Beschreibung
Jenseits der reinen Vernunft: Kant als Mensch
Der Philosoph, die Gesundheit und das Alter mit Georg Sans SJ/HFPH und Hans Förstl
Bei dem Namen Kant denken die meisten an Schlagworte wie Aufklärung oder reine Vernunft. Dass Kant ein lebendiger Mensch war, einen Körper hatte, sich um seine Gesundheit sorgte und mit der Last des Alters kämpfte, tritt selten in den Fokus. Der Mediziner und Psychiater Hans Förstl (TUM) hat sich eingehend mit Immanuel Kant als Patient und als sein eigener Arzt befasst. Sein Gespräch mit dem Philosophen Georg Sans SJ (HFPH) dreht sich um den Menschen Immanuel Kant.
Prof. Dr. med. Hans Förstl, Jahrgang 1954, Studium der Humanmedizin, Philosophie und Kunstgeschichte, Promotion zum Dr. med. 1982, Ausbildung in Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie in München, Mannheim und London, UK. Habilitation 1993, danach C3-Stiftungsprofessur am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie an der University of Western Australia in Perth und seit 1997 an der TU München – Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar. Seit 2020 im Ruhestand.
Prof. Dr. Georg Sans SJ, Professor für Religions- und Subjektphilosophie, 1967 geboren in Mannheim, Studium der Philosophie und Katholischen Theologie in Frankfurt Sankt Georgen und Rom, 1994 Eintritt in den Jesuitenorden, Promotion und Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin, Professor für Geschichte der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts an der Päpstlichen Universität Gregoriana, seit 2014 Eugen-Biser-Stiftungslehrstuhl für Religions- und Subjektphilosophie, seit 2016 Studiendekan.









