Beschreibung
Ein Gespräch mit David Matei und Simon Biallowons vom Verlag Herder
Angesichts der veränderten Sicherheitslage in Europa steht die Bundeswehr vor großen Herausforderungen. Es fehlt an Personal, während zugleich die Wiedereinführung der Wehrpflicht kontrovers diskutiert wird. Besonders zwischen den Generationen zeigen sich dabei unterschiedliche Erwartungen und Haltungen. Dahinter stehen grundlegende Fragen: Wie weit reicht die eigene Verantwortung für die Gesellschaft? Was bedeutet es heute, einem Staat verpflichtet zu sein? Und was kann oder muss denen zugemutet werden, die Dienst leisten sollen?
David Matei bringt eigene Erfahrungen aus über vierzehn Jahren bei der Bundeswehr ein. Nach seinem Einsatz als Gebirgsjäger war er zuletzt in der Öffentlichkeitsarbeit als Jugendoffizier tätig und erreicht mit seinen Beiträgen in sozialen Medien ein breites Publikum. Die Auseinandersetzung mit dem Sinn und den Widersprüchen des Dienstes an der Waffe begleitet ihn seit vielen Jahren.
Der Abend eröffnet eine persönliche und zugleich sachkundige Perspektive auf Fragen von Pflicht, Überzeugung und gesellschaftlichem Engagement in einer Zeit wachsender Unsicherheit.
Aufmacherbild: David Matei(c)Heinz Heiss_frei
David Matei war 15 Jahre Offizier bei der Bundeswehr – zunächst als Gebirgsjäger, dann als Jugendoffizier – und ist heute Reserveoffizier. Auf TikTok, Instagram und in Podcasts erklärt er Sicherheitspolitik für eine junge Generation und erreicht Hunderttausende Menschen. Für diese Arbeit wurde er mit dem Karl-Carstens-Preis und dem Medienpreis »Politischer Influencer in den Sozialen Medien« ausgezeichnet.










