Beschreibung
Wie humanoide Roboter Streitkräfte und Gesellschaft verändern
Darüber diskutieren: Brigadegeneral Michael Bender, Prof. Dr. Sebastian Manhart Alona Pammer (Plim Robotics), Dr.-Ing. Christoph Petroll (Lakestar), Dr.-Ing. Dirk Zimper (Startup-Gründer); Moderation: Prof. Dr. Rafaela Kraus, Universität der Bundeswehr München.
Was würde passieren, wenn künftig nicht mehr Soldaten, sondern humanoide Roboter an vorderster Front stehen würden? Was sich nach Science-Fiction anhört, könnte die Kriegsführung grundlegend verändern. Embodied AI , also KI in physischen Systemen, eröffnet unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Einerseits sollen Roboter Menschen z.B. die Hausarbeit abnehmen oder sie aus gefährlichen Situationen heraushalten. Andererseits stellen sie uns auch vor Fragen, die weit über die Folgen einer veränderten Arbeitswelt hinausgehen: Wer entscheidet künftig über Leben und Tod? Bleibt der Mensch tatsächlich in the Loop und trifft die Entscheidungen selbst, oder gestaltet er die Systeme nur noch? Und was bedeutet militärische Verantwortung, wenn Maschinen eigenständig handeln?
Der Krieg in der Ukraine zeigt auch, dass militärische Überlegenheit zunehmend von der Fähigkeit abhängt, zu experimentieren, aus Fehlern zu lernen und Innovationen unmittelbar in den Einsatz zu bringen. Doch wie viel Experimentierfreude vertragen militärische Organisationen? Wie lassen sich Geschwindigkeit, Kontrolle und ethisches Handeln miteinander vereinbaren? Und schließlich: Wie viel Autonomie von Robotern sind wir als Gesellschaft bereit zu akzeptieren? Gerade in Deutschland begegnet man neuen Technologien häufig mit Skepsis. Ist diese Zurückhaltung Ausdruck verantwortungsvoller Technikgestaltung oder wird sie selbst zum Risiko?
Aufmacherbild: cafeluitpold@KI generiert









