Mit Katharina Weigand, Jörg Zedler und Christian Gohlke
„Eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte“ wurde 1946 die bayerische Verfassung verabschiedet, heißt es in deren Präambel. Die Formulierung suggeriert historische Kontinuität und gesellschaftliche Stabilität. Blickt man indes auf das 19. Jahrhundert, fallen sofort die territorialen Veränderungen ins Auge: Zwischen 1799 und 1815 wurde aus dem altbayerischen Fünfeck der moderne bayerische Staat, mit rund einem Drittel mehr an Territorium und fast doppelt so vielen Einwohnern. Doch keineswegs alle „Neubayern“ in Franken, Schwaben …



