
Wichtig: Dieser Abend findet im LuitpoldLab im 1. OG des Palmengartens statt.
Die Zeit des Barock war geprägt von Kriegen, von Elend, Krankheit und Tod, aber auch vom Ausbau der staatlichen Ordnung und der luxuriösen Festkultur der Herrschenden. Die Menschen flüchteten in den Glauben; Kirchen und Klöster wurden ‚barockisiert‘, wovon insbesondere die Kirchen in Bayern und Oberösterreich zeugen.
Die Literatur des Barock kennt Geschichten des Grauens und des Weltüberdrusses, aber zugleich Ironie, Satire und Humor. Hierbei prägt kaum eine andere Geisteskraft das Barock so stark wie der ‚Witz‘.
Der barocke Witz ist dem Humor verwandt – jedoch weit mehr als eine nur auf das Lachen zielende Text-, Sprech- und Denkform. Vielmehr setzt er ästhetische und politisch-gesellschaftliche Ordnungen außer Kraft, denn der Witz vermählt Entferntes.
Mit Trinksprüchen und Zoten, Epigrammen und Sonetten, gelehrten genauso wie derben Sprachspielen – ausgewählt von Johanna Schumm und vorgetragen von Thomas Loibl – geht der Abend dem Formenreichtum dieses spezifisch barocken Witzes nach. Nicht nur das historische Barock des 17. Jahrhunderts wird hierbei beleuchtet, sondern auch, wie das Barock noch in Moderne und Postmoderne Lachen macht.
Die Reuschel-Stiftung, Eigentümerin einer Sammlung spätbarocker Ölskizzen zur Vorbereitung von Deckenfresken und Altarbildern in Kirchen und Klöstern, fördert unter anderem das öffentliche und wissenschaftliche Interesse an barocker Kunst und Kultur. Sie unterstützt diese Veranstaltung.
Eine Kooperation des Forum Humor und komische Kunst e.V. und der Reuschel-Stiftung.
Aufmacherbild: Thomas Loibl(c)Nils Schwarz / Johanna Schumm(c)Julia Richter

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