen geformt.

 

Prof. em . Dr. Hannelore Daniel, Ernährungswissenschaftlerin, ex-TUM Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie, aff. Fraunhofer, IVV; PD Dr. Uwe Spiekermann, Wirtschaftshistoriker; Rupert Lindlmeier, Landwirt und Lebensmittelunternehmer; Bruno Jahn, Prognostiker und Islamwissenschaftler; Dr. Malte Rubach, www.mrexpert.de - Reduction2020 Think Tank

 

Donnerstag, 11.07.2019 , 19:00 - 23:00 Uhr

Salon Gastrosophique - Rossinis Tränen

Eine kulinarisch-musikalische Soirée, mit dem Tenor Giuseppe del Duca und dem Gastrosophen Dr. Peter Peter

 

Dreimal soll der Komponist des „Barbiers von Sevilla“ in seinem Leben bitterlich geweint haben. Worüber? Das und mehr über die Gourmet-Karriere des „Schwans von Pesaro“ erfahren Sie an diesm Abend. Für das musikalische Programm sorgt Giuseppe del Duca, der neben Arien auch Canzonen aus seiner neapolitanischen Heimat zum Besten gibt.

 

Peter Peter unterrichtet am Gastrosophiezentrum der Universität Salzburg und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Er schreibt. u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

 

8 Gänge Menü 39 Euro p. P., Weinbegleitung 18 Euro p. P. Frühzeitige Reservierung erforderlich.

Reservierungen ausschließlich per Email unter info@cafe-luitpold.de

 

Bitte überweisen Sie den aufgeführten Betrag der jeweiligen Veranstaltung mit Angabe der genauen Bezeichnung, Datum und Teilnehmernamen mindestens 6 Werktage vor Veranstaltungsbeginn an folgende Bankverbindung: La Gâterie GmbH Co.KG IBAN: DE49 7025 0150 0022 1127 42  BIC: BYLADEM1KMS. Bei einer Absage der Teilnahme von weniger als 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn wird der bereits bezahlte Ticketpreis nicht zurückerstattet.

 

Dienstag, 16.07.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold: Warum die Wahrheit sagen?

Ein Abend mit Rainer Erlinger und Christian Süß/BR

 

Sie ist die Basis für jede Kommunikation. Und weder die Wissenschaft noch unser Rechtssystem oder unsere Demokratie sind ohne sie denkbar: die gemeinsame Überzeugung, dass „wahr“ und „nicht wahr“ nicht dasselbe sind. Was jedoch, wenn Einzelne oder ganze Gruppen diesen Konsens aufkündigen,wenn die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge - mutwillig oder nicht – verwischt wird? Genau das aber, scheint gerade zu geschehen. Nicht mehr nur in den Untiefen des Internets, sondern sogar von manchen Regierungen werden Fakten und „alternative Fakten“ als scheinbar gleichberechtigt behandelt. Wo diese aber nicht mehr unterschieden werden, gerät unweigerlich die Wahrheit selbst unter Rechtfertigungsdruck. Wozu brauchen wir sie eigentlich? Und gibt es sie überhaupt?


Rainer Erlinger denkt über die Bedeutung der Wahrheit für unser tägliches Leben und die Gesellschaft nach. Aus philosophischer, aber auch persönlicher und politischer Sicht zeigt er, warum es unverzichtbar ist, sich an sie zu halten. Er schreibt unter anderem für das SZ Magazin die Kolumne „Gewissensfragen“.

Christoph Süß, Kabarettist, Schauspieler, Autor und Fernsehmoderator, u.a. „Quer“ im BR.

Sonntag, 21.07.2019 , 11:00 - 13:00 Uhr

ANALOG SONNTAG

Analog Sonntag (Idee von Patrick Molnar, Sebastian Zimmerhackl und Fabian Knöbl) versteht sich als Labor, Werkstatt, Spielzimmer und Ideenfabrik.

 

Das oberste Anliegen ist es, ohne digitale Hilfsmittel zu arbeiten: analog - mit den eigenen Händen und den uns umgebenen Materialien. Inspiration, Motivation und letztendlich der Spaß an der Sache zählen zu den wesentlichen Faktoren bei der Arbeit. Während der gemeinsamen Workshops versuchen wir die alltägliche Sicht der Dinge durch Experimente und Aufgabenstellungen/Übungen zu ändern und Zusammenhänge aufzubrechen – ihnen einen anderen Sinn beziehungsweise Unsinn zu geben. Medium/Medien: Zeichnung, Illustration, Installation »Qualifikationsziel«: interdisziplinäres Denken, spielerisches und konzeptionelles Arbeiten, Teamarbeit und nicht zuletzt die Freude am Gestalten. Für Material ist gesorgt. Gerne aber auch „Lieblingsmaterial“ mitbringen. Teilnahme ab 14 Jahren möglich.

 

Idee und Durchführung: Fabian Knöbl (Design Studium, Mainz; Publikationen und Stipendien(u.w Landesstipendium Rheinland Pfalz, Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf; Kunstsammlung des Landes Niederösterreich, Atelierhaus Linz; Landesstipendium Sachsen Anhalt, Künstlerhaus, Salzwedel; Styria Artist Programm, Steiermark, Graz; Extrapool, Nijmegen; Index, Zürich); Ausstellungsbeteiligungen weltweit.

 

Den Termin am 21.7. übernimmt Sebastian Zimmerhackl, SELAM X: Selam X ist ein Design-Studio, das sich auf die visuelle Kommunikation für Kunden aus Kunst und Kultur bis hin zu kommerziellen Projekten spezialisiert hat. Von Berlin und Hamburg aus erarbeitet SELAM X in den Bereichen Musik, Mode, Lifestyle und Kunst individuelle Design- Strategien. Sebastian Zimmerhackl wurde 1981 geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin.

 

Für diese Veranstaltung bitten wir um einen Mindestverzehr bei 19 Euro/p. Person. Kommen Sie gerne rechtzeitig vorher und Speisen Sie schon vorab in Ruhe, oder auch danach. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei einigen wenigen Formaten den international anerkannten Künstlern zumindest moderate Gagen bezahlen wollen. Gleichzeitig verzichten wir auf Eintrittspreise, um möglichst wenig „Schwellenängste“ zu erzeugen und ein heterogenes Publikum anzusprechen. Gerne können Sie ihren Konsum auch teilweise oder ganz durch Mitnahmeartikel z.B. Pralinen oder Weine realisieren. Ihr Kellner hilft! Danke für Ihre Unterstützung.

Donnerstag, 12.09.2019 , 18:00 - 23:00 Uhr

SALON LUITPOLD After Work c/o Murmann Publishers

Die Welt der Honigbiene

 

Ein Abend mit Bettina Thierig, Dorothea Brückner und Peter Felixberger

 

Mensch und Biene – eine ambivalente Beziehung. Wohlwissend um ihre Relevanz für ein funktionierendes Ökosystem erfreuen wir uns an ihnen, genau so lange, bis die erste zum Landeanflug auf den Erdbeerkuchen ansetzt. Dankbar für ihren Honig süßen wir unseren Tee und verfallen doch oft genug in fuchtelnde Panik, wenn uns ihr Summen zu nah kommt. Und spätestens seitdem im Frühjahr 2019 mehr als 1,7 Millionen Unterschriften zur „Rettung der Bienen“ im bayerischen Volksbegehren gesammelt wurden, steht das Verhältnis zur Biene einmal mehr auf dem Prüfstand: Wissen die Wahlberechtigten, wofür sie ihre Unterschrift abgegeben haben? Was die Gesetzesvorlage für die Bauern in Bayern bedeutet? Wie genau das den Bienen helfen soll? Wie steht es überhaupt um das auch in den Medien viel beschworene Bienensterben? Am Ende nur ein Mythos? Wären die Bienen außerdem nicht vielleicht sogar intelligent genug, sich selbst zu retten?

Die Künstlerin Bettina Thierig und die Bienenforscherin Dr. Dorothea Brückner verbindet die Leidenschaft zur Honigbiene. Im ungewöhnlich heißen Sommer 2018 tun sie sich zusammen, um in die jeweils andere Perspektive – die der Kunst nebst der der Wissenschaft – einzutauchen. An ihren Bildern und an faszinierenden Tatsachen aus dem Leben der Bienen lassen sie uns in Kursbuch 199 teilhaben.

 

Peter Felixberger ist Programmgeschäftsführer der Murmann Publishers und Herausgeber des Kursbuches.


Freitag, 13.09.2019 , 20:00 - 23:00 Uhr

Salon Luitpold: Talente für Deutschland

Ein streitbarer Abend mit MdB Thomas Sattelberger, Elvire Meier-Comte (Airbus Group), Jan C. Cron (Russell Reynolds Associates), Britta Muzyk-Tikovsky (CAPSCOVIL-Empowering Innovation), moderiert von Alexandra Borchardt (Reuters Institute at the University of Oxford, Lehrauftrag „Leadership and Strategy in the 21st Century” TU München, aktuelles Buch: Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt)

 

Die sich beschleunigenden Veränderungen durch Technologie und Demographie führen zu neuen Rahmenbedingungen unternehmerischer wie volkswirtschaftlicher Talentpolitik. Die richtigen Menschen zu identifizieren, zu gewinnen und durch dauerhafte Attraktivität zu binden, zählt zu den größten Herausforderungen nicht für Unternehmen, sondern auch für Regionen und Staaten weltweit. Inwiefern haben Unternehmen und Volkswirtschaften heute bereits innovative Talent-Management-Ansätze erkannt und schon umgesetzt? Wie sieht gutes Talent-Management heutzutage aus, wo besteht Verbesserungsbedarf? Wie kann Talent-Management einen spürbar positiven Einfluss auf DNA, Kultur, Geschäftsmodell und ein gelingendes Zusammenleben liefern? Welche Rolle kann und muss die Politik spielen?

{* *}