DAS GENUSSVOLLE KULTURPROGRAMM

SALON LUITPOLD 29.11.2017 | 20:00 Uhr

Welche Zukunft für Europa

Zwischen Weißbuch und Schwarzmalerei - auf dem Weg zu einem neuen europäischen Integrations-Narrativ mit Sylvie Goulard und Alexander Graf Lambsdorff moderiert von Jeanne Rubner / BR und Cecile Prinzbach / Puls of Europe

Die Bundestagswahl ist vorbei und nun geht es darum dem Deutsch-Französische Integrationsmotor wieder neuen Treibstoff zu geben. Wir diskutieren die geplanten Initiativen Frankreichs für den Beginn des europäischen Reformprozesses 2018 und im Spezifischen u.a. über "les conventions démocratiques". Was meint Präsident Macron, wenn er Europa und eine "radikale Grundsatzkritik" neu zu erfinden anstrebt? Es gibt viel zu erklären auf dem Weg zu einem neuen europäischen Integrations-Narrativ.

Sylvie Goulard arbeitet am Centre d'Etudes et de Recherches Internationales(CERI) und lehrt am Europa-Kolleg in Brügge. Sie ist Absolventin der Elite-Hochschulen Sciences Po und Écoles nationale d'administration(ENA), ehemalige Beraterin Romano Prodis in der Europäischen Kommission, MItglied der französischen Partei Mouvement démocrate(moDEm) und sei Juni 2009 Mitglied des europäischen Parlaments in der Fraktion ALDE. Im Mai 2017 trat sie als Beraterin des designierten französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Erscheinung. Vom 17. Mai bis 20. Juni war sie französische Verteidigungsministerin. Sie trat wegen Scheinbeschäftigungsvorwürfen gegen ihre Partei MoDe. zurück. Syslie Goulard ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

Alexander Graf

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SALON LUITPOLD c/o Kursbuch 22.11.2017 | 20:00 Uhr

Obi oder das Streben nach Glück

Ein Salon mit Karl Bruckmaier und Peter Felixberger / Murmann Publisher

Wir reden über Bayern. "Geranien sehen aus wie Kartoffelkraut, hängen über jeden zweiten Bakon in ihrem fetten Wohlstandsgrün, und das Rot ihrer Blüten ist so banal wie eine halbe Stunde Musikantenstadl", schreibt der bayerische Journalist Karl Bruckmaier. Das alles ist aber nicht einfach nur Kitsch, sondern ein "gereckter MIttelfinger" der provinuiellen Kleinbürgerlichkeit gegen das Geschmacksdiktat der Eliten, die sich Breit machen. Breit machen, mental übertragen, aber auch mit ihrer Arroganz. Deshalb, findet Bruckmaier, tauge der Kitsch der Vorgärten, die "wilde Schönheit der Baumarkt-alimentierten Volkskunst, des OBI-Pop" als Subkultur. Der SZ-Kolumnist und preisgekrönte BR-Hörspielregisseur Karl Bruckmaier im Gespräch mit Kursbuch-Herausgeber Peter Felixberger über ihr Buch "OBI oder das Streben nach Glück"

Karl Bruckmaier, geboren 1956 in Niederbayern, studierte Kommunikationswissenschaften und ist Pop-Kritiker, Autor und Hörspielregisseur.

Peter Felixberger ist Publizist und Programmgeschäftsführer der Murmann Publishers..

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SALON LUITPOLD 15.11.2017

Salon du livre au Luitpold

"Alles ist besser als noch ein Tag mit dir!" Jan Fleischhauer im Gespräch mit Amelie Fried

"Es war gar nicht so schwierig, angesichts einer Scheidung guter Dinge zu bleiben... Man braucht nur einen ausreichenden Vorrat an Gin Tonic, eine Werksausgabe von Sigmund Freud und ab und an das Zwiegespräch mit einem Engel."

Ein Mann, der die größte Katastrophe seines Lebens überstehen muss. Bestsellerautor Jan Fleischhauer erzählt in seinem gleichnamigen Roman die Geschichte seines Alter Ego, mit Herz und Witz und ziemlich schonunglos gegen sich selbst.

Bestsellerautor Jan Fleischhauer gehört der Readktion des "Spiegel" an, ist ein streitbarer Kolumnist, regelmäßiger Gast im TV und lebt in München.

Amelie Fried moderierte bis 2009 Deutschlands älteste Talkshow "3 nach 9" gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo. Zuletzt was sie mit Ijoma Mangold in der ZDF-Literatur-Sendung "Die Vorleser" zu sehen. Von 2012 bis 2016 arbeitete Amelie Fried als Kolumnistin für das Monatsmagazin "Cicero"

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SALON LUITPOLD c/o Kursbuch: Bullshit.Sprech 08.11.2017

Georg Oswald im Gespräch mit Peter Felixberger / Murmann Publishers und Armin Nassehi

Der Bullshit-Sprech geht um. Macht sich breit und verklebt die soziale Kommunikation - in Medien, in Unternehmen, in Parteien, im Tagesjournalismus, aber auch in Schulen und Universitäten, im gesamten Kulturbetrieb und - nicht zu vergessen - im ganz gewöhnlichen Alltagsdiskurs. Allüberall blühen und gedeihen sie in den schrillsten Farben, die Exoten des Seichten, Leichten und Windelweichen.

Der Kursbuch-Heuausgeber Peter Felixberger und Armin Nassihi diskutieren mit dem Münchner Rechtsanwalt und Schriftsteller Georg M. Oswald über unseren Umgang mit dieser gesellschaftlich anscheinend akzeptieren Bullshit-Produktion, das Internet, immer noch rezipieren.

Georg M. Oswald lebt und arbeitet als Jurist und Schriftsteller in München. Zuletzt erschien sein Roman "Alle, die du liebst"

Peter Felixberger ist Publizist und Programmgeschäftsführer der Murmann Publishers.

Armin Nassehi ist Inhaber der Lehrstuhles am Institut für Soziologe der LMU, Public Intelectual und Herausgeber des Kursbuches.…

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SALON LUITPOLD 19.09.2017 | 20:00 Uhr

UnZeit und Demokratie

Ist demokratische Politik zu langsam? Mit Theo Waigel, Klaus H. Goetz und Franziska Augstein / SZ

Politik ist immer mit überraschenden, plötzlich auftauchenden Phänomenen konfrontiert, auf die sie - wie auch immer - unter knapper Zeit reagieren muss. Durch die Beschleunigung technischer, ökonomischer und sozialer Prozesse, gerät der politische Steuerungs- und Gestaltungsanspruch in Gefahr. Unter dem Druck von Börsentickern, multinationalen Konzernen, Onlineredaktionen oder in "Echtzeit" kommunizierenden sozialen Netzwerken schwinden die Zeitressourcen für deliberativ ausgerichtete parlamentarische Demokratien. Die Voraussetzungen für rationale Planungs- und Entscheidungsprozesse verschlechtern sich, die Politik Gerät angesichts komplexer und dynamischer Umwelten in Hintertreffen. Die historisch gewachsenen Rhythmen - wie beispielsweise Wahltermine oder Gesetzgebungsverfahren und somit die Demokratie , kommen "aus dem Takt" mit ihrer gesellschaftlichen Umwelt. Demokratie wird zunehmend unwahrscheinlich, je näher dieser Akzelerationsprozess einer institutioneller "Geschwindigkeitsgrenze" kommt. Wir wollen u.a. die Frage diskutieren welche Anpassungs- und Reformpotentiale Demokratien globalen Beschleunigungsphänomenen entgegensetzten können.

Bundesfinanzminister a.D. Theo Waigel hat die deutsche und europäische Finanzpolitik geprägt. Er war es, der unserer heutigen Währung den Namen Euro gab - und somit gilt Dr. Theo Waigel als Vater des Euro. 1989-1999 war er Bundesfinanzminister unter Helmut Kohl und 1988 - 1999 war er Vorsitzende der CSU. Dr. Theo Waigel …

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SALON LUITPOLD 21.07.2017 | 20:00 Uhr

Eine neue Epoche der Freiheit?

Zwiegespräch zwischen Christian Lindner / FDP und Peter Unfried / TAZ

Der europäische Liberalismus bekommt nach einem selbst verschuldeten Fiasko eine neue Chance; das Ende der ideologischen Blöcke macht's möglich. Der Wahlsieg des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit seiner offensiv propagierten "doppelten Liberalität" ist eine politische Zäsur - und womöglich eine letzte Chance für Europa.

Auch bei den letzten Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Holstein ist ein Erstarken klassischer liberaler Ideen erkennbar, während die Mitte des politischen Spektrums, die Christ- wie Sozialdemokratie in ganz Europa zu einem beinahe monolithischen Block verwächst, der für Sozialstaat Rentenerhöhungen, hohe Steuern und einen großen öffentlichen Sektor steht. Heute ist vom Wettkampf der Parteien neben der sozial-christdemokratischen Mitte wenig übrig geblieben. Was die Lager früher trennte und dadurch definierte, hat sich in den modernen westlichen Gesellschaften weitgehend erledigt; konfessionelle Grenzen, Gehaltsunterschiede, ländliche Folklore, antisozialistische Rhetorik des Kalten Kriegs. Es gibt nämlich nicht nur in unseren Nachbarsaaten, sondern auch in Deutschland einen erheblichen Reformstau festzustellen: Digitalisierung der Gesellschaft; erneuerte Infrastruktur im Güter und Datenverkehr, ein Sozialstaat, der nach skandinavischen Vorbild die Alimentierten besser qualifiziert und Verweigerern Leistungen streicht; technisch unterstützte Sicherheit im öffentlichen Raum ohne Überwachungsstaat; abgespeckte Verwaltung; eine Ende der …

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SALON LUITPOLD 11.07.2017 | 20:00 Uhr

Diskurse für eine gelassene Lebensführung

Salon Luitpold für eine gelassene Lebensführung mit Felicitas von Lovenberg(Piper Verlag) und Anselm Bilgri / Nikolaus Birkl in Zusammenarbeit mit der Akademie der Muße

Lesen als praktizierte Muße. Muße in der Literatur und Gelassenheit im Leben und Arbeiten einer Jouralistin, Verlagsleiterin und Mutter. Darüber werden Anselm Bilgri und Nikolaus Birkl mit der Verlegerin Felicitas von Lovenberg sprechen. Gerät das Lesen eines Buches in den Zeiten des Internets und des Smartphones unter die Räder der Digitalisierung? Nehmen wir uns noch Zeit zum Lesen? Wie kann man Jugendliche zum Lesen motivieren? Ist das gedruckte Buch noch zeitgemäß? Vermittelt Literatur die Wichtigkeit der Themen Muße und Gelassenheit für unsere beschleunigte Zeit? Das alles sind Themen, die unsere drei Gesprächspartner interessieren.


Felicitas von Lovenberg wuchs im Münsterland auf und studierte in England und Wales, u.a. in Oxford. Von 1998 bis 2016 gehörte sie zum Feuilleton Redaktion der FAZ. Dort war sie als erste Frau verantwortlich für das Ressort "Literatur und literarisches Leben". Sie publizierte vor alles als Literaturkritikerin ehe sie die Seiten wechselte und im März 2016 die verlegerische Geschäftsführung des renommierten Piper Verlags in München übernahm. In ihren Essays beschäftigte sie sich mit dem Thema Liebe, Partnerschaft und …

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SALON LUITPOLD 30.05.2017 | 20:00 Uhr

„Licht und Schatten der Digitalisierung“

Diskurs mit Yvonne Hofstetter /teramark techolgies, Philipp Leutinger / Roland Berger Strategy Consulting & Spielfeld Berlin. Das Gespräch führt Moderator Ulrich Schäfer / SZ

Im Fokus steht das Spannungsfeld zwischen dem in Europa mehrheitlich geteilten Menschenbild des freien und selbstbestimmten Bürgers - "nicht Technik, der Mensch ist das Subjekt und der Mittelpunkt der Veränderung" - und der rasant zunehmenden Möglichkeiten des globalen "Informationsraums" zum "Wohle" des Menschen inmitten des digitalen Umbruchs. Die Protagonisten versuchen ihre jeweils spezifischen Beurteilungen des Status Quo sowie die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für jenen Einzelnen herauszuarbeiten. Im Anschluss werden Fragen aus dem Publikum diskutiert.



Yvonne Hofstetter ist eine deutsche Juristin Essayistin und Sachbuchautorin. Seit 1999 ist sie international in Softwareunternehmen tätig, die sich in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und Big Data spezialisiert haben. Zusätzlich beschäftigt sie sich mit den gesellschaftlichen und technischen Folgen der Digitalen Transformation und den damit zusammenhängenden, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in der Digitalen Welt. Sie zählt zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Welt. Sie zählt zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union.

Philipp Leutinger ist seit 2012 Partner des "Digitalen Competence Center" der Unternehmensberatung Roland …

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SALON LUITPOLD c/o Kursbuch: Moralin Forte 24.05.2017 | 20:00 Uhr

„Europa ohne Identität?!!“

Wolfgang Schmidbauer im Gespräch mit Armin Nassehi, Peter Felixberger / Murmann Publishers

"Die globalisierte Konsumgesellschaft plagen chronische Ängste. Sie verschwendet mehr als nachwächst, sie weckt den Neid der Habenichtse und den Terror der Gekränkten. Diese Ängste münden in Hyperaktivität, sei es des Übereifers, sei es der unverhältnismäßigen, verschwenderischen Reaktion auf konstruierte Gefahren." Wie ihr Pendent, die Helikopter-Eltern, war auch die Helikopter-Moral schon immer existent, immer bereit Stellung zu beziehen. Das tut sie unter viel Getöse mit schnellen Urteilen, um so die schnellen Affekte von Angst und Wut zu bewältigen, die angesichts einer unsicheren Zukunft in einer komplexen Welt dominieren. Es geht nicht mehr um eine gut funktionierende Moral, die das Zusammenleben regelt, sondern um das endgültige Urteil, Superlative übersteigerte Werte jenseits aller Realität. Plakative Aussagen über Richtig und Falsch, über Gut und Böse, über Schwarz und Weiß, sollen die Welt unserer lärmenden Eventkultur richten. Die kurzfristige Entlastung, die die Helikopter-Moral emotional verschafft, bedeutet auf lange Sicht nicht nur, dass viel Energie für Verleugnungen vergeudet wird, sondern der Kontext, der Zusammenhang mit der Realität sich mehr und mehr verliert.



Wolfgang Schmidbauer ist als Kind eines Vater, den er nie kennenlernte, in Kriegs- und Nachkriegszeit mit Mutter, Bruder …

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SALON LUITPOLD c/o Kursbuch "Alle lügen" 03.05.2017 | 20:00 Uhr

Armin Nassehi und Peter Felixberger / Murmann Publishers im Gespräch mit Barbara Zehnpfennig / Uni Passau

Die Medien tun es, Donald Trump sowieso und die Wirtschaftsbosse auf jeden Fall. Es wird Zeit, unter das Pflaster zu blicken. Welche neue Rolle spielen heutzutage Fiktion und Lüge in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft? Was ist eine Lüge? Reicht es schon, die Unwahrheit zu sagen? Oder muss man die Wahrheit kennen, um lügen zu können? Die Attraktivität der "Lüge" ist doch, dass der Vorwurf, jemand sei ein Lügner, zugleich eine große Anerkennung ist: Wer lügt, muss die Wahrheit können. Aber: Wer kennt schon die Wahrheit? Und welche Wahrheit wird nicht von irgendjemandem als Lüge gebrandmarkt? Vielleicht ist die Lüge unwahrscheinlicher geworden, weil in einer komplexen Welt mehrere Wahrheiten mitenander konkurrieren.

Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig studierte Philosophie, Soziologie, Germanistik und Geschichte in Berlin. Ihre akademische Laufbahn führte sie an die Freie Universität und die Hochschule der Künste in Berlin, sowie an die Universität der Bundeswehr in Hamburg. Seit 1999 leitet Prof. Zehnpfennig den Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind die antike Philosophie, amerikanisches Verfassungsdenken und Totalitarismustheorie.

Armin Nassehi ist Professor für Soziologie an der LMU München. …

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SALON LUITPOLD 21.03.2017 | 20:00 Uhr

„Die 10 Gebote des gesunden Menschenverstandes“

Gespräch mit Nikil Mukerji / LMU und Jan Fleischhauer / u.a. Spiegel-Kolumnist

Wer im Leben Erfolg haben möchte, muss klug entscheiden. Und wer klug entscheiden will, muss klar und vernünftig denken. Dazu braucht man eine Fähigkeit, die sich jeder aneignen kann: gesunden Menschenverstand. Nikil Mukerji und Jan Fleischhauer erklären gemeinsam wissenschaftlich fundiert, alltagsnah und nachvollziehbar, worin diese besondere Fähigkeit besteht und wie man mehr von dieser Gabe erhalten kann.

Jan Fleischhauer ist Buchautor (u.a. "Unter Linken", Rowohlt) und war Kolumnist beim Spiegel. Er lebt in München.

Nikil Mukerji ist Philosoph, Unternehmensberater und Autor. Derzeit ist er als Geschäftsführer des Studiengangs Philosophie Politik Wirtschaft an der LMU tätig und selbstständiger Berater für das Institut für Argumentation (München). Er ist Autor des Buches "Die 10 Gebote des gesunden Menschenverstandes" und stellt es im Rahmen des Salons vor.


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SALON LUITPOLD 07.03.2017 | 20:00 Uhr

„Tour de Nation“

Ein Gespräch mit dem Journalisten Gerhard Waldherr und Kursbuch-Herausgeber Peter Felixberger

Von der Nordsee bis zum Bodensee, von Mecklenburg-Vorpommern ins Ruhrgebiet und runter ins tiefste Bayern. Aus seiner Stadt- und Landtour besucht Gerhard Waldherr Adelige, Autobauer und Bierbrauer, er befragt Fernsehmacher, Forscher und Werber. Ärzte, Fabrikanten, Lehrer, Schüler, Schweinezüchter - und, nicht zu vergessen, Uli Hoeneß. Was er zu hören bekommt, ist vielsichtig und gegensätzlich. Mitunter grandios und nicht immer frei von Abgründen. So fängt man Deutschland, Europas Zentralmacht, Merkelland und Flüchtlingslagen an zu verstehen, wenn man Leben Arbeit und Denken der Menschen ergründet, sowie ihre Tugenden und Werte, Hoffnungen und Wünsche. Deutschland inside!

Nach einer kurzen Vorstellung des neuen Kursbuchs 2017 freuen wir uns über einen lebhaften Salon. Was ist Deutschland? Was ist fremd? Was ist vertraut? Diskutieren Sie mit dem preisgekrönten Journalisten über unser Land. Moderiert vom Kursbuch-Herausgeber Peter Felixberger.

Gerhard Waldherr war viele Jahre bei der Süddeutschen Zeitung, dem "Stern" und als freier Korrespondent und Buchautor in New York tätig. Dann folgten zwei Jahre als Weltreporter in denen er ein ausgeprägtes Faible für Asien entwickelte. Als Chefreporter bei "brand eins" durfte er schließlich sein abhanden gekommenes Heimatland wiederentdecken. Ein Ergebnis dieses Prozesses ist das …

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SALON LUITPOLD 22.02.2017 | 20:00 Uhr

„Diskurse für eine gelassene Lebensführung!“

Salon Luitpold für eine gelassene Lebensführung der Schauspielerin Ulrike Kriener, Anselm Bilgri und Nikolaus Birkl in Zusammenarbeit mit der Akademie der Muße

Anselm Bilgri und Nikolaus Birkl nehmen diesmal die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Ulrike Kriener als Gast in ihre "Mitte". Der Fokus liegt auf dem Thema "Gespannte Gelassenheit". Damit ist der ständige Wechsel zwischen Anspannung und Gelassenheit und dem im Übergang entstehenden "Leerpunkt" gemeint. Dieser ständige Wechsel begleitet die bekannte Schauspielerin immer bei ihrer Arbeit. Wie wir mit diesem Zustand umgehen, den wir aus unserem Alltag kennen und beim meditativen Ausatmen spüren, wird im Gespräch mit der Schauspielerin näher erörtert. Im Anschluss wie gewohnt lebendige Diskussionen mit praktischen Tipps!

Ulrike Kriener wuchs in Oberhausen auf. Nach der Schauspielschule und ersten Stationen in Stadttheatern sowie im Fernsehen wurde Kriener Mitglied des Ensembles des Residenztheaters München. Der Durchbruch gelang ihr mit der Erfolgskomödie "Männer", in der sie die Ehefrau von Heiner Lauterbach spielte. Seitdem zählt sie zu den beliebtesten deutschen Schauspielerinnen.

Anselm Bilgri, war bis 2004 Benediktinermönch, Cellerar und Prior des Klosters Andechs. Heute ist er ein "Gratwanderer zwischen Kirche und Welt". Er zeigt Wege auf, wie der Mensch in der Moderne zum Wesentlichen vordringen …

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SALON LUITPOLD 14.02.2017 | 20:00 Uhr

„Mehr Frauen, Mehr Gewinn?!!“

Gespräch mit Dieter Wagner / Uni Potsdam, Inga Stoll / MTU
Aero Engines AG, Caroline Grün / Geneva Partners to Leaders,
Nadja Tschirner & Simone Schönfeld / CrossConsult.
Durch den Abend führt Alexandra Borchardt / SZ & Plan W

Unternehmen haben sich nicht erst seit der Frauenquote auf den Weg
gemacht, um für ihre Führungsetagen mehr Frauen zu gewinnen und
zu halten. Sie haben längst begriffen, dass innovative Unternehmen auf
das Potenzial gut ausgebildeter Frauen nicht wirklich verzichten können.
Wie können aber Unternehmen langfristig die Beteiligung von Frauen in
verantwortungsvollen Positionen erhöhen? Dies kann nur dann gelingen,
wenn Unternehmen in einen Dialog mit den Mitarbeiter/innen und den
Erfahrungsträger/innen anderer Unternehmen eintreten. Einige Münchner
Unternehmen gehen seit 2010 diesen Weg. Im Rahmen des „Memorandums für Frauen in Führung“ pflegen sie ein offenes Miteinander. Wir wollen
verschiedene Ansätze für mehr Frauen in Führung, die Konsequenzen
sowie ihre Erfahrungen aus ihrem Unternehmen diskutieren.



Prof. em. Dr. Dieter Wagner war bis 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Organisation und Personalwesen und zuvor in Führungspositionen
der Wirtschaftspraxis tätig. Aktuell ist er Sprecher der Geschäftsführung der UP Transfer
Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH an der Universität Potsdam.

Caroline

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SALON LUITPOLD 31.01.2017 | 20:00 Uhr

„Europa ist mehr als die EU“

Gespräch mit Harald Lesch und Wilhelm Vossenkuhl

Der "Brexit" ist die Spitze des Eisbergs nationaler Antipathien gegen Brüssel und die EU. Von Europamüdigkeit ist die Rede. Aber Brüssel ist nicht Europa! Das Eine darf nicht mit dem Anderen verwechselt oder gleichgesetzt werden! Europa ist derjenige Kontinent unserer Welt, der die allerbesten Lebensbedingungen bietet. Dies hat geographische, klimatische kulturelle, religiöse wissenschaftliche und politische Gründe. Gemessen an diesen Gründen hat die Welt nichts Besseres zu bieten. Schon das Heilige Römische Reich, das mehr als 1000 Jahre währte, die konfessionelle Spaltung und den 30-jährigen Krieg, Angriffe des Osmanischen Reichs und anderes Unbill überstand, ist einmalig in der Welt. Es war eine Einheit aus vielen Sprachen und Kulturen. Aus der Vielfalt kam die Kraft, auch das Wir-Gefühl. Wir müssen das leben, was wir haben und sind, und was u.a. in der Euro-Krise in Vergessenheit geriet. Europa ist wichtiger und wertvoller als der Euro und die EU. Anschließende anregende Diskussion garantiert.

Harald Lesch ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hochschullehrer. Er ist Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. Bekannt auch durch seine ZDF-Sendung Lesch Kosmos.

Wilhelm

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Programmhefte 2017

Programmheft 1

Programmheft 2

Programmheft 3

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CAFE LUITPOLD

Das berühmte Kaffeehaus in München.
Seit 1888 der Treffpunkt für feine Küche und Confiserie.

CAFE LUITPOLD 
Brienner Strasse 11   D-80333 München
 T: +49-89-242875-0  info@cafe-luitpold.de

Öffnungszeiten
Montag  8 - 20 h
Dienstag bis Samstag 8 - 22 h
Sonntag & Feiertag  9 - 20 h