DAS GENUSSVOLLE KULTURPROGRAMM

SALON LUITPOLD 15.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 15. Mai

Sonntag, 15. Mai: Walzer und andere Tänze 

Wien entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Tanzmetropole, wobei die sozialen Umbrüche im Gefolge der Französischen Revolution den Gesellschaftstanz zu einem Vergnügen machten, an dem sich zunehmend auch das Bürgertum und die einfachere Bevölkerung erfreute. Anders als Mozart oder Haydn schrieb Franz Schubert seine Tanzmusik nicht als Auftragswerke für den Hof; seine Walzer entstanden zumeist für gesellige Gelegenheiten unter Freunden, die er mit kleinen, oft sehr charmanten Kompositionen beglückte.  

Doch auch die Musik Schuberts, die eigentlich gar nicht für den Tanz bestimmt war, regt bis heute durch ihre rhythmische Prägnanz, ihre Seelentiefe und ihren Facettenreichtum Choreographen dazu an, sich produktiv mit ihr auseinanderzusetzen. So erging es auch Quirin Brunhuber. Zum berühmten Mittelsatz aus dem späten Klaviertrio in Es-Dur, D. 929 schuf der junge Choreograph für die Schubert-Woche im Salon Luitpold sein Werk „Geteiltes Leid“, das von Severin Brunhuber und Shale Wagman, beide vom Bayerischen Staatsballett, zur Uraufführung gebracht wird.  

 

Quirin Brunhuber wurde 1998 in Ingolstadt geboren. Er ist …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 14.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Samstag, 14. Mai: „Schwanengesang“. Franz Schuberts letzter Liederzyklus 

Jakob Schad, Bariton
Joshua Rupley, Klavier

Conrad Ahrens, Lesung

Aus der Mythologie stammt die Sage, daß Schwäne vor ihrem Sterben einen wunderschönen Gesang anstimmen. Franz Schuberts Musikverleger Tobias Haslinger erhoffte sich nach dem Tod des Komponisten einen kommerziellen Erfolg und bot Schuberts letzte Liedkompositionen unter dem Titel „Schwanengesang“ an.

Haslinger hatte aus dem Nachlaß 13 Lieder gekauft und den 2 Liederheften dann noch Schuberts letzte Komposition, Die Taubenpost  hinzugefügt. Anders als den Liederzyklen Die schöne Müllerin D 795und Winterreise D 911 liegt dem Schwanengesang somit kein zyklischer Plan zugrunde.

Der außergewöhnliche, erst 21jährige Bassbariton Jakob Schad, Studierender an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Lars Woldt debütiert mit dem anspruchsvoll dramatischen Liederzyklus an diesem Abend vor Publikum.

In Pausen liest der Jungschauspieler Conrad Ahrens, Absolvent der Otto Falckenberg-Schule Heiteres wie Besinnliches über letzte Worte und ihre Protagonisten, darunter Voltaire, Goethe, Sándor Márai und der Friedensaktivist Abie Nathan.

Jakob Schad (Bariton) 

Josh Rupley (Klavier) 

Moderation: Alexander Krampe 

Anmeldung 14. Mai

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 13.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Freitag, 13. Mai: Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur D. 959 

Dmitry Mayboroda (Klavier) 

Moderation: Michael Stallknecht und Christian Gohlke 

Anmeldung 13. Mai

***

Schuberts Sonate in A-Dur, D. 959 entstand im September des Jahres 1828 und gehört zum Trio seiner drei letzten Klaviersonaten. Sie wurden erst nach dem Tod des Komponisten veröffentlicht und fanden zunächst wenig Beachtung, nicht zuletzt, weil sie angeblich dem Vergleich mit Beethovens Klavierwerk nicht standhielten. Doch längst gilt ihre Eigenwilligkeit und emotionale Tiefe als beispiellos. Vielleicht ist keine andere Sonate in Schuberts Werk „so reich und sorgfältig, pianistisch so feinsinnig durchgestaltet“ wie jene in A-Dur (Klaus Wolters).

Satzbezeichnungen

1. Allegro

2. Andantino

3. Scherzo. Allegro vivace – Trio

4. Rondo. Allegretto

Dmitry Mayboroda, Klavier:

Dmitry Mayboroda studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Adrian Oetiker. Aktuell rundet er seine Ausbildung bei dem Heinrich Neuhaus-Schüler Boris Petrushansky an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola (Italien) ab. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Franz Liszt Wettbewerbs für …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 12.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Donnerstag, 12. Mai: „An die Musik“. Ein Schubert-Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation 

„An die Musik“

Ein Schubert Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation

Mit Konzertformaten wie dem Schubert Abend „An die Musik“ beschreitet die Kammeroper München seit Jahren neue Wege in der klassischen Musik: Eingebettet in Stücke aus dem Schaffen Franz Schuberts, hier vor allem Lieder, arrangiert für Orchester, aber auch Tänze und Ländler fügen sich Berichte, Geschichten und Anekdoten über Schuberts Leben ein. Dem Zuhörer vermittelt sich auf diese Weise unterhaltsam und informativ ein stimmiges Bild einer großen Künstlerbiografie in ihrer Zeit.

Klaus Kalchschmid beschreibt den Abend in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Ganz zart – Der schöne Schubert-Abend der Kammeroper München“als „fein, originell und farbig.

Louis Vandory, Konzertmeister

Jonas Müller (Bariton) 

Viola von der Burg (Sprecherin) 

Orchester der Kammeroper München 

Anmeldung 12. Mai

***

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 11.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Mittwoch, 11. Mai: Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, D. 810.  

Insgesamt 15 Streichquartette komponierte Franz Schubert in seinem kurzen Leben. Entstanden die ersten Werke dieser Gattung in Schuberts Kindheit und sind in Tonsprache und Formgebung noch stark von klassischen Vorbildern geprägt, so gehören seine späten Quartette zu den eindrucksvollsten und reifsten dieses Genres überhaupt. Gerade der Vergleich des frühen Quartetts in D-Dur – Schubert war 16, als er es schrieb – mit einem späten Werk macht seine enorme künstlerische Entwicklung deutlich. „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 entstand 1824 während einer tiefen Lebenskrise und zeigt den Komponisten auf der Höhe seiner Ausdruckskraft.

Louis Vandory, Fabian Jüngling, Michael Nodel, Jonathan Drißner 

Streichquartett Nr. 6 in D-Dur, D. 74 (1813)

Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 (1824)

Moderation:

Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 10.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Der Auftakt zu den Schubert-Tagen

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 10. Mai

Dienstag, 10. Mai: Schubert und seine Zeit 

„Schubert – der freundlichste unter den Riesen, doch gleichzeitig auch der fürchterlichsten einer, mit dem man nie fertig wird. Vermutlich ist Schubert jeden Tag über sich selbst erschrocken gewesen.“ 

So charakterisierte Johannes Brahms seinen früh verstorbenen Kollegen Franz Schubert, der in den einunddreißig Jahren seines kurzen Lebens unvorstellbar produktiv war: Kammermusik, Lieder, Symphonien, Opern, Kirchenmusik – es gibt kaum eine Gattung, in der Schubert nicht wichtige und bleibende Beiträge geschaffen hätte. Schuberts Werk und Schuberts Wesen sind so reich und vielschichtig, dass man mit ihnen wirklich „nie fertig wird“.  

Zum Auftakt unserer Schubert-Woche wollen wir eine Annährung versuchen: Wer war der Mensch, der diese Musik schrieb? Wie hat Schubert gelebt in seiner politisch durchaus unruhigen Zeit? Warum wird die Musik gerade damals so bedeutsam? Was ist Romantik? Und warum ist Schuberts Musik romantisch? Über diese und andere Fragen kommen ins Gespräch: 

 

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Verlag Herder 09.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Eine andere Jüdische Weltgeschichte

MIT MICHAEL WOLFFSOHN, RACHEL SALAMANDER UND PATRICK OELZE

Eine Veranstaltung anlässlich des 75. Geburtstags von Michael Wolffsohn am 17. Mai 2022

Michael Wolffsohn, der Meister der deutsch-jüdischen Geschichtsschreibung, erzählt in seinem neuen Buch die Historie der Juden von den Anfängen bis heute. Präzise, vielschichtig und spannend berichtet er von einem Volk und einer Religion, die Weltgeschichte und Weltkultur prägen. Er beleuchtet die Theologie ebenso wie die Geografie jüdischer Geschichte. Er stellt zentrale Persönlichkeiten vor und schreibt über jüdische Kultur und Wirtschaft sowie jüdisches Sozialleben – auch in der islamischen Welt. So entsteht eine Universalgeschichte des Judentums aus der Feder eines großen Kenners und Erzählers, die Schulweisheiten entkräftet und antisemitische Ideologien durch Fakten entlarvt.

Michael Wolffsohns Ziel: unterhaltsam und fundiert neue Einsichten und Zusammenhänge vermitteln, Informationen statt Moralpredigten transportieren und alte Vorurteile unaufgeregt widerlegen. Eine allgemeinverständliche Einführung, die Lust auf mehr Wissen über Juden und Judentum macht.

Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist, 1981 bis 2012 Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München, hat zahlreiche Bücher, Aufsätze und Fachartikel verfasst, ist publizistisch und als vielbeachteter Vortragsredner tätig. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, der Deutsche Hochschulverband kürte Michael Wolffsohn 2017 zum Hochschullehrer des Jahres; 2018 …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 05.05.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Noch haben wir die Wahl - ein Zwiegespräch über Freiheit, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit

MIT LUISA NEUBAUER UND LUKAS KÖHLER/FDP

Grundlegende Beziehungen sind aus dem Gleichgewicht geraten. Es gibt einiges zu klären. Denn nur wenn wir jetzt zusammenkommen und die richtigen Entscheidungen treffen, haben wir auch in Zukunft noch eine Wahl. Was muss passieren, damit wir die Veränderungen selbst in der Hand behalten? Wie kann es gelingen, Jung und Alt, Mann und Frau, Stadt und Land nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zusammenzudenken? Gibt es Freiheit ohne Nachhaltigkeit? Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater, Millennial und Boomer – Luisa Neubauer und Bernd Ulrich haben je eine andere Sicht auf die Klimakrise, das Artensterben, den erstarkenden Populismus und die Freiheit der Späterlebenden. Ein überfälliges Klärungsgespräch zwischen zwei Generationen und die Analyse einer Welt, in der Ökologie nicht bloß ein Thema unter vielen ist, sondern Ausgangspunkt von allem.

Es diskutieren:

Luisa-Marie Neubauer ist eine deutsche Klimaschutzaktivistin. In Deutschland ist sie eine der Hauptorganisatorinnen des von Greta Thunberg inspirierten Schulstreiks Fridays for Future („Klimastreik“). Sie tritt für eine Klimapolitik ein, die mit dem Übereinkommen von Paris vereinbar ist und für einen Kohleausstieg Deutschlands bis 2030. Neubauer ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Jugend und …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 04.05.2022 | 18:00 - 19:00 Uhr

Aperitivo Politico – Das monatliche After-Work-Event im Cafe Luitpold

MIT PROF. DR. JAN GROSSARTH

Jeden ersten Mittwoch im Monat veranstaltet die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Salon Luitpold einen Aperitivo Politico. In dieser Reihe stellen wir uns der Frage: „Wie leben wir im Jahr 2035?“. Hierfür wird jeden Monat ein anderer Fokus unseres (Zusammen-)Lebens in den Blick genommen.

Essen im Jahr 2035

Am 04.05.2022 stellen wir uns mit dem Experten für Welternährung Prof. Dr. Jan Grossarth die Frage: „Was isst die Welt 2035?“
               

Politik zum Aperitif

Bei einem Aperitif können Sie sich über relevante gesellschaftspolitische Zukunftsthemen informieren und austauschen. Dabei wird es immer einen kurzen Input und danach eine Fragerunde inklusive Austausch mit Ihnen und den Speaker*innen. Die einstündige Veranstaltung wird dabei musikalisch begleitet und bietet neben dem offiziellen Teil auch die Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung und Austausch.
Selbstverständlich wird auf die derzeit geltenden Corona-Regeln geachtet.

Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Bitte melden Sie sich hier zur kostenlosen Veranstaltung an: Anmeldung

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Europäische Akademie Bayern 28.04.2022 | 8:15 - 8:45 Uhr

Good Morning Europe: "Dieses Rückspiel, was die Franzosen eigentlich nicht wollten" (Le Figaro)

MIT RALF KNOBLOCH

Macron oder Le Pen im Élysée? In dieser Woche fällt in der Stichwahl vordergründig die Entscheidung zwischen zwei Personen. Aber in erster Linie wählen die Französinnen und Franzosen zwischen Mitte-links und rechts-außen, europaperspektivisch zwischen mehr EU-Integration oder Desintegration, zwischen liberaler oder etatistischer Wirtschaftspolitik ... 

Was oft verkannt wird: Nach der Präsidentschaftswahl folgt im Sommer die mindestens ebenso wichtige Wahl der Nationalversammlung. In der semi-präsidentiellen Demokratie Frankreichs ist ein/·e Präsident/·in ohne parlamentarische Mehrheit in allen Politikfeldern bis auf Äußeres und Verteidigung nämlich schwach aufgestellt. Kommt die "Cohabitation" ?

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort an: Anmeldung. …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Murmann Publishers 25.04.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Die Neue Welt - Meine Expeditionen zu den aufregendsten Orten und Menschen, die bereits in der Zukunft angekommen sind.

Achtung! Die Veranstaltung findet nicht wie angekündigt am 28. April, sondern am 25. April statt!

MIT FLORIAN HOFFMANN/THE DO SCHOOL UND PETER FELIXBERGER

*Die Neue Welt erscheint am 22. März 2022 - jetzt hier vorbestellen!

Bedrohlicher Klimawandel, soziale Ungleichheit, disruptive Arbeitswelten: Die Menschheit steht weiterhin ratlos vor den großen Herausforderungen unserer Zeit. Doch was wäre, wenn die Antworten auf diese gravierenden Probleme schon längst gefunden sind?

Florian Hoffmann ist Unternehmer und Gründer der Berliner "The DO School" für soziales Unternehmertum. Einer internationalen Bildungsplattform, die junge Talente auf ihrem Weg zu Gestaltern von morgen unterstützt. Hoffmann hat diese gesellschaftliche Transformation durch Politik, Wirtschaft und Philanthropie zum Mittelpunkt seiner Arbeit gemacht.

In den vergangenen zehn Jahren ist er durch die Welt gereist, um herauszufinden, welche Skills und Ressourcen wir konkret brauchen, um vom Fleck zu kommen. Er machte dabei eine großartige Entdeckung: es gibt zahlreiche Menschen, Gemeinschaften und Orte, die bereits in der Zukunft angekommen sind. In diesem Buch stellt er die Originellsten vor: ihre Ideen, Überzeugungen und Prinzipien, mit denen sie jeden Tag nachhaltige Transformationsarbeit leisten. Ihre Geschichten beweisen: Wir können …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 07.04.2022 | 18:00 - 19:00 Uhr

Aperitivo Politico – Das monatliche After-Work-Event im Cafe Luitpold

MIT PATRIZIA NANZ

Die monatliche Reihe „Aperitivo Politico“ der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Salon Luitpold startet am 07. April 2022 in das neue Jahr.

In dieser Reihe stellen wir uns der Frage: „Wie leben wir im Jahr 2035?“. Hierfür wird jeden Monat ein anderer Aspekt unseres (Zusammen-)Lebens in den Blick genommen.

Am 07.04.2022 stellen wir uns gemeinsam mit der international vernetzten Expertin für Fragen der Partizipation und Demokratie Prof. Dr. Patrizia Nanz der Frage: „Wie sieht unsere lebendige Demokratie und das Verhältnis zwischen Bürger*innen und Staat 2035 aus?“

Prof. Dr. Patrizia Nanz ist Direktorin des Deutsch-Französischen Zukunftswerks. Das Zukunftswerk vernetzt Bürgerinnen und Expertinnen beider Nationen miteinander, um grundlegende gesellschaftliche Fragen miteinander zu diskutieren. Außerdem ist sie Vizepräsidentin des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), welches als erste Behörde in Deutschland ausdrücklich die Partizipation bei der Lösung eines der großen gesellschaftlichen Konfliktthemen als zentrale Aufgabenstellung übertragen bekommen hat.

Bei einem Aperitif können Sie sich über relevante gesellschaftspolitische Zukunftsthemen informieren und austauschen. Nach einem kurzen Input lädt eine Fragerunde zum Austausch mit der Speakerin ein. Die einstündige Veranstaltung wird dabei musikalisch begleitet und bietet …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 06.04.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (3/3)

Schubert Streichquintett C-Dur D. 956 

Achtung! Die Veranstaltung wurde krankheitsbedingt abgesagt. Wir informieren Sie zeitnah über den Ersatztermin.

Mitwirkende: Louis Vandory, Violine; Luisa Wehrmann, Violine; Michael Nodel, Viola; Amrei Bohn, Cello; Valentin Lutter, Cello. 

Einführung: Prof. Andreas Puhani

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an: Anmeldung.

Dieses Projekt wird im Rahmen des bundesweiten Programms NEUSTART AMATEURMUSIK gefördert.

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Denkfabrik R21 05.04.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Es brennt – die geopolitischen Risiken der neuen Weltordnung

MIT RÜDIGER FREIHERR VON FRITSCH, ANOUSCHKA HORN/BR, JAN FRIEDRICH KALLMORGEN 

Voll erwischt hat Deutschland der Krisenwirbel der Welt. Es brennt gleich an mehreren Fronten, nicht nur an der russisch-ukrainischen. Die geopolitischen Risiken sind vielschichtig. Auch der schwelende USA-China-Konflikt ist keineswegs trivial. Alle Augen sind allerdings auf Russlands Überfall und Krieg in der Ukraine sowie seine Drohkulisse gegen den Westen gerichtet. Wie ein kluger Beobachter kürzlich gesagt hat: Kreml-Chef Putin könnte sich verrechnet haben. Der Westen aber auch.

Was heißt das alles geostrategisch? Welche Rolle spielen die Wirtschaft, das Finanzsystem, der Handel mit Rohstoffen? Und: Wie verhalten sich die Chinesen? Ist Russland eine zerfallende Supermacht – oder wird Putin bald weitere Länder bedrohen und die Ukraine ganz oder teilweise Russland einverleiben? Der Überfall Russlands auf die Ukraine – darin besteht kein Zweifel – stellt eine historische Zäsur für die europäische Friedensordnung nach 1945 dar.

Wo auch immer die Welt am 05.04.2022 stehen wird: Jan F. Kallmorgen, Buchautor, Berater und Gründungsmitglied der Denkfabrik R21 sowie Botschafter a. D. Rüdiger von Fritsch werden Einblicke und Analysen in die komplexe Diskussion der Sicherheitslage des Westens geben und mit Anouschka Horn vom Bayerischen Rundfunk die aktuelle …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Europäische Akademie Bayern; Petra-Kelly-Stiftung 04.04.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Ein Diktator gegen sein Volk: Zur Lage in Belarus

MIT KAI-OLAF LANG, NATALIA MÜLLER UND JURI RESCHETO

Im Sommer 2020 blickte die Welt auf Belarus, die friedlichen Proteste gaben Anlass zur Hoffnung. Doch Diktator Lukaschenko klammert sich weiter an die Macht, Anfang Februar waren mehr als 1.000 politische Gefangene hinter Gittern, es sind immer wieder Opfer der brutalen staatlichen Gewalt zu beklagen. Lukaschenko war vorher schon kein legitimer Gesprächspartner mehr für den Westen, die politische und wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland ist inzwischen immens. Der Krieg in der Ukraine scheint Putin und Lukaschenko noch mehr zusammenzuschweißen, manche sprechen deshalb bereits von einer de-facto-Besetzung durch Russland.

Wie geht es den Menschen im Land selbst und den Belarusen im Ausland? Welche Rolle spielen die belarusischen Streitkräfte in der Ukraine? Welche Strategie soll die EU verfolgen? Gelingt es Brüssel, die Krise vor seiner Haustür zu lösen oder zumindest zu entschärfen? Und schließlich: was sind die russischen Interessen im Land, wie ist das Verhältnis zwischen Lukaschenko und Putin, von dem auch der weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine abhängt.

Darüber sprechen wir mit:

· Dr. Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik, Experte für EU und Mittel- und Osteuropa

· Natalia Müller, Mitglied …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Europäische Kommission – Vertretung in München 01.04.2022 | 8:30 - 9:30 Uhr

Der Krieg in der Ukraine und die Folgen in Europa

MIT URSULA MÜNCH, JÖRG WOJAHN UND JULIA BERGHOFER

Russlands Angriff auf die Ukraine hat Europa und die Welt schockiert. Die EU zeigt sich in der ersten Reaktion geeint, unterstützt die Ukraine und in die EU geflüchtete Menschen und sanktioniert Putins Russland. Doch welche mittelfristigen Auswirkungen hat der Krieg auf die europäische Politik? Welche Veränderungen in der Sicherheitspolitik werden diskutiert, was für Auswirkungen hat die Aufnahme der Geflüchteten auf Migrations- und Integrationspolitik und wie wird Europa in Zukunft seine strategischen Abhängigkeiten reduzieren?

Es diskutieren Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, und Dr. Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland.

Moderiert wird die Veranstaltung von Julia Berghofer (European Leadership Network).

Die Diskussion findet hybrid statt. Digital können Sie die Veranstaltung über den Facebook-Kanal der EU Kommission - Vertretung in Deutschland verfolgen.

Der Einlass im Cafe Luitpold erfolgt ab 08:15 Uhr. Bitte melden Sie sich zur Teilnahme vor Ort im Cafe Luitpold (Brienner Strasse 11, 80333 München) an: Anmeldung.

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 31.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Kulturgespräch

MIT MAXIMILIAN MAIER/BR UND JOSEF E. KÖPPLINGER

Der international gefragte Regisseur Josef E. Köpplinger ist seit 2012 Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. An diesem Haus inszenierte er u.a. Opern wie Rossinis "Barbier von Sevilla", Operetten wie "Im Weißen Rössl" oder "Die Zirkusprinzessin" oder Musicals wie "My fair Lady". Außerdem übernahm er die Regie der Uraufführungen "Drei Männer im Schnee" von Thomas Pigor sowie "Schuberts Reise nach Atzenbrugg" von Johanna Doderer und Peter Turrini. Für Doderers Oper "Lilliom" war Köpplinger außerdem als Librettist verantwortlich. Sowohl als Intendant als auch für seine Regiearbeiten wurde Köpplinger mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung sowie dem Deutschen Musical Theater Preis.

Im Kulturgespräch am 31. März wird er neben kulturpolitischen Themen auch über sein neuestes Projekt am Gärtnerplatztheater berichten, "Die Fledermaus" von Johann Strauß, die eine Woche darauf, am 7. April Premiere haben wird.

Moderation: Maximilian Maier *1990 in München: Studium der Geschichte und Musikwissenschaft. Er ist Redakteur für Musik und Theater bei BR Klassik. Darüber hinaus verfasst er Interviews und Kritiken für den Münchner Merkur. Er moderierte Gespräche u.a. mit Christian Thielemann, Jonas Kaufmann und Anne Sophie Mutter. Weitere Informationen unter maximilianmaier.com

Bitte melden Sie sich hier zur …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Europäische Akademie Bayern 31.03.2022 | 08:15 - 08:45 Uhr

Good Morning Europe

Russland: Zwischen Desinformation, Angst und einer Zwei-Drittel-Mehrheit für den Kriegskurs

MIT JAN DRESEL

Es heißt: eine Mehrheit der Russinen und Russen befürwortet den Krieg gegen die Ukraine. Wir wollen näher hinschauen: Wird ein Angriffskrieg befürwortet, oder ist die Desinformation so ausgeprägt, dass tatsächlich von einer "Befreiung" der Ukraine ausgegangen wird? Ist die Ablehnung des Krieges eigentlich viel größer, aber die Angst vor negativen Konsequenzen bei offenem Protest einfach zu groß?

Diese und andere Fragen können Sie diskutieren mit Jan Dresel, Leiter des Moskauer Büros der Hanns-Seidel-Stiftung.

Die Reihe "Good Morning Europe" findet wieder in Präsenz statt.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort: Anmeldung.

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 30.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (2/3)

E.T.A Hoffmann (1776–1822) zum 200. Todestag: Musiker, Dichter und andere Käuze. Künstlerfiguren im Werk E.T.A. Hoffmanns.

Mit: Prof. Dr. Christian Begemann (LMU), Prof. Dr. Christine Lubkoll (Erlangen), PD Dr. Mario Grizelj (LMU)

Musik: Quintett für Harfe und Streicher c-Moll. Mit: Melis Çom, Harfe; Louis Vandory, Violine; Fabian Jüngling, Violine; Carla Usberti, Viola; Johannes Välja, Cello. 

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Dass aus E.T.A. Hoffmann „ein Scribilifax“, also ein Schriftsteller, geworden ist, geschah, wie er 1813 in einem Brief bekundete, „wahrlich ohne mein sonderliches Bemühen“. Zwar wurden seine Erzählungen wie etwa die „Fantasiestücke“ (1814) vom Publikum durchaus geschätzt; die Hauptsache blieb für den in Königsberg geborenen Künstler jedoch ein Leben lang die Musik. Nicht umsonst änderte er als Hommage an den geliebten Mozart seinen dritten Vornamen (Wilhelm) in Amadeus. Als Komponist war Hoffmann erstaunlich produktiv – Kammermusik, Symphonien, und sogar eine Oper sind von ihm überliefert –, seinen Nachruhm verdankt er indes nicht der Musik, sondern seinen literarischen Arbeiten, mit denen er zu einem der wichtigsten Autoren der Romantik wurde. Als „entsetzlichen Angstschrei in zwanzig Bänden“ charakterisierte Heinrich Heine sein Œuvre, und wirklich sind Hoffmanns Geschichten nicht selten rätselhaft, abgründig und unheimlich. Doch immer …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Akademie der Muße 29.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Diskurs für eine gelassene Lebensführung 

MIT SUSANNE BREIT-KESSLER, ANSELM BILGRI, NIKOLAUS BIRKL

Susanne Breit-Keßler, Jahrgang 1954, aufgewachsen in Oberaudorf, hat Alte Geschichte, Germanistik und evangelische Theologie studiert, ist ausgebildete Journalistin, war von 2000 bis 2019 Regionalbischöfin im Kirchenkreis München und Oberbayern. Seit 2020 ist sie Vorsitzende des Ethikrates der Bayerischen Staatsregierung. Trotz vieler Ämter in Kirche und Gesellschaft strahlt sie stets Ruhe und Gelassenheit aus. Mit ihr sprechen Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl beim Diskurs für eine gelassene Lebensführung am 29. März.

Anselm Bilgri war bis 2004 Benediktinermönch, Cellerar und Prior des Klosters Andechs. Heute ist er ein „Gratwanderer zwischen Kirche und Welt“. Er zeigt Wege auf, wie der Mensch in der Moderne zum Wesentlichen vordringen kann.  

Dr. Nikolaus Birkl bringt seine über 35-jährige Berufserfahrung als Rechtsanwalt, Coach und systemischer Organisationsberater ein. Beide sind Gründer der Akademie der Muße. 

Eine Kooperation mit der Akademie der Muße.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an: Anmeldung.

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Verlag Herder 28.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Reißleine | Wie ich mich selbst verlor – und wiederfand

MIT KATJA SUDING UND PATRICK OELZE

2021 beendet Katja Suding, stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der FDP, ihre politische Laufbahn. Eine Spitzenpolitikerin, die aus freien Stücken auf Ansehen, Aufmerksamkeit, Macht und Geld verzichtet – und das ohne sichtbaren Druck von außen, in einer Phase ihrer Karriere, in der das Beste noch kommen könnte? Was war passiert?

„Der Kontakt zu mir selbst reißt ab, ich kenne meinen Maßstab nicht mehr: Was ist gut? Was ist richtig? Was will ich in meinem Leben, was will ich nicht? Welche Pflichten muss ich erfüllen, wann darf ich an mich denken? Darf ich das überhaupt? Darf ich unglücklich sein als vom Volk gewählte Abgeordnete? Bei so viel Erfolg im Job?“

Privatperson, Spitzenpolitikerin und „Westerwelles Next Topmodel“: Sehr klar reflektiert die 46-Jährige, was die politische Bühne und das Streben nach öffentlicher Aufmerksamkeit mit ihr gemacht hat. Und, warum sie die »Reißleine« gezogen hat, um in einem steinigen Prozess den Weg zurück zu sich selbst und einem selbstbestimmten Leben einzuschlagen. Ein berührendes Buch über den Mut zum Neuanfang und die Kraft, die daraus erwachsen kann.

„Manchmal muss man wohl etwas aufgeben, um etwas Größeres zu gewinnen. Manchmal gewinnt

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Kunstmann Verlag 24.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Blinde Passagiere - Die Corona-Krise und ihre Folgen

MIT KARL HEINZ ROTH UND KONSTANTIN WECKER

Wie tief die weltumspannende Pandemie in unsere Gesellschaften und den Alltag der Menschen hineinwirkt, zeigt Karl Heinz Roth in diesem hervorragend recherchierten und elegant geschriebenen Buch – ein Grundlagenwerk für die kritische Aufarbeitung dieser Krise, zur Vermeidung kommender.

Seit zwei Jahren dominiert die durch das SARS-CoV-2-Virus ausgelöste Pandemie die Welt. Sie hat alle Kontinente und Regionen erfasst, sich in mehreren Wellen ausgebreitet und immer neue Epizentren gebildet. Sie hat das Alltagsleben der Menschen durchdrungen, soziale Beziehungen verändert, die Medien beherrscht, das politische Establishment herausgefordert und zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen auf die Probe gestellt. Der Mediziner und Historiker Karl Heinz Roth stellt das Geschehen aus einer globalen Perspektive dar, berichtet über die Vorgeschichte, die bis in die 2000er Jahre zurückreicht, analysiert die Ausbreitung und die Dynamik von Covid-19 und erörtert die Eigenschaften und Auswirkungen der Pandemie auf den Menschen. Er thematisiert die Gegenmaßnahmen, die dabei zutage getretenen Versäumnisse und die mentalen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns. Zum ersten Mal werden in diesem Buch die einzelnen Aspekte einer weltumspannenden Pandemie fachübergreifend betrachtet, aufeinander bezogen und kontextualisiert, wodurch sich auch strittige Fragen – wie etwa nach dem …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Piper Verlag 23.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Ich möchte lieber nicht - Eine Rebellion gegen den Terror des Positiven

MIT JULIANE MARIE SCHREIBER UND TINA RAUSCH

Warum positives Denken uns nicht weiterbringt, Schimpfen aber schon

Dieses Buch ist ein Aufruf zum Widerstand gegen die Ideologie unserer Zeit: den Zwang des Glücks. Ratgeber und Duschbäder fordern uns auf, positiv zu sein. Wir sollen Scheitern als Chance begreifen und ständig unser Selbst entfalten. Doch der Terror des Positiven nervt, belastet jeden von uns und schwächt den Zusammenhalt: Wir betrachten Glück als Prestige und verstehen politische Probleme als persönliches Versagen. Das zeigt nicht nur die psychologische Forschung, sondern auch die Geschichte.

Dagegen hilft nur Rebellion: Schimpfen ist Ausdruck gelebter Freiheit, ohne Schmerz gibt es keine Kunst, und Wut ist der Motor des Fortschritts. Denn die Welt wurde nicht von den Glücklichen verändert, sondern von den Unzufriedenen.

Juliane Marie Schreiber, geboren 1990 in Berlin, ist Politologin und freie Journalistin. Ihr Buch Bilder als Waffen erhielt den sicherheitspolitischen Wissenschaftspreis „Aquila Ascendens“. Als freie Journalistin schreibt sie unter anderem für ZDFheute, den Freitag und das Philosophie Magazin. Sie ist im Team von Jung & Naiv und hat dort eine eigene Interviewreihe. Schreiber studierte Politikwissenschaft und Soziologie in Berlin und Paris …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 17.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Politik und Religion - ein schwieriges Verhältnis!

MIT HEINRICH BEDFORD-STROHM, HEINER BIELEFELD, ANNETTE SCHAVAN, KARIN SCHNEBEL, ANDREA TAUBENBÖCK

Lange Zeit dachte man, dass durch die fortschreitende Säkularisierung die herkömmlichen Religionen bald der Vergangenheit angehören würden. Doch die Zahl unterschiedlicher kleiner Religionsgemeinschaften steigt derzeit rapide an - Menschen streben vermehrt nach Spiritualität und transzendentaler Erfahrungen. Diese werden nun weniger in den Kirchen gesucht. Wird es eine zunehmende Spaltung zwischen religiösen, spirituellen und nicht-religiösen Bürgerinnen und Bürgern geben? Wie gehen wir damit um, wenn hierbei die Religions- und Meinungsfreiheit wenig Beachtung findet? Gibt es ein historisches Recht für die Kirchen, wegen der erlittenen Enteignung, einen Schutz für alle Zeiten zu erhalten? Ist umgekehrt ein Muezzinruf zum Gebet der Muslime bei einem Bevölkerungsanteil von um die 5% gerechtfertigt? Welchen Stellenwert hat der Status der „Körperschaft des öffentlichen Rechtes“? Schützt er Religionsgruppen?

„Selbstbestimmung und Integration im Dialog der Konfessionen und Religionen“ ist ein Projekt des Wertebündnis Bayern. Projektträger ist das Gesellschaftswissenschaftliche Institut München für Zukunftsfragen e.V. unter der Projektleitung von PD Dr. Karin Schnebel.

Begrüßung: Priv.-Doz. Dr. habil. Karin B. Schnebel, Dr. Andrea Taubenböck (Geschäftsführerin Wertebündnis Bayern)

Podiumsgäste:

Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt (Univ. Erlangen)
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm (Landesbischof der …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 16.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (1/3)

Mozart Divertimento Es-Dur KV 563 

Mitwirkende: Veriko Tchumburidze, Violine; Louis Vandory, Viola; Jakob Stepp, Cello

Moderation: Dr. Christian Gohlke, Michael Stallknecht (SZ/NZZ) 

Zum Auftakt unserer kleinen Kammermusik-Reihe unter dem Titel „Geistvolle Gespräche“ (so bezeichnete Goethe den intimen Austausch der Musiker beim Quartettspiel) stellen wir ein Trio vor, das einen „nicht überbotenen Höhepunkt“ (Hermann Abert) der Kammermusik darstellt: Mozarts Streichtrio KV 563. Für wen dieses Meisterwerk im August und September des Jahres 1788 geschrieben wurde und bei welcher Gelegenheit es zuerst erklang, ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass dieses Divertimento in Es-Dur zu den reifsten Kammermusikwerken Mozarts gehört. Zwar suggeriert die Bezeichnung „Divertimento“, dass es sich dabei um eher leichtgewichtige Unterhaltung handelt, aber weit gefehlt: Höchst kunstvoll sind die sechs Sätze aufeinander abgestimmt, die thematische Arbeit ist äußerst raffiniert, und bei alledem zeichnet sich dieses Musik durch großen Melodienreichtum aus. Um es mit Alfred Einstein zu sagen: Dieses Trio ist das „vollendeteste, feinste, das je in dieser Welt hörbar geworden ist.“

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an: Anmeldung.

Dieses Projekt wird im Rahmen des bundesweiten Programms NEUSTART AMATEURMUSIK gefördert.

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 15.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Ethik und ihre Grenzen | Was gilt?

MIT WILHELM VOSSENKUHL UND KARSTEN FISCHER

Die Ethik macht Vorschriften und erhebt damit unbedingte Geltungsanspruche. Aber sie vermag weder die Motivation mitzuliefern, sich überhaupt an sie halten zu wollen, noch kann sie alle Probleme in unserer immer komplexer werdenden Welt widerspruchsfrei regeln. Daher bedarf es nicht nur des Nachdenkens über ethische Normen, sondern auch über die Grenzen der Ethik. Dies führt zu der Frage, wie das, was ist, und das, was sein soll, sich zueinander verhalten, also: was gilt. Mit diesen Fragen beschäftigen sich die beiden neuesten Bücher des Philosophen Wilhelm Vossenkuhl, und der Salon Luitpold lädt dazu ein, über die Ethik in ihrer Alltagstauglichkeit und Lebensdienlichkeit zu diskutieren.

Ethik und ihre Grenzen - Wilhelm Vossenkuhl, 2021 (Felix Meiner Verlag)

Was gilt - Wilhelm Vossenkuhl, 2021 (Felix Meiner Verlag)

Wilhelm Vossenkuhl ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Publikationen, darunter auch populärwissenschaftliche Werke wie Philosophie Basics (Piper Verlag).

Karsten Fischer ist Professor für Politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist zudem Mitglied des "Instituts für Religion und Politik". Seine Lehr- und Forschungsgebiete umfassen die Politische Ideengeschichte, …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 09.03.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Staatsschulden – Wachstumsmotor oder süßes Gift?

MIT PHILIPPA SIGL-GLÖCKNER, ALBERT FÜRACKER, BASTIAN BRINKMANN/SZ

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaftspolitik durcheinandergewirbelt. Der Staat hat Milliarden ausgegeben für Kurzarbeit und Staatshilfen für Unternehmen. Und das ist erst der Anfang: Der europäische Corona-Wiederaufbaufonds schüttet weiteres Geld aus, die neue Bundesregierung will massiv in die Energiewende investieren. Schlagen die Regierungen über die Strenge? Oder könnte es sogar etwas mehr sein? Hat die Schuldenbremse ausgedient oder droht uns die Schuldenlast bei steigenden Zinsen zu erdrücken? Verdrängt öffentliches Geld private Investitionen? Und treiben die Milliarden die Inflation? Darüber diskutieren wir am Mittwoch, den 9. März 2022 um 20 Uhr mit dem Bayerischen Staatsminister der Finanzen, Albert Füracker (CSU), und der Geschäftsführerin der Denkfabrik "Dezernat Zukunft", Philippa Sigl-Glöckner.

Moderation: Bastian Brinkmann/SZ

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort oder zum Livestream an: Anmeldung. …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD 08.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Denk-Theater: Angst – die Wurzel aller Triebe? 

MIT MIRJAM ZADOFF, GERALD HÜTHER UND MICHAEL VON BRÜCK

*Gerald Hüther wird digital zu Veranstaltung zugeschalten.

Angst geht um, überall. Ängste, die diffus da waren, scheinen sich jetzt zu bündeln in Beschwörungen von Apokalypsen aller Art. Angst vor der Zukunft, aber auch Angst vor der Vergangenheit? Vor der Erinnerung und/oder dem Vergessen(werden)? Vor der Einsamkeit und dem Versagen? 

Angst ist eine lebenserhaltende Funktion, die uns die Evolution mitgegeben hat: Sie macht wachsam. Doch die dann meist folgende Schock- und Denkstarre ist fatal – dann lähmt die Angst und kann auch in blinde Aggression umschlagen. Ist es im Grunde die Angst vor dem Unbekannten, Nicht-Berechenbaren, die Angst, dass wir „es“ nicht „im Griff haben“?  

In der Tat: Leben ist verletzlich. Es ist immer umgeben und durchdrungen von Sterben und Tod. Leben zu schützen, soweit es geht, weil wir selbst im Leben von Leben leben, das wird wohl kaum ein vernünftiger Mensch bestreiten, denn diese Einsicht gründet im Faktischen. Was heißt das aber – auf der spirituellen Ebene und in den Beziehungen, die eine Gesellschaft aufbauen oder zerstören?  

Sicherheit – als Gegenmittel? Ha, wie verräterisch! In so vielen totalitären Systemen heißen die Agenturen für Gewalt und Unterdrückung „Sicherheitskräfte“. Brauchen wir die Verdammung und Ausgrenzung „der Anderen“, um uns selbstgewiss auf der …

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o Europäische Akademie Bayern 24.02.2022 | 08:15 - 08:45 Uhr

Krise in Osteuropa – wo liegen die Interessen Russlands?

Der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine verunsichert Ukrainer wie EU-Europäer gleichermaßen. Eilig anberaumte Verhandlungen blieben bisher erfolglos und Russland zeigt wenig Kompromissbereitschaft. Welche Ziele verfolgt das russische Regime, wie hoch ist die Gefahr einer gewaltsamen Eskalation und welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich der EU? Erhalten Sie einen fundierten Einblick durch unseren Studienleiter Dominik Tomenendal, der einige Zeit in Russland gelebt hat. Es wird Ihnen Raum für Ihre Fragen gegeben und Sie sind wie immer herzlich zum Gespräch (und Kaffee) eingeladen.

Anmeldung: hier.

Mehr dazu...
SALON LUITPOLD c/o European Leadership Network (ELN) 18.02.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Empathetic and Strong: Rethinking Good Leadership in an Era of Flux

WITH PROF. NATHALIE TOCCI, MARIETJE SCHAAKE, NANA KALANDARISHVILI AND JULIA BERGHOFER

What do we want from good, responsible leadership in the post-pandemic setting?

Throughout the pandemic, we often heard that countries led by women were handling COVID-19 most effectively. This stands in stark contrast to the number of states where women hold the highest position of executive power, which has never been higher than 10% compared to male counterparts. We know that positive leadership is not tied to any particular gender, age, ethnic or religious background but that effective leadership is most often associated with diversity. Despite broad public discussion and support for the value of young people, women, and representatives of minority groups in power in all societal fields, be it politics, business, or academia, reality still falls short. There remains inequity in the distribution of positions of power.

Together with three outstanding women leaders from diverse professional and national backgrounds, we discuss good leadership and share our understanding and experiences of it. What kind of leadership do our panellists embrace in their fields? Is there really such a thing as a “male leadership style”, and must women change …

Mehr dazu...

CAFE LUITPOLD

Das berühmte Kaffeehaus in München.
Seit 1888 der Treffpunkt für feine Küche und Confiserie.

CAFE LUITPOLD 
Brienner Strasse 11   D-80333 München
 T: +49-89-242875-0  info@cafe-luitpold.de

Öffnungszeiten
Montag  8 - 20 h
Dienstag bis Samstag 8 - 22 h
Sonntag & Feiertag  9 - 20 h