
Ein Abend in Kooperation mit der Hochschule für Philosophie München.
Elke Schmitter spricht über ihr Buch „Alles, was ich über Liebe weiß, steht in diesem Buch: Einbildungsroman“ Gemeinsam mit Prof. Dr. Barbara Schellhammer, Professorin für Intercultural Social Transformation Leiterin des Zentrums für Globale Fragen (ZGF) der HFPH, diskutiert sie über das Thema aus anthropologischer Perspektive. Moderiert wird der Abend von Dr. Thomas Steinforth, Domberg Akademie.
Inwiefern ist Liebe auch in interkultureller Perspektive interessant? Inwiefern ist unser Erleben/ sind unsere Praktiken und Deutungen in diesem Feld kulturell vorgeprägt? Welche Unterschiede sind „kulturbedingt“, was ist vielleicht „einfach menschlich“? Haben sich z.B. Menschen immer schon und überall „verliebt“? Und natürlich: Was bedeutet Liebe für den Menschen als Menschen?
Aufmacher Bild: Elke Schmitter(c)honorarfrei Hartwig Klappert
Elke Schmitter studierte Philosophie in München. Als freie Autorin schreibt sie, nach vielen Jahren bei taz und Spiegel, nun vor allem für Die ZEIT. Ihr Debütroman „Frau Sartoris“ (2000) wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Prof. Dr. Barbara Schellhammer
Kurzvita: seit 2019 Leiterin des Zentrums für Globale Fragen an der HFPH
2019 Ernennung zur Professorin für Intercultural Social Transformation an der HFPH
2018 Habilitation, Universität Hildesheim
2013-2019 Dozentin für Erwachsenenbildung bzw. Interkulturelle Bildung an der HFPH
2009-2013 Professorin für Interkulturelle Soziale Arbeit, CVJM-Hochschule Kassel
2005-2011 Lehrtätigkeit an der Royal Roads University, Victoria, BC, Kanada
2009 Promotion in Philosophie, Hochschule für Philosophie München (HFPH)
2001 Diplom Soziale Arbeit, Hochschule München
Arbeitsschwerpunkte
Philosophische Anthropologie, Kulturphilosophie und interkulturelle Philosophie
Selbst, Identität und Person
Phänomenologie des Fremden
Dialogphilosophische Ansätze in Kontexten interkultureller Bildung
Bildung, sozio-kulturelle Transformation und Human Development
Konflikttransformation, Friedensbildung und Restorative Justice
Zum Buch: Was Liebe mit uns macht – virtuos erzählt von Elke Schmitter
Sie treffen sich und stürzen ineinander: Helena und Levin, die beide ein erstes Leben hinter sich haben; fast erwachsene Kinder, Karrieren, die sie erfüllen. Es wird eine Episode, die Helena nicht vergessen kann. Was bedeutet es, dieses Gefühl, und wie kommt es, dass wir sogar wider Willen begehren?
Dieser Roman ist eine Zumutung – wie die Liebe selbst. Nach Sigmund Freud, Simone de Beauvoir und Eva Illouz ist die romantische Passion durchschaut als Wahn und Skript. Und doch hört sie nicht auf, für Unruhe, Glück und Qual zu sorgen. Dieses Buch erzählt in einzigartiger Weise – mitreißend, reflektiert, abgründig und amüsant – von Sehnsucht und Kontrollverlust in Zeiten der Emanzipation.
"Wir berühren einander gerade genug, um zu spüren: Hier erwartet uns was. Hier gibt es unter der Vertrautheit, die zutiefst beruhigend wirkt, unter den sanften Wellen, die da hin und her wogen und uns ein wenig enger liegen und dann wieder Abstand nehmen lassen: das Ozeanische, das über Jahre still war. Schlummernd, ohne Beachtung. Was in den letzten Tagen geschah, fühlt sich so sachte wie gewaltig an, und da es Januar ist: Noch kann man gehen, über den See, doch ist es zu hören, wie das reinweiße Eis, von einer Schicht aus knirschendem Reif bedeckt, die ersten Risse bekommt."
Alles, was ich über Liebe weiß, steht in diesem Buch ist eine Geschichte über das Glück und die Qualen der Liebe, über die Sehnsucht, die Nähe und das Nichtweiterwissen. Ein Einbildungsroman. Zugleich ist es ein Bildungsroman - eine Erfahrung, mit Fußnoten bedacht. Was wissen wir inzwischen über die innere Chemiefabrik, über Narzissmus, Ghosting und das Rätsel der spontanen Anziehung? Und sind Liebende aus früheren Jahrhunderten uns darin nah? Ein vielstimmiges Buch über das emotionalste Thema, das es gibt - für alle, die diesen Zustand erlebt haben oder gerade erleben, aber auch für die, denen er fremd ist oder die ihn vergessen haben.


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