
Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biographie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung.
"Dieses unruhige Ich" - so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.
Die Schauspielerin und prominente Otto-Falckenberg-Absolventin Franziska Walser gehörte von 1976 bis 2001 fest dem Ensemble der Münchner Kammerspiele an. Dort arbeitete sie mit berühmten Regisseuren wie Dieter Dorn, Thomas Langhoff und Hans Lietzau. Seit 2002 bewegt sie sich eigenen experimentellen Inszenierungen oder freien Theaterprojekten, wobei zwei Regisseure wichtig geworden sind, Jan Bosse und Dusan David Parizek. Franziska Walser wurde 1991 mit dem Bayerischen Filmpreis für die Beste Schauspielerin in Franz Seitz Inszenierung Erfolg ausgezeichnet und für Ein halbes Leben von Nikolaus Leytner bekam sie 2010 den Adolf-Grimme-Preis, sowie eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis als Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle.


Dieter Burdorf ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Universität Leipzig und Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. Bei C.H.Beck ist von ihm erschienen: "Friedrich Hvlderlin" (2011).

Prof. Dr. Christine Lubkoll studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg i.Br. und Bordeaux; sie promovierte 1985 in Freiburg i.Br. über Faustdichtungen und wurde 1993 mit einer Arbeit über den 'Mythos Musik' in der Literatur der Romantik an der LMU München habilitiert. Von 1995 bis 2001 war sie Professorin für Neuere deutsche Literatur und Komparatisitk in Giessen und hatte anschließend bis zu ihrer Pensionierung 2022 einen Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur an der FAU Erlangen-Nürnberg inne. Ihre Arbeitsschwerpunkte betreffen die Literatur und Kultur der Sattelzeit 1750-1830, die literarische Moderne und sowie die Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur, außerdem die Forschungsgebiete 'Literatur und Musik'; 'Literaur und Ethik' sowie die 'Kulturgeschichte des Erzählens'.

Dr. Christian Gohlke ist als Intendant für die künstlerische Gestaltung des Salons mitverantwortlich. Er unterrichtet u.a. an der Hochschule München und schreibt regelmäßig für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Neues Konzept
Warum wir diesen Schritt gehen:
Mehr Sicherheit & Hygiene: Weniger Bargeld reduziert Risiken und verbessert saubere Abläufe im Service.
Mehr Zeit für unsere Gäste: Unser Team wird entlastet – weniger Kassenaufwand, mehr Aufmerksamkeit für persönlichen Service.
Bessere Abläufe: Reibungslose Prozesse ermöglichen es uns, noch stärker in Qualität und Gastfreundschaft zu investieren.
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Unsere Lösung für Stammgäste:
Mit der LUITPOLD STAMM-Kundenkarte verbinden wir Vertrautheit mit moderner Technik – für maximale Freiheit und Diskretion.
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Wir bleiben, was wir immer waren – ein Ort für Begegnung, Genuss und den persönlichen Austausch. Die neue Technik schenkt uns mehr Zeit für das, was wirklich zählt: Sie!
Oder, frei nach Erich Mühsam:
„Das Leben ist eine Begleiterscheinung zum Kaffeehaus."
Ihr Cafe Luitpold Team
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