Beschreibung
Ein Gespräch mit Wolfram Pyta über die Entwicklung der deutschen Demokratie zwischen Kompromiss und Konfrontation.
Kompromisse gelten als eine der großen Stärken der deutschen Demokratie und zugleich als Zeichen ihrer Schwäche. In Zeiten politischer Polarisierung, verhärteter Fronten und immer komplexerer Entscheidungsprozesse stellt sich die Frage dringender denn je: Wie viel Kompromiss braucht eine Demokratie, um handlungsfähig zu bleiben?
Wolfram Pyta geht in seinem neuen großen Werk der Geschichte dieser politischen Kultur auf den Grund. Seit 1848, so seine These, prägt der Kompromiss die politische Entscheidungsfindung in Deutschland und hat sich tief in die Mechanismen des Regierens eingeschrieben. Doch warum hat er hierzulande eine so zentrale Bedeutung erlangt? Und was lässt sich aus seiner Geschichte für die politischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft lernen?
Im Gespräch mit Wolfram Pyta werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der deutschen Demokratie zwischen Kompromiss und Konfrontation und fragen, welche Rolle die Fähigkeit zum Ausgleich in Zukunft spielen kann.
In Kooperation mit Verlag Herder
Aufmacherbild: Wolfram Pyta©Rainer Kwiotek










