Beschreibung
Talk im Salon Luitpold: Judith Turos im Gespräch mit Christoph Gaiser
Natürlich wird sie der Compagnie als gefragte Ratgeberin und unerschöpfliche Quellen von Wissen verbunden bleiben, doch zum Ende der Spielzeit wird das Bayerische Staatsballett Judith Turos, die seit 2005 als Ballettmeisterin die Geschicke der Compagnie begleitete, in den Ruhestand verabschieden. Ein willkommener Anlass also, mit der Künstlerin über wichtige Wegmarken in ihrem künstlerischen Werdegang zu sprechen und über Kontinuität und Wandel in der Tanzwelt nachzusinnen.
Die in Rumänien geborene Tänzerin ungarischer Abstammung kam Anfang der 1980er Jahre nach München und prägte ab 1985 als Erste Solistin das Tanzgeschehen an der Bayerischen Staatsoper, ab Anfang der 1990er Jahre dann beim Bayerischen Staatsballett. Sie war die erste Künstlerin, die den Titel „Bayerische Kammertänzerin“ erhielt. Aus der Vielzahl ihrer Paraderollen ragen jene der Tatjana in John Crankos „Onegin“ und der Marguerite Gautier in „Die Kameliendame“ besonders heraus. 2005 beendete sie ihre aktive Laufbahn und teilte fortan ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz als Ballettmeisterin mit der jüngeren Generation.
Aufmacherbild: Judith Turos(c)Bayerisches Staatsballett









