Beschreibung
Uwe Schneidewind (ehem. OB Wuppertal) im Gespräch mit Georg Stephan Barfuß. Moderation: Philipp von der Wippel
Staatsreform ist keine abstrakte Frage. Sie entscheidet sich konkret – in der Baugenehmigung, die wartet; in der Kita, die fehlt; in der Straße, die nicht saniert wird. Kommunen sind der Ort, an dem Menschen erleben, ob der Staat sein Versprechen einlöst oder nicht, ob Politik noch als handlungsfähig wahrgenommen wird. Genau dort setzt Uwe Schneidewind in „Dienstschluss" an: Er beschreibt, wie die öffentliche Verwaltung ihre Daseinsberechtigung nicht aus Verfahren schöpft, sondern aus Wirkung – und wie die Kommunen der entscheidende Ort sind, an dem dieser Anspruch eingelöst oder verfehlt wird. In Bayern wurden im März die Bürgermeister und Gemeinderäte neu gewählt. Der neue Oberbürgermeister Münchens, Dominik Krause, hat eine Verwaltungsreform zu seiner Priorität erklärt. Dieser Salonabend nimmt diese Ankündigung ernst und zeichnet Wege des Gelingens: Was muss sich strukturell, kulturell und personell ändern, damit kommunale Verwaltung wieder handlungsfähig wird?
Aufmacherbild: Wesley Tingey for unsplash
- Uwe Schneidewind ist angefragt (ehemaliger OB Wuppertal, neuestes Buch im März erschienen: Dienstschluss. Herausforderung Kommunalpolitik.)
- Georg Stephan Barfuß, berufsmäßiges Stadtratsmitglied der Stadt Regensburg und Leiter Referat für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen. Ende April erscheint sein neues Buch: Entscheiden – Liefern – Verantworten. Kommunales Leadership im 21. Jahrhundert.
- Moderation Philipp von der Wippel, Geschäftsführer von ProjectTogether und Mitgestalter von Re:Form, einer Allianz für den Staat von morgen. Er gehört zu einer Generation von Reformdenkern, die Verwaltung nicht als Selbstzweck verstehen, sondern als Infrastruktur für Wirkung.









