DAS GENUSSVOLLE KULTURPROGRAMM

SALON LUITPOLD 20.06.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (3/3)

Schubert Streichquintett C-Dur D. 956 

Mitwirkende: Louis Vandory, Violine; Luisa Wehrmann, Violine; Michael Nodel, Viola; Amrei Bohn, Cello; Valentin Lutter, Cello. 

Einführung: Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder dem Wiener Musikverein und ist gerngesehener Gast bei internationalen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, Bad Kissinger Sommer, Festival Aix en Provence, Festival de Musica y Dansa Granada, dem Heidelberger Frühling oder dem Schleswig Holstein Musikfestival. Seine Ausbildung als Bratschist erhielt er bei Hariolf Schlichtig an der Musikhochschule München und Jean Sulem am Conservatoire National de Paris. Seit 2017 studiert er Dirigieren bei Marcus Bosch, Georg Fritzsch und Alexander Liebreich in München. Weitere Musikalische Impulse als Solist, Kammermusiker und Dirigent erhielt er durch bedeutende Künstler wie Alfred Brendel, Kent Nagano, Christoph Poppen, Jorma Panula, Ferenc Rados, Julia Fischer, dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett, dem Guarneri Quartett, Antoine Tamestit, Lars Anders Tomter, Jörg Widmann und Herbert Blomstedt. Förderung erhielt Christoph Vandory seit 2011 als Stipendiat von Yehudi Menuhin Live …

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SALON LUITPOLD 28.10.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Der deutsche Wald. Zur Kultur-, Literatur- und Ideologiegeschichte

Der Wald ist viel mehr als eine Ansammlung von Bäumen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war er die maßgebliche Energie- und Materialressource für die Menschen und zugleich eine scheinbar ursprüngliche Gegenwelt zur Zivilisation. Er markiert die Grenze zwischen Kultur und Natur und ist nicht zuletzt eine Projektionsfläche für unsere Ängste und Sehnsüchte. Gerade in Deutschland ist die Beziehung der Menschen zum Wald besonders tief und komplex. Das zeigt sich nicht nur an heftig geführten Debatten über den Wald, seinen Zustand und unseren Umgang mit ihm, sondern besonders auffällig auch in der deutschen Literatur, die in romantischen oder realistischen Texten immer wieder von ihm erzählt.

Mit

Prof. Dr. Christian Begemann (Literaturwissenschaftler, LMU München)

Prof. Dr. Hansjörg Küster (Biologe, Leibniz Universität Hannover)

Dr. Klara Schubenz (Literaturwissenschaftlerin, Mainz)

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an: Anmeldung.

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SALON LUITPOLD 30.05.2022 | 18:00 - 19:30 Uhr

Vom Umgang mit der eigenen Herkunft

MIT EDGAR SELGE, MICHAEL BORDT SJ UND CHRISTIAN GOHLKE

Prof. Dr. Michael Bordt SJ ist Mitglied des Jesuitenordens und lehrt an der Hochschule für Philosophie in München. Er studierte Theologie und Philosophie und wurde an der Universität Oxford promoviert. Als Geschäftsführer des Instituts für Philosophie und Leadership bietet er Fortbildung und Begleitung für das Topmanagement großer mittelständischer Unternehmen und Konzerne an. Sein Buch „Die Kunst die Eltern zu enttäuschen“ ist von seiner Arbeit mit Unternehmerfamilien inspiriert.

Edgar Selge gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. 1948 geboren, wuchs er im ostwestfälischen Herford als Sohn eines Gefängnisdirektors auf. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Edgar Selge lebt mit der Schauspielerin Franziska Walser zusammen. Die beiden haben zwei Kinder. «Hast du uns endlich gefunden» ist sein literarisches Debüt.

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung vor Ort oder zum Livestream an: Anmeldung. …

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SALON LUITPOLD 16.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Montag, 16. Mai: Ländler und Walzer zu vier Händen. Ein charmant-kulinarischer Ausklang mit Spezialitäten und Weinen aus der österreichischen Küche  

Franz Schubert komponierte rund 650 Tänze und dies war ihm keinesfalls nur lästige Einnahmequelle. Sie zeigen vor allem eine tiefe Verbundenheit zur musikalischen Tradition und sind ein wichtiger Bestandteil seiner ungeheuren Begabung. Bei den regelmäßigen Treffen im Freundeskreis mußte man Schubert nicht lange bitten, sich ans Klavier zu setzen, um stundenlang Ländler und Walzer zu improvisieren. Ohne weiteres gab er zu:

                                                      Tanzmusik mach ich doch gar so gern

Zum Abschlußabend der Schubert Woche im Cafe Luitpold präsentieren die Pianistinnen Xinthian Zhu und Luowen Huang, Studierende der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Adrian Oetiker einen Ausschnitt aus dieser eher unbekannten, aber doch außerordentlich reichhaltigen Schaffensseite Franz Schuberts.

Unserem Publikum wünschen wir einen schönen und unterhaltsamen Abend zu Spezialitäten und Weinen aus unserer feinen und zu dieser Gelegenheit auch noch österreichischen Küche.

                                

Anmeldung 16. Mai

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SALON LUITPOLD 15.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 15. Mai

Sonntag, 15. Mai: Walzer und andere Tänze 

Wien entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Tanzmetropole, wobei die sozialen Umbrüche im Gefolge der Französischen Revolution den Gesellschaftstanz zu einem Vergnügen machten, an dem sich zunehmend auch das Bürgertum und die einfachere Bevölkerung erfreute. Anders als Mozart oder Haydn schrieb Franz Schubert seine Tanzmusik nicht als Auftragswerke für den Hof; seine Walzer entstanden zumeist für gesellige Gelegenheiten unter Freunden, die er mit kleinen, oft sehr charmanten Kompositionen beglückte.  

Doch auch die Musik Schuberts, die eigentlich gar nicht für den Tanz bestimmt war, regt bis heute durch ihre rhythmische Prägnanz, ihre Seelentiefe und ihren Facettenreichtum Choreographen dazu an, sich produktiv mit ihr auseinanderzusetzen. So erging es auch Quirin Brunhuber. Zum berühmten Mittelsatz aus dem späten Klaviertrio in Es-Dur, D. 929 schuf der junge Choreograph für die Schubert-Woche im Salon Luitpold sein Werk „Geteiltes Leid“, das von Severin Brunhuber und Shale Wagman, beide vom Bayerischen Staatsballett, zur Uraufführung gebracht wird.  

 

Quirin Brunhuber wurde 1998 in Ingolstadt geboren. Er ist …

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SALON LUITPOLD 14.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Samstag, 14. Mai: „Schwanengesang“. Franz Schuberts letzter Liederzyklus 

Jakob Schad, Bariton
Joshua Rupley, Klavier

Conrad Ahrens, Lesung

Aus der Mythologie stammt die Sage, daß Schwäne vor ihrem Sterben einen wunderschönen Gesang anstimmen. Franz Schuberts Musikverleger Tobias Haslinger erhoffte sich nach dem Tod des Komponisten einen kommerziellen Erfolg und bot Schuberts letzte Liedkompositionen unter dem Titel „Schwanengesang“ an.

Haslinger hatte aus dem Nachlaß 13 Lieder gekauft und den 2 Liederheften dann noch Schuberts letzte Komposition, Die Taubenpost  hinzugefügt. Anders als den Liederzyklen Die schöne Müllerin D 795und Winterreise D 911 liegt dem Schwanengesang somit kein zyklischer Plan zugrunde.

Der außergewöhnliche, erst 21jährige Bassbariton Jakob Schad, Studierender an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Lars Woldt debütiert mit dem anspruchsvoll dramatischen Liederzyklus an diesem Abend vor Publikum.

In Pausen liest der Jungschauspieler Conrad Ahrens, Absolvent der Otto Falckenberg-Schule Heiteres wie Besinnliches über letzte Worte und ihre Protagonisten, darunter Voltaire, Goethe, Sándor Márai und der Friedensaktivist Abie Nathan.

Jakob Schad (Bariton) 

Josh Rupley (Klavier) 

Moderation: Alexander Krampe 

Anmeldung 14. Mai

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SALON LUITPOLD 13.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Freitag, 13. Mai: Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur D. 959 

Dmitry Mayboroda (Klavier) 

Moderation: Michael Stallknecht und Christian Gohlke 

Anmeldung 13. Mai

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Schuberts Sonate in A-Dur, D. 959 entstand im September des Jahres 1828 und gehört zum Trio seiner drei letzten Klaviersonaten. Sie wurden erst nach dem Tod des Komponisten veröffentlicht und fanden zunächst wenig Beachtung, nicht zuletzt, weil sie angeblich dem Vergleich mit Beethovens Klavierwerk nicht standhielten. Doch längst gilt ihre Eigenwilligkeit und emotionale Tiefe als beispiellos. Vielleicht ist keine andere Sonate in Schuberts Werk „so reich und sorgfältig, pianistisch so feinsinnig durchgestaltet“ wie jene in A-Dur (Klaus Wolters).

Satzbezeichnungen

1. Allegro

2. Andantino

3. Scherzo. Allegro vivace – Trio

4. Rondo. Allegretto

Dmitry Mayboroda, Klavier:

Dmitry Mayboroda studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Adrian Oetiker. Aktuell rundet er seine Ausbildung bei dem Heinrich Neuhaus-Schüler Boris Petrushansky an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola (Italien) ab. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Franz Liszt Wettbewerbs für …

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SALON LUITPOLD 12.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Donnerstag, 12. Mai: „An die Musik“. Ein Schubert-Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation 

„An die Musik“

Ein Schubert Abend der Kammeroper München in Musik und Rezitation

Mit Konzertformaten wie dem Schubert Abend „An die Musik“ beschreitet die Kammeroper München seit Jahren neue Wege in der klassischen Musik: Eingebettet in Stücke aus dem Schaffen Franz Schuberts, hier vor allem Lieder, arrangiert für Orchester, aber auch Tänze und Ländler fügen sich Berichte, Geschichten und Anekdoten über Schuberts Leben ein. Dem Zuhörer vermittelt sich auf diese Weise unterhaltsam und informativ ein stimmiges Bild einer großen Künstlerbiografie in ihrer Zeit.

Klaus Kalchschmid beschreibt den Abend in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Ganz zart – Der schöne Schubert-Abend der Kammeroper München“als „fein, originell und farbig.

Louis Vandory, Konzertmeister

Jonas Müller (Bariton) 

Viola von der Burg (Sprecherin) 

Orchester der Kammeroper München 

Anmeldung 12. Mai

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SALON LUITPOLD 11.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Schubert-Tage

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Mittwoch, 11. Mai: Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, D. 810.  

Insgesamt 15 Streichquartette komponierte Franz Schubert in seinem kurzen Leben. Entstanden die ersten Werke dieser Gattung in Schuberts Kindheit und sind in Tonsprache und Formgebung noch stark von klassischen Vorbildern geprägt, so gehören seine späten Quartette zu den eindrucksvollsten und reifsten dieses Genres überhaupt. Gerade der Vergleich des frühen Quartetts in D-Dur – Schubert war 16, als er es schrieb – mit einem späten Werk macht seine enorme künstlerische Entwicklung deutlich. „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 entstand 1824 während einer tiefen Lebenskrise und zeigt den Komponisten auf der Höhe seiner Ausdruckskraft.

Louis Vandory, Fabian Jüngling, Michael Nodel, Jonathan Drißner 

Streichquartett Nr. 6 in D-Dur, D. 74 (1813)

Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, „Der Tod und das Mädchen“, D. 810 (1824)

Moderation:

Christoph Vandory

Der Dirigent und Bratschist Christoph Vandory gehört zu den aufregendsten jungen Musikern Deutschlands. Als Gründungsmitglied und Bratschist des Goldmund Quartetts konzertiert er regelmäßig in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, Philharmonie de Paris, dem Prinzregententheater München oder …

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SALON LUITPOLD 10.05.2022 | 20:00 - 21:30 Uhr

Der Auftakt zu den Schubert-Tagen

GEMEINSAM MIT STEINWAY UND DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

Einlass: 18.30 Uhr. Konzertbeginn: 20 Uhr 

Eintritt: 20 Euro. Schüler und Studenten: 5 Euro 

Anmeldung 10. Mai

Dienstag, 10. Mai: Schubert und seine Zeit 

„Schubert – der freundlichste unter den Riesen, doch gleichzeitig auch der fürchterlichsten einer, mit dem man nie fertig wird. Vermutlich ist Schubert jeden Tag über sich selbst erschrocken gewesen.“ 

So charakterisierte Johannes Brahms seinen früh verstorbenen Kollegen Franz Schubert, der in den einunddreißig Jahren seines kurzen Lebens unvorstellbar produktiv war: Kammermusik, Lieder, Symphonien, Opern, Kirchenmusik – es gibt kaum eine Gattung, in der Schubert nicht wichtige und bleibende Beiträge geschaffen hätte. Schuberts Werk und Schuberts Wesen sind so reich und vielschichtig, dass man mit ihnen wirklich „nie fertig wird“.  

Zum Auftakt unserer Schubert-Woche wollen wir eine Annährung versuchen: Wer war der Mensch, der diese Musik schrieb? Wie hat Schubert gelebt in seiner politisch durchaus unruhigen Zeit? Warum wird die Musik gerade damals so bedeutsam? Was ist Romantik? Und warum ist Schuberts Musik romantisch? Über diese und andere Fragen kommen ins Gespräch: 

 

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur …

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SALON LUITPOLD 30.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (2/3)

E.T.A Hoffmann (1776–1822) zum 200. Todestag: Musiker, Dichter und andere Käuze. Künstlerfiguren im Werk E.T.A. Hoffmanns.

Mit: Prof. Dr. Christian Begemann (LMU), Prof. Dr. Christine Lubkoll (Erlangen), PD Dr. Mario Grizelj (LMU)

Musik: Quintett für Harfe und Streicher c-Moll. Mit: Melis Çom, Harfe; Louis Vandory, Violine; Fabian Jüngling, Violine; Carla Usberti, Viola; Johannes Välja, Cello. 

Moderation: Dr. Christian Gohlke

Dass aus E.T.A. Hoffmann „ein Scribilifax“, also ein Schriftsteller, geworden ist, geschah, wie er 1813 in einem Brief bekundete, „wahrlich ohne mein sonderliches Bemühen“. Zwar wurden seine Erzählungen wie etwa die „Fantasiestücke“ (1814) vom Publikum durchaus geschätzt; die Hauptsache blieb für den in Königsberg geborenen Künstler jedoch ein Leben lang die Musik. Nicht umsonst änderte er als Hommage an den geliebten Mozart seinen dritten Vornamen (Wilhelm) in Amadeus. Als Komponist war Hoffmann erstaunlich produktiv – Kammermusik, Symphonien, und sogar eine Oper sind von ihm überliefert –, seinen Nachruhm verdankt er indes nicht der Musik, sondern seinen literarischen Arbeiten, mit denen er zu einem der wichtigsten Autoren der Romantik wurde. Als „entsetzlichen Angstschrei in zwanzig Bänden“ charakterisierte Heinrich Heine sein Œuvre, und wirklich sind Hoffmanns Geschichten nicht selten rätselhaft, abgründig und unheimlich. Doch immer …

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SALON LUITPOLD 16.03.2022 | 19:00 - 20:30 Uhr

Geistvolle Gespräche: Die großen Werke der Kammermusik (1/3)

Mozart Divertimento Es-Dur KV 563 

Mitwirkende: Veriko Tchumburidze, Violine; Louis Vandory, Viola; Jakob Stepp, Cello

Moderation: Dr. Christian Gohlke, Michael Stallknecht (SZ/NZZ) 

Zum Auftakt unserer kleinen Kammermusik-Reihe unter dem Titel „Geistvolle Gespräche“ (so bezeichnete Goethe den intimen Austausch der Musiker beim Quartettspiel) stellen wir ein Trio vor, das einen „nicht überbotenen Höhepunkt“ (Hermann Abert) der Kammermusik darstellt: Mozarts Streichtrio KV 563. Für wen dieses Meisterwerk im August und September des Jahres 1788 geschrieben wurde und bei welcher Gelegenheit es zuerst erklang, ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass dieses Divertimento in Es-Dur zu den reifsten Kammermusikwerken Mozarts gehört. Zwar suggeriert die Bezeichnung „Divertimento“, dass es sich dabei um eher leichtgewichtige Unterhaltung handelt, aber weit gefehlt: Höchst kunstvoll sind die sechs Sätze aufeinander abgestimmt, die thematische Arbeit ist äußerst raffiniert, und bei alledem zeichnet sich dieses Musik durch großen Melodienreichtum aus. Um es mit Alfred Einstein zu sagen: Dieses Trio ist das „vollendeteste, feinste, das je in dieser Welt hörbar geworden ist.“

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an: Anmeldung.

Dieses Projekt wird im Rahmen des bundesweiten Programms NEUSTART AMATEURMUSIK gefördert.

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CAFE LUITPOLD

Das berühmte Kaffeehaus in München.
Seit 1888 der Treffpunkt für feine Küche und Confiserie.

CAFE LUITPOLD 
Brienner Strasse 11   D-80333 München
 T: +49-89-242875-0  info@cafe-luitpold.de

Öffnungszeiten
Montag: 8-20 Uhr
Dienstag bis Samstag: 8-22 Uhr
Sonntag: 9-20 Uhr

Feiertage
Maria Himmelfahrt, 15.08.2022: 9-20 Uhr
Tag der deutschen Einheit, 03.10.2022: 9-20 Uhr
Allerheiligen, 01.11.2022: 9-22 Uhr